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Länderinfo Finnland

Finnland oder Suomi, wie die Finnen selbst sagen, ist ein Staat in Nordeuropa. Ferien in Finnland sind etwas für Freunde von Wäldern und vor allem ruhigen Seen. Die parlamentarische Republik grenzt an Schweden, Norwegen, Rußland und die Ostsee.

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Die Währung ist der Euro, dessen finnische Versionen aufgrund der Seltenheit immer begehrt sind. Mit einer Fläche von ca. 338.424 qkm ist es etwas kleiner als Deutschland hat aber wesentlich weniger Einwohner. Das Land der tausend Seen ist daher eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas mit viel einsamer Natur, Ruhe und Erholung.

Amtssprachen im Land sind Finnisch und Schwedisch. Schwedisch wird insbesondere in den südlichen und westlichen Küstenregionen sowie den Åland-Inseln gesprochen. Finnisch ist eine finnougrische Sprache und daher schwer zu erlernen. Für den Urlauber klingt sie fremd und da ist man manchmal froh, wenn man unter den finnischen Beschreibung die schwedischen sieht, mit denen man im Zweifel als Mitteleuropäer besser zurecht kommt. Aber die Finnen sprechen auch oft Englisch und Deutsch und helfen gerne, so daß man selten Sprachprobleme haben wird.

Erst seit 1917 ist Finnland unabhängig, vorher gehörte es lange zu Schweden und später zur Rußland. Das Klima ist kaltgemäßigt, wobei es hier besonders Richtung Osten deutlich kälter wird, als im westlichen Skandinavien. Viele Regionen sind im Winter äußerst schneereich und so verwundert es nicht, dass die Finnen begeisterte Wintersportler sind und besonders im Skispringen aber auch Eishockey sehr erfolgreich sind.

Finnland ist geprägt von den vielen Seen der finnischen Seenplatte und weiten Waldgebieten. Hier leben noch seltene Tiere wie Bären, Wölfe und Vielfraß. elche sind ebenfalls weit verbreitet und Rentiere im Norden stark vertreten. Im Saimaa-Senngebiet findet man eine spezielle Ringelrobbe und auch die Vogelwelt mit Tieren wie Adlern, Birkühnern und Morrschneehühnern vertreten.

Bekannt ist Finnland für seine Ferienhäuser und die Sauna, die man unbedingt auf Reisen nach Finnland erleben sollte. In nahezu jedem Ferienhaus (Mökki) findet man eine Sauna, die besonders im kalten und dunklen Winter oft benutzt wird. Hier oeben im Norden gibt es genauso wie in den Nachbarstaat die Mittsommertage aber auch die Polarnacht. Auch Polarlichter sind hier relativ oft zu sehen. Die Finnen haben auch einige besondere Traditionen und auch sie rühmen sich der Tatsache, die Heimat des Nikolaus zu sein. Besonders bekannt wurde Finnland auch durch zahlreiche Musiker wie The Rasmus, HIM und Lordi.

 

Länderinfo Fiji (Fidschi)

Der pazifische Inselstaat Fiji (auch Fidschi) befindet sich östlich von Australien und nördlich von Neuseeland, Aufenthalte auf Fiji in der Südsee sind sehr beliebt und bieten eine gute Möglichkeit Polynesien zu erleben.

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Amtsprachen in dem Südseeland sind Fiji, eine Malayo-Polynesische Sprache, Hindustani und Englisch. Die meisten Menschen sind Fidschianer, es gibt aber auch ca. 40% Inder und andere kleinere Minderheiten. Das Land wurde erst 1970 vom Vereinigten Königreich unabhängig. Die Hauptstadt des Staates ist Suva.

Der geografisch isolierte Inselstaat besteht aus zahlreichen Inseln und kleineren Eilanden, die mit schönen Stränden und üppiger Tropennatur abseits der Touristemströme interessante Reiseziele darstellen. Bekannter sind da schon die beiden Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu. Die großen Inseln sind vulkanischen Ursprungs, die kleineren Eilande entstanden dagegen aus Korallenriffen.

Das Klima ist tropisch-heißfeucht mit regionalen Unterschieden in den Höhenlagen. Der höchste Berg des Landes ist der Tomanivi (Mount Victoria) auf viti Levu mit 1.324 m Höhe. In der Zeit vom November bis April kann es auf den Insel zu tropischen Wirbelstürmen (Zyklone) kommen. Diese können verheerende Ausmaße annehmen und Häuser und öffentliche Gebäude lahmlegen und die Infrastruktur schädigen. Auch Tsunamis sind möglich.

Die Küstenlandschaften weißen Mangroven auf, ansonsten sind die Inseln mit tropischem Regenwald bedeckt, der durch seine isolierte Lage auch eine endemische Tier- und Pflanzenwelt aufweist. Bekannt sind insbesondere die Froscharten Fiji Ground Frog und Fiji Tree Frog. Es gibt auch zahlreiche besondere Vögel hier wie Monarchen, Honigfresser, Rothöschen und Langbein-Buschsänger. Ein besonderes Säugetier ist der Affengesicht-Flughund.

Auf den Inseln gibt es keine Tropenkrankheiten, viele Fidschianer leiden allerdings unter Übergewicht, was das Gesundheitssystem belastet. Reisen nach Fiji kann man heutezutage relativ unkompliziert planen und durchführen. Die Universität des Landes befindet sich übrigens in Lautoka. Für den Tourismus sind insbesondere kleinere Resortinseln interessant. Gernes besucht werden die Mamanucas und Yasawas, sowie die bekannte Coral Coast auf Viti Levu. Hier kann man die Südsee Polynesiens mit vielen Annehmlichkeiten genießen.

Vanua Levu aber auch die kleinere Insel Taveuni sind dagegen bekannt für ihre Tauchreviere. Bezahlt wird auch den Inseln mit dem Fiji-Dollar. Ein in den letzten Jahren Aufsehen erregendes Produkt ist übrigens Fiji Water, gereinigtes Regenwaldwasser, welches in den USA aber auch Großbritannien einen Durchbruch verzeichnen konnte.

 

Länderinfo Estland

Das kleine baltische Land Estland ist das nördlichste der Baltenstaaten. Nachbarstaaten sind Lettland im Süden und Russland im Osten. Im Westen wird es begrenzt durch die Ostsee (Finnischer Meerbusen). Das Land hat enge Beziehungen zu Finnland aber auch bis in die heutige Zeit zu Deutschland und anderen skandinavischen Staaten, Reisen nach Estland sind seit dem Ende des Kalten Krieges wieder relativ einfach möglich.

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Estland ist eines der Länder, die nach dem Ende des Kalten Krieges 1991 neu entstanden. Vorher gehörte es wie Lettland und Litauen zur Sowjetunion. Das Land hat sich nach seiner Unabhängigkeit rasant entwickelt und gilt als eines der Musterländer. Es ist heute Mitglied der Nato und der EU, sowie zahlreicher anderer europäischer und internationaler Organisationen.

Die einstige Währung von Estland, die Estnische Krone wurde 2011 durch den Euro abgelöst. Die Amtssprache des Landes ist Estnisch, eine finnougrische Sprache. Neben den Esten lebt auch eine starke russische Minderheit im Land, außerdem Ukrainer, Weißrussen und Finnen. Neben der Estnisch Evangelisch-Lutherischen Kirche (EELK) gibt es auch orthodoxe Christen im Land, sowie Baptisten und Katholiken.

Insbesondere im Bereich Telekommunikation ist Estland vorbildlich, fast jeder hat ein Mobiltelefon und der Internetzugang ist sogar gesetzlich garantiert. Die Hauptverkehrsstraße ist die Via Baltica, ein internationaler Flughafen befindet sich in der Hauptstadt Tallinn (Ülemiste). Estland ist aber auch gut per Fähre zu erreichen. Die Wirtschaft des Landes orientiert sich an skandinavischen Prinzipien (flache Hierarchien) ist aber liberaler. Die Steuergesetzgebung bemüht sich für internationale Unternehmen und Investitionen attraktiv zu sein.

Auf dem internationalen Musikmarkt konnten schon einige Gruppen aus Estland Erfolge verzeichnen. Bekannt sind u.a. Eda-Ines Etti, Tanel Pardar und Vanilla Ninja. 2001 gewann Estland den Eurovision song Contest, der 2002 dann in Tallinn stattfand. Die Altstadt von Tallinn (früher Reval) ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe, Sehenswürdigkeiten sind u.a. der Rathausplatz mit dem historischen gotischen Rathaus, der Dom und Kirchen wie die St. Nikolaikirche, der Kanonenturm “Kiek in de Kök”, die alte Ratsapotheke, die Alexander Newski Kathedrale, das Haus der Schwarzenhäupterbruderschaft und auch die Stadtmauer, sollte man sich auf Reisen nach Estland nicht entgehen lassen.

Auch zahlreiche Museen wie das Estnische Kunstmuseum sind Anziehungspunkte. Im Sommer sind aber auch die vielen Restaurants und die freien Biergärten gut besucht. Die langen Nächte laden zum Verweilen ein und ganz bekannt sind dann die Folklorenächte, in denen überall estnisches Liedgut zwischen Seen, Wäldern und an der Ostsee erklingt.

Bekannt ist Estland auch für seine interessanten Moorlandschaften, seine kilometerlange und einsame Sandstrände, imposante Kalksteinfelsen und eine Natur, die noch viel Ruhe und Entspannung ermöglicht. Die großen Inseln in der Ostsee wie Saaremaa sind ebenfalls einen Abstecher wert.

 

England – das Land der Burgen, grünen Hügel und Gärten

Urlaub in einem gemütlichen Ferienhaus in England ist immer ein besonderes Erlebnis – egal ob Sie nun in Cornwall, der Isle of Wight, Devon oder Kent ihre schönste Zeit des Jahres verbringen.

englische flagge

Flagge von England

England und die gesamte Insel Grossbritannien ist eines der interessantesten Urlaubsländer Europas, und das nicht nur für Sprachurlaub. Sicher, als Heimat der Weltsprache Englisch ist es natürlich auch immer der richtige Ort um seine Englischkenntnisse aufzubessern. Aber man kann hier noch wesentlich mehr erleben und das Land hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.

In England kommen idyllische Landschaften, Felsküsten, gemütliche Pubs mit englischem Bier und beeindruckende Städte wie London, Liverpool, Manchester und Birmingham zusammen. Egal wo Sie ein Ferienhaus mieten, die Natur, das Meer und die Metropolen sind immer erreichbar.

Brighton & Hove ist eines der vielen Seebäder an der Südküste Englands. Die Insel Großbritannien hat wettermäßig einen schlechten Ruf, Nebel und Regen hängen dem Image an. Dies stimmt aber so nicht. Natürlich ist Großbritannien als Insel im Westen Europas ozeanisch beeinflußt, das Wetter ist also wechselhaft.


Mildes Klima – dank Golfstrom

Das heißt aber nicht, dass es schlecht ist. Im Gegenteil, meist dauert es nach einem Regenschauer nicht lange und es lockert wieder auf. Besonders mild ist das Klima im Süden Englands, insbesondere Cornwall, Devon und die Isle of Wight. Die Kanalinsel genauso wie die Scilly Inseln haben ein Klima, dass durchaus schon mediterrane Züge trägt.

cornwall england

Der Strand von St. Ives in Cornwall im Südwesten Englands

Die Weltstadt London mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, Tower Bridge, dem Palace of Westminster und Buckingham Palace sowie Trafalgar Square, Piccadilly Circus und riesigen Museen wie dem British Museum oder dem National History Museum ist immer eine Reise wert und wird auch beim zehnten Besuch nicht langweilig.

Neben Schottland, Wales und Nordirland bildet England als größter Landesteil das Vereinigte Königreich von Großbritannien und ist selbst umgefähr doppelt so groß wie Bayern. Neben den anderen Landesteilen hat England ebenfalls eine eigene Flagge und eigene Sportmannschaften u.a. die erfolgreiche Fußball-Nationalmannschaft.
Englands Klischees

Und überhaupt England und Großbritannen, diese Begriffe stehen auch für das British Empire, das einmal weite Teile unserer Erde beherrschte und bis heute im Commenwealth of Nations eine weltumspannende Verneinigung bildet. Dazu wurde durch dieses politische Gewicht natürlich auch die englische Sprache zur Weltsprache Nummer 1 und auf jedem Kontinent kommt man mit Englisch besser weiter, als mit jeder anderen Fremdsprache der Erde. Durch das Gewicht der englischen Sprache kommen sehr viele Menschen mit Großbritannien in Berührung und trotzdem ist das Image der Briten und Engländer immer noch sehr klischeebehaftet. Teatime, British Breakfast, Fish & Chips, Britpop, die Queen, der schlagende Big Ben, Stonehenge, Kitsch, James Bond, Pferderennen, lustige Damenhüte, Englischer Fußball, Polo, Golf, Rugby und Cricket sowie Bridge sind nur eine Schlagwörter, die Good OLD England charakterisieren.

Doch dieses Land ist wesentlich facettenreicher als manche Klischees, die sicherlich auch oft zutreffen. Insbesondere die Küche des Landes wurde in den letzten Jahren stark auch von den aus dem Commonwealth eingewanderten Nationen beeinflusst und so ist England wesentlich bunter und internationaler als wie es vielleicht manch einer nur in London vermuten würde. Dazu muss man ferner sagen, dass es auch zwischen den einzelnen Grafschaften und Regionen durchaus lokale Unterschiede und Varietäten gibt.

Andere Dialekte, Bräuche und Landschaften prägen bis heute auch die englische Gesellschaft. Viele Menschen sind besonders von den englischen Gärten aber auch den gepflegten Landgütern und besonders auch die wunderschönen Gärten begeistert. Pflanzen die man im kontinentalen Europa selten findet, kann man in Cornwall, Devon oder den vom Golfstrom begünstigten Gebieten finden. Das Ganze natürlich mit viel Liebe und Arbeit gepflegt.

Und so wundert es nicht, dass Rosamunde Pilcher-Filme in Deutschland so gut ankommen, denn schließlich zeigen sie das gemütliche und stilvolle England, dass man hierzulande so fasziniert betrachtet und im Urlaub in einem Ferienhaus entdecken kann.

Name:     England
Hauptstadt:     London
(über 8 Mio. Einwohner)
weitere Städte:     Birmingham, Sheffield, Manchester, Bradford, Leeds, Liverpool.
Fläche:     ca. 130.400 qkm
Einwohner:     ca. 50 Mio.
Sprache:     Englisch, regional auch Cornish.
Bevölkerung:     Engländer (entstanden u.a. aus der keltischen Bevölkerung und den eingewanderten germanischen Stämmen), andere Briten (Schotten, Waliser) und Andere (u.a. Nachkommen oder Zuwanderer aus allen Teilen der Erde, meist aus den ehemaligen Kolonien wie Inder, Pakistani).
Religionen:     Anglikaner (Church of England), Methodisten, United Reformed Church, Katholiken, Hindus, Moslems, Sikhs, Juden, Buddhisten u.a.
Klima:     feucht-ozeanisch mit milderndem Einfluss des Golfstroms.
Wichtigste Flüsse:     Themse, Severn, Trent etc.
Höchster Berg:     Scafell Pike (978 m)
Nationalhymne:     God save the Queen
Währung:     Pfund Sterling
Zeitzone:     UTC

 

Klima Englands

Das Klima in England und Großbritannien ist gar nicht mal so übel, und es ist defintiv deutlich besser als sein Ruf. Dies gilt insbesondere, aber nicht nur, für den vom Golfstrom verwöhnten Süden und Südwesten des Landes. Generell ist das Wetter in England sehr ozeanisch geprägt, was aufgrund der Insellage zu erwarten ist nicht weiter verwundert.

Insgesamt liegt die gesamte Insel von Großbritannien komplett in der gemäßigten Klimazone Westeuropas und profitiert insbesondere vom Golfstrom, der warmes Wasser und Klima mit sich führt und damit Palmen und andere Pfalnzen aus Südeuropa hier gedeihen lässt. Allerdings ist es in der Tat recht wechselhaft und ein Regenschirm sowie bei Wanderungen wetterfeste Kleidung sollten immer in Reichweite sein.

Wenn die Engländer ein Gesprächsthema suchen, ist das Thema “Wetter” immer sehr beliebt, denn durch die Wechselhaftigkeit gibt es immer etwas zu berichten:-) Typisch auf der Insel sind auch die Wolken am Himmel, selten gibt es einen komplett blauen Himmel. Die Anzahl der Sonnenstunden ist in Nordengland, ähnlich wie in Schottland, geringer. Im äußersten Norden gibt es wie in Skandinavien lange Sommernächte und kurze Wintertage. Im Süden ist es wärmer und im Osten des Landes ist es trockener als in den anderen Landesteilen.

Die Winter sind im allgemeinen eher mild in England, allerdings kann es im Gebirge durchaus auch längere Zeit eine Schneedecke geben. Grundsätzlich ist der klassische Winter Kontinentaleuropas aber eher untypisch für England. Klirrende und lange Tieftemperaturen wie in Skandinavien oder in Süd- und Ostdeutschland sind hier fremd. Der Süden Englands, besonders auch Cornwall, die Isle of Wight oder gar die Kanalinseln wie Jersey und Guernsey profitieren am meisten vom Golfstrom.

Dies ist allgemein bekannt und so verwundert es natürlich nicht, dass genau diese Gebiete und Regionen besonders beliebte Urlaubsregionen des Landes sind. Viele Renter lassen sich hier im Alter nieder, genauso besitzen viele gut betuchte Engländer aber auch Ausländer hier ein Ferienhaus bzw. ein typisches Cottage.

Hier im äußersten Südwesten ist auch die Anzahl der Sonnenstunden höher und die Englische Rivierra gilt nahezu ganzjährig als angenehm und hat insbesondere auch ein gesundes Meeresklima. Naturkatastrophen und meteologische Extremerscheinungen wie in Nordamerika sind für England ebenfalls untypisch, trotzdem können Wind und Regen durchaus einmal Kapriolen schlagen und die Wellen bei Orkanen ungeahnte Höhen erreichen.

 

London – die Weltstadt

London, die Hauptstadt von England ist eine Weltstadt und hat ca. 8 Mio. Einwohner. Als ehemaliges Zentrum des britischen Weltreichs hat es etliche Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung wie etwa der Tower, die Tower Bridge, Trafalgar Sqare, der Westminster Palast sowie Buckingham Palace. auch bedeutende Kirchen sind hier zu finden wie St. Paul´s Cathedral und Westminster Abbey.

Auch gibt es durchaus grüne Orte wie die zahlreichen Parks belegen, besonders bekannt und einen Besuch wert sind sicherlich der Hyde Park, der Greenwich Park (Weltkulturerbe der UNESCO) und die Royal Botanic Gardens.

Auch in Sachen Shopping (Oxford Street, Piccadilly Circus, Jermyn Street und Leadenhall Market) und Nachtleben sowie kulinarisch hat London einiges zu bieten. Hier merkt man außerdem, dass es eine Weltmetropole ist und von vielen Einflussen gestaltet wurde und wird. Internationale Küche insbesondere auch aus den ehemaligen Kolonien und heutigen Commonwealth-Staaten gibt es hier genauso wie Fastfood oder traditionell Britisches. Indisch, Chinesisch, Italienisch, Mexikanisch und viele mehr erwartet einen hier und zum Teil wesentlich authentischer als in Restaurants des Kontinents.

Eine gute Kombination zwischen Kultur und Sprache ist auch ein Sprachurlaub in London. Natürlich werden auch in London verschiedene Dialekte und Slang gesprochen, aber ein Sprachurlaub in dieser Stadt ist etwas Besonderes und ermöglicht das Besichtigen der vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und Orte sowie die Teilnahme an Events in Kombination mit einer Verbesserung der Sprachfähigkeiten in der Weltsprache Nummer 1.

Eine Reise nach London wird nie langweilig und mit der Metropole und den typischen Doppeldecker Bussen kann man die Stadt gut erkunden. Auch ein klassisches Sightseeing kann sinnvoll sein um einen ersten Überblick zu erhalten. Besuchen sollte man die interessanten Pubs und auch eine Clubs sind eine Abendveranstaltung wert, ganz zu schweigen von den unzähligen Events, die sich über das Jahr verteilen. Etwas besonderes sind auch die imposanten Museen der Stadt, insbesondere natürlich das British Museum, das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum und die National Gallery.

Beeindruckend ist das Flair der Stadt, denn hier kann man sowohl das ehemaligen Zentrum des britischen Weltreichs als auch eine moderne Finanz-, Trend- und Architekturmetropole entdecken. Die hervorragende Underground helfen einem ebenfalls die Stadt strukturiert zu erkunden ohne den Überblick zu verlieren. Besonders beliebt ist ein Urlaub in London auch während der Weihnachtszeit, wo die ganze Stadt mit Weihnachtsschmuck und Licht zugegeben manchmal etwas kitschig lockt. Auch Silvester ist ein Fest, dass viele Europäer gerne in London verbringen.

In vielerlei Hinsicht ist diese City eben der Mittelpunkt Großbritanniens und Englands und auch in der Weltpolitik spielt London und seine internationalen Konferenzen und die repräsentativen Bauten in der Stadt immer noch eine wichtige Rolle. Das ist nicht zu übersehen und die Atmosphäre ist einmalig. Natürlich kann man auch auf den Spuren zahlreicher wichtiger und weltbekannter Persönlichkeiten wandeln wie etwa Charles Dickens oder anderer Schriftsteller, Politiker und Poeten. Und im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds kann man viele auch dann quasi hautnah und täuschend echt in Wachs vor einem sehen. Sportevents wie die Fußballspiele des FC Chelsea oder FC Arsenal in der Premier League sind ebenfalls Erlebnisse der besonderen Art und London lockt mit internationalen Sportveranstaltungen nicht nur Olympische Spiele (1908, 1944 und 2014) waren und sind hier zu Gast.

 

Cornwall – Englands Süden

Eine der beliebtesten Reiseregionen in England ist die Grafschaft Cornwall. Nicht nur Briten verbringen hier ihre schönsten Tages des Jahres. In Deutschland ist Cornwall insbesondere durch die Schriftstellerin Rosamunde Pilcher und ihre romantische Bücher bekannt, die häufig in der Grafschaft spielen. Diese wurden vom deutschen Fernsehen verfilmt und laufen dort regelmäßig am Sonntagabend.

Hier findet man grüne Landschaften, Steilküsten und lange Sandstrände. Das Klima ist hier besonders mild, bedingt durch den Golfstrom. Besonders bekannt ist die Künsterlerkolonie St. Ives (hier findet man u.a. eine Außenstelle der Tate Gallery) und Newquay, dass bei Surfern gerne als Urlaubsort gewählt wird. Hier gibt es auch eine Flughafen, so dass Cornwall auch direkt von Deutschland mit dem Flugzeug erreichbar ist. Bemerkenswert und absolut einen Besuch wert sind die vielen Gärten in dieser Region, die aufgrund des milden Klimas schon subtropische Pflanzen beinhalten. Berühmte Gärten sind u.a. die Lost Gardens of Heligan, Glendurgan Garden, Trebah Garden und das unter den Kuppeln geschützte Eden Project, dass natürlich eine besondere Faszination mit sich bringt.

Land´s Ende ist europaweit bekannt für seine besondere Landschaft und Küste als der westlichste Punkt Englands (Mainland), und nur die mittem im Golfstrom gelegenen Scilly Islands (Isles of Scilly) sind noch westlicher und ebenfalls mindestens eine Tagesreise wert. Der Südlichste Punkt lieht bei The Lizard am Lizard Point, wo man auch seltene Pflanzen entdecken kann. Besonders auch bei Wanderfreunden ist der Südwesten sehr beliebt, denn die Grafschaften Cornwall und Devon bieten allerhand Möglichkeit die Region per Wanderschuh zu erkunden. Eine der schönsten Wanderrouten ist der South West Coast Path, der u.a. auch in die Grafschaften Devon, Somerset und Dorset führt. Freunde von Moorlandschaften werden sicherlich das Bodmin Moor besuchen.

Cornwall ist aber auch besonder bekannt und beliebt für seine schönen Landhäuser und gepfegten Anwesen in deren Umfeld. Vikorianische Landhäuser locken mit grünem Park und lieblicher Hügellandschaft. Das ist England aus dem Bilderbuch und solche Orte sind gerne auch Drehorte von den in Deutschland beliebten Rosamunde Pilcher-Filmen.

Penzance im äußersten Westen ist ebenfalls ein Highlight mit schöner Promenade, dem Hafen und den Morrab Gardens. Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zum Minack-Theatre, einem besonderen Felstheater ganz in der Nähe von Land´s End. Tintagel Castle ist genau das richtige für Urlauber, die Interesse an der Sage von König Artus haben. Sehenswert sind aber auch gemütliche fischerdörfer wie z.B. Polperro mit seinem Schmugglermuseum und den Fischerbooten.

 

Englisch – die Weltsprache

Die Sprache von England hat sich zur absoluten Weltsprache entwickelt. Dies hängt natürlich auch mit dem British Empire zusammen, dass einst weite Teile dieser Erde als Kolonialgebiet der Briten vereinigte. Auch heute noch sind viele ehemalige Kolonien mit dem Mutterland im Commonwealth of Nations vereinigt, wie z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika, Indien oder Jamaika.

Bei manchen dieser Länder ist die Bindung so eng, dass sie sogar die britische Königin/ König als ihr Staatsoberhaupt anerkennen. Auch dies ist beispielsweise noch bei Australien, Neuseeland und Kanada der Fall. Neben vierlei politschen Verbindungen ist auch Englisch in immerhin 94 Ländern der Erde offiziell oder de facto Amtssprache (u.a. auch den USA, Irland und Malta).

Englisch ist die wichtigste Sprache weltweit und wird nahezu weltweit als Fremdsprache gelehrt. So lernt man auch in Deutschland als erste Fremndsprache in der Regel Englisch. Englisch gehört zu den Westgermanischen Sprachen, genauso wie Deutsch, Niederländisch und Afrikaans. Auch internationale Organisationen habe diese Sprache in der Regel als offizielle Sprache eingeführt. So kommt man an Englisch nicht vorbei und das gute ist: Englisch ist keine schwere Sprache, insbesondere durch die nahe Verwandtschaft zu Deutschen für Menschen aus Deutschland recht leicht zu erlernen.

Die weite Verbreitung von Englisch als Fremdsprache weltweit lässt England auch als attraktives Reiseziel für Sprachurlaub und Sprachreisen profitieren, hat man doch im Mutterland die besten Voraussetzungen dafür. Wobei es in Großbritannien zahlreiche regionale Dialekte gibt, u.a. Sprechen die Schotten uns Waliser natürlich ein ganz anderes Englisch als die Menschen in Südengland. Davon zu unterscheiden sind natürlich auch die keltischen Sprachen wie Walisisch, Gälisch und Irisch. In England gibt es ebenfalls noch eine Sprache mit Minderheitenstatus, nämlich das keltische Kornisch (Kernewek, Cornish).

Auch gibt es im klassenbezognen England auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Slangs. Zu guter letzt ist natürlich auch das Englisch in den ehemaligen Kolonien ein anderes und hat sich im Laufe der Zeit verändert, so spricht man inj Indien, Jamaika und Hongkong natürlich ganz anders als in Oxford. Auch das amerikanische Englisch ist bekanntermaßen very special. Teilweise werden ganz andere Vokabeln verwendet wie z.B. autumn (brit.) und fall (amerik.) für Herbst oder lift (brit.) und elevator (amerik.) für Aufzug. Aber diese Erfahrung hat sicherlich jeder schon einmal gemacht.

Leider sind die Engländer selbst dadurch etwas verwöhnt und erlernen selbst eher zögerlich andere Sprachen, aber wer will es ihnen verübeln, sprechen sie doch von Kindesbeinen die Weltsprache Nummer 1.

 

Englische Geschichte

Die Geschichte von England geht weit zurück in die Vergangenheit und auf einer Seite kaum umfassend darzustellen. Überall im Land trifft man auf die unterschiedlichsten Zeugnisse der keltischen, römischen, englischen und britischen Vergangenheit.

Britannien wurde in geologischen und erdgeschichtlichen Mäßstäben erst vor kurzem eine Insel (um ca. 7000 v. Chr.). Es folgte die Epoche der Jungsteinzeit und Megalithkulturen, die auch die international bekannten Steinkreise und Henges errichteten (Stonehenge).

Im Jahre 43 v. Chr. wurde Britannien dann Teil des Römischen Reiches, das damals bereits weite Teile des Kontinents umfasste. Aber die Herrschaft der Römer war im Vergleich zu anderen Regionen relativ kurz und bereits im 4. Jahrhundert wurde es chaotischer, denn die Pikten griffen immer öfter von Norden her an.

Man rief daher Sachsen als Söldner ins Land, aber auch andere germanische Stämme kamen nach England u.a. die Jüten und die Angeln. Aus dieser Zeit stammt der Begriff für die englischsprachige Welt Angelsachsen.

Oft musste sich England gegen Feinde von Außen zur Wehr setzten, so kam es ab dem Überfall im Jahr 793 auf das Kloster Lindisfarne zu Kriegen gegen die Wikinger. Die Dänen wanderten ein und setzten sich vierlerorts fest. Sie zwangen die benachbarten Angelsachsen zu Tributzahlungen.

Erst ab Alfred dem Großen konnte England wieder geeint werden und 886 wurde London erobert. Auch die Dänen wurden mehr und mehr zu Bauern und friedlicher.

1066 eroberten die Normannen unter Wilhelm, dem Eroberer England. Schritt für Schritt dehnte sich England aus. Zuerst wurde Wales einverleibt (1536), dann Schottland (1707) und schließlich Irland (1800).

Nachdem Großbritannien geeint war, wurde das Kolonialreich aufgebaut und schließlich nahezu weltumspannend. Irland forderte aber seine Unabhängikeit von der britischen Krone und wurde schließlich nach blutigen Kämpfen 1922 selbständig (bis auf Nordirland, welches beim UK verblieb).

Nach zwei Weltkriegen war ein neues Zeitalter angebrochen und die Kolonien wurden Schritt für Schritt größtenteils in die Unabhängigkeit entlassen.

Großbritannien trat 1973 der Europäischen Gemeinschaft (EG) bei. Mit vielen ehemaligen Kolonien pflegt man bis heute gute und intensive Beziehungen im Commonwealth of Nations und einige erkennen die Queen auch noch als ihr Staatsoberhaupt an.

1982 kam es zum Krieg mit Argentinien über die Falklandinseln, den Großbritannien gewann. 1997 wurde die ehemalige Kronkolonie Hongkong an die VR China zurückgegeben. Außenpolitisch ist das Land eng mit den USA aber auch den anderen EU-Staaten verbunden, nicht nur über die EU und die NATO. Trotzdem geht Großbritannien oft eigene Wege, wie z.B. die Beibehaltung des Pfund als Währung zeigt.

 

Nationalparks

Die meisten Nationalparks gibt es in Großbritannien in England, gefolgt von Wales und Schottland. Auch in Nordirland plant man zukünftig einen einzurichten. Von insgesamt 15 Einrichtungen liegen immerhin 10 in England, dabei wurden die ersten bereits 1951 etabliert. Damit ist England nicht nur das Land mit den meisten Einwohner, sondern auch mit den meisten Nationalparks.

Das ist kein Zufall, denn es ist natürlich auch der flächenmäßig größte Teil des Vereinigten Königreichs. Hinzu kommt, dass in England die weltweite Industrialisierung ihren Anfang nahm und bis heute manche Ballungsgebiete genauso wie in Deutschland oder den Niederlanden auch gewissen Umweltbelastungen ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, die Natur des Landes besonders zu schützen.

Die Nationalparks sind beliebte Reiseziele sowohl bei Einheimischen als auch Urlaubern. Sie zeigen eine beeindruckende Natur und umfassen 7% der Landesfläche. Die ältesten sind der Dartmoor-Nationalpark, der Lake District NP und der Peak District NP.

Im Dartmoor NP in der Grafschaft Devon wurde übrigens auch das “Letterboxing” erfunden, mit dem man das Moor auf der Suche nach Truhen, Briefen und Stempeln erkundet. Das ist ein schöner Zeitvertreib, besonders natürlich bei kleineren und junggebliebenden Besuchern. Im Bereich Dartmoor findet man ferner viele prähistorische Zeugnisse wie Steinkreise und die historischen Brücken aus Granit (Clapper Bridges). Gerade Reisende, die sich für die frühen Kulturen Englands interessieren, werden hier fündig werden.

Weitere Nationalparks sind der North York Moors NP,  sowie Yorkshire Dales NP, Exmoor NP, Northumberland NP, The Broads NP und der New Forest NP. Größere Bereich der Parks befinden sich in England in privatem Besitz, auch können oft größere Siedlungen hier liegen und die Parks haben ein eigenen Nationalparkbüro.

Rechtlich unterliegen sie in England und Wales dem National Parks and Access to the Countryside Act 1949. In England findet man trotz der dichten Besiedlung der Insel also noch viel Natur und imposante Landschaften erhalten können. In letzter Zeit versucht man auch verstärkt insgesamt wieder mehr Wälder in England aufzuforsten. Übrigens findet man auch Moore und Heidelandschaften in den verschiedenen Regionen, wo eine spezielle Fauna und Flora vorzufinden ist.

 

Nationalhymne

Die britische Nationalhymne hat natürlich auch ihren Ursprung in England, immerhin wird hier u.a. der englische Monarch besungen. Auf Deutsch heißt der Titel “Gott schütze die Königin bzw. den König”. Die Ursprünge der Hymne sind nicht ganz eindeutig. Auffallend ist, dass die Melodie bei einigen Staaten offiziellen Status hat bzw. hatte. So hatte das Deutsche Reich die Kaiserhymne “Heil dir im Siegerkranz” mit genau dieser Melodie hinterlegt. Liechtenstein hat bis heute die gleiche Melodie bei seiner Nationalhymne “Oben am jungen Rhein” und auch die benachbarte Schweiz hatte bis 1961 diese Melodie als Hymne.

Für Großbritannien gibt es ferner noch zwei andere inoffizielle Landeshymne (Rule, Britannia! und Land of Hope and Glory).

God save our gracious Queen,
Long live our noble Queen,
God save the Queen!
Send her victorious,
Happy and glorious,
Long to reign over us;
God save the Queen!

O Lord, our God arise,
Scatter her enemies
And make them fall;
Confound their politics,
Frustrate their knavish tricks,
On Thee our hopes we fix,
God save us all!

Thy choicest gifts in store
On her be pleased to pour;
Long may she reign;
May she defend our laws,
And ever give us cause
To sing with heart and voice,
God save the Queen!

Die letzten uwei Zeilen werden ausgetauscht, falls ein König das Land regiert (With heart and voice to sing, God save the King). Außerdem wird natürlich Queen gegen King ausgetauscht.

In den letzten Jahren hat sich als heimliche englische Hmyne mehr und mehr “Jerusalem” etabliert. Die Melodie stammt von Hubert Parry, der Text stammt von William Blake als Vorwort zu seinem Werk “Milton” als Gedicht “And did those feet in ancient time”.

Das Lied ist u.a. seit 2003 die gespielte Hymne bei Cricket-Länderspielen der Auswahl Englands. Auch bei der Rugby Union wird sie gespielt. Auch wurde das Lied bei der Trauung von Prinz William und Catherine (Kate) Middleton gesungen. Das Lied gilt als sehr patriotisch.

 

Nationalmannschaft

England hat genauso wie Schottland, Wales und Irland eine eigene Fußball-Nationalmannschaft. Das Land sieht sich als das Mutterland des Fußballs an, die als die Three Lions bezeichnet werden (diese drei Löwen sind auch in dem Wappen der englischen Trikots zu sehen, genauso wie die Rosen und sind ein altes Sysmbol für England).

Großbritannien ist also mit vier Mannschaften bei internationalen Wettbewerben vertreten, außer bei den Olympischen Spielen, wo das Reglement zurzeit dagegen steht. England zählt zu den ältesten Nationalmannschaften dieses Sports und hat mit dem Gewinn der WM 1966 (im eigenen Land) auch als einzige einen WM-Titel vorzuweisen. Meistens konnte sich England für die Endrunden qualifizieren: Zwölf Mal nahm es an WM-Endrunden teil, sieben Mal bei der EM.

Die englische Nationalmannschaft hat nicht nur zu Hause, sondern auch weltweit auch in Deutschland Anhänger. Die Engländer haben allerdings bei vergangenene Turnieren oft im Elfmeterschießen Nerven gezeigt und scheiterten dann an dieser Hürde. Das tat der Beliebtheit dieser Mannschaft aber keinen Abbruch. Leider gab es in der Vergangenheit im britschen Sport auch Probleme mit Hooligans, aber diese gewaltbereiten Zuschauer sind mittlerweile weltweit ein Problem.

Als kleine Minderheit schaffen sie es zwar immer mal wieder für kurze Zeit Aufmerksamkeit zu erregen. Der weitaus größte Teil der englischen Fans ist jedoch friedlich und für seine ausgelassenen Feiern und Gesänge in den Stadien bekannt. Die Stimmung, egal ob in einem Ligaspiel oder bei der Nationalmannschaft, ist im englischen Fußball jedenfalls meist sehr mitreißend und absolut ein Erlebnis.

Das traditionsreiche (seit 1883) Inselturnier British Home Championship (BHC) wurde 1984 zum letzten Mal ausgetragen. Hier traten alle britischen Mannschaften gegeneinander an, England konnte 34 alleinige Titel erringen (und zusätzlich 20 gemeinsame), und war auch hier das erfolgreichste Team. England spielt traditionell in Weiß, das Ersatztrikot ist Rot. Das erste Spiel fand 1872 gegen Schottland statt und endete 0:0, der höchste Sieg war ein 13:0 gegen die Iren. Bis heute ist das 1:7 gegen die Ungarn aus dem Jahre 1954 die höchste Niederlage der Three Lions.

Die englische Meisterschaft wird international beachtet und englische Team treten erfolgreich in internationalen Vereinswettbewerben an. Neben dem Fußball gibt es auch andere beliebte Sportarten, in denen England eine eigene Nationalmannschaft hat. Unter anderem zählen hierzu Rugby Union (British Lions) und Hockey, das englische Cricket Team repräsentiert England und Wales gemeinsam.

 

Grafschaften

England ist ein vielseitiges Land und jede einzelne Grafschaft hat ihre Eigenheiten, Mentalität, Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Dabei ist aber ähnlich wie in Schweden beispielsweise (dort sind es historische Provinzen und län) zwischen den Traditionellen Grafschaften und den Ceremonial Counties (Zeremonielle Grafschaften) zu unterscheiden.

Die Traditionellen Grafschaften spielen bis heute eine wichtige Rolle in der Identität der Bewohner, obwohl sie heute verwaltungstechnisch ohne Bedeutung sind. Sie wurden zu geografischen Begriffen und haben jahrhundertealte Wurzeln. Es handelt sich um 39 Gebeitseinheiten, die sicherlich einigen ein Begriff sein dürften:

Bedfordshire
Berkshire
Buckinghamshire
Cambridgeshire
Cheshire
Cornwall
Cumberland
Derbyshire
Devon
Dorset
County Durham
Essex
Gloucestershire
Hampshire
Herefordshire
Hertfordshire
Huntingdonshire
Kent
Lancashire
Leicestershire
Lincolnshire
Middlesex
Norfolk
Northamptonshire
Northumberland
Nottinghamshire
Oxfordshire
Rutland
Shropshire
Somerset
Staffordshire
Suffolk
Surrey
Sussex
Warwickshire
Westmorland
Wiltshire
Worcestershire
Yorkshire

London gehört historisch gesehen übrigens zu Middlesex. In England sind die Grafschaften vielen alle ein Begriff, auf dem Kontinent sind einige Grafschaften deutlich bekannter als andere. Dies hat unterschiedliche Gründe, so ist Kent insbesondere durch seine nahe Lage an Europa bekannt und wer England bereist, startet oft seine Reisen in Kent. Yorkshire ist genauso wie andere Grafschaften durch eine Hundesrasse bekannt, nämlich den auch hierzulande beliebten Yorkshire Terrier.

Genauso standen die Grafschaften aber auch Namenspate in vielen Produkten und Gerichten in der traditionellen englischen Küche u.a. die bekannte Worcestershiresauce.

Cornwall und Devon sind bekannt durch den Tourismus, das milde Klima und die bezaubernde Landschaft sowie einige literarische Werke unter anderem die Romane von Rosamunde Pilcher und deren Verfilmungen (die seit einigen Jahren erfolgreich auf dem ZDF ausgestrahlt werden, machen auch in Deutschland gute Tourismuswerbung für den Südwesten).

Oxfordshire ist den meisten sicherlich bekannt durch die berühmte Universitätsstadt Oxford, legendär ist das jährliche Boat Race, eine bekannte Ruderregatta zwischen Oxford und Cambridge. Womit wir auch schon in einer weiteren Grafschaft namens Cambridgeshire wären, die bekannt durch ihre Universität ist.

Einige Grafschaften standen auch Namenspate für neue Kolonien des Britischen Empires und so findet man auch heute noch vielen Namen der Grafschaften in Städten, Regionen oder Inseln in Übersee (z.B. das Berkshire County in Massachusetts, USA und die Norfolk-Insel bei Australien).

 

Das Britische Königshaus

Die Royals, die Windsors oder eben das englische Königshaus sind ohne jeden Zweifel das bekannteste Königshaus der Welt. Keine andere Königsfamilie, kein anderer Monarch oder Monarchin steht so im Augenmerk der internationalen Öffentlichkeit wie das Königshaus von England.

Auch in Deutschland ist das Interesse an den britischen Royals immer besonders groß, egal ob geheiratet wird oder ein anderer öffentlicher Anlaß der Famlie Windsor ansteht. Vielleicht liegt es daran, dass die Familie deutschstämmig ist. Erst seit 1917 wird der Name “Windsor” anstatt dem zuvor gültigen “Sachsen-Coburg-Gotha” geführt.

Angelehnt wurde der Name an die Stadt Windsor (Berkshire), wo sich auch die königliche Residenz Schloß Windsor befindet. Bereits seit 1952 ist Queen Elizabeth II (*21. April 1926). die regierende Königin des Landes (sie war die ältere Schwester von Prinzessin Margaret (*21. August 1930-9. Feburar 2002), sie folgte König George VI. der von 1936-1952 das Land regierte. Ihre offizielle Krönung war am 2. Juni 1953 in Westminster Abbey. Seit 1960 führten die Nachkommen der Queen des Namen “Mountbatten-Windsor” führen.

Es sind schon viele Bücher und auch Filme über die königliche Familie von England geschrieben und gedreht worden, ganz zu schweigen von den tausendfachen Presseartikeln in der Boulevardpresse und auch in deutschen Wochenzeitschriften. Wir möchten uns hier nur auf einige wichtige Fakten konzentrieren. Am 20. November 1947 heiratete Queen Elizabeth II. den auf Korfu (Griechenland) geborenen Prinz Philip (einen Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg). Der älteste Sohn (*14. November 1948) und aktueller erster Thornfolger im britischen Königshaus ist Prinz Charles (Prince of Wales, Duke of Cornwall). 1981 heiratete er in der Saint Paul´s Kathedrale Lady Diane Spencer (Lady Di), die in der britschen Öffentlichkeit einen hohen Beliebtheitsgrad genoss. Es folgten zwei Kinder, 1982 Prinz William und 1984 Prinz Harry.

1996 wurde das Paar allerdings nach mehreren Skandalen und Skandälchen geschieden. Am 31. August 1997 kam Diana bei einem Autounfall in Paris ums Leben. Bei der öffentlichen Beerdigung trug Elton John, der mit Lady Diana befreundet gewesen war die Ballade Candle in the Wind in Westminster Abbey vor. Das Lied stammte aus dem Jahre 1974 und wurde für diesen Anlaß mit einem neuen Text versehen. Das Lied begann nun mit Goodbye England´s Rose und wurde millionenfach verkauf. Das Lied gilt als erfoglreichste Single überhaupt und steht im Guinness Buch der Rekorde.die Erlöse gingen an den Diana Princess of Wales Memorial Fund, der sich wohltätigen Zwecken widmet.

Prinz Charles heiratete 2005 seine Geliebte Camilla Parkes Bowles. Er hat in den letzten Jahren wieder an Popularität in der Bevölkerung gewonnen, da er sich u.a. als Schirmherr verschiedener wohltätiger, kultureller und sozialer Organisationen und Projekte engagiert. In der Thronfolge folgen ihm seine beiden Söhne nach ihrem Alter. Danach folgt der zweite Sohn der Queen, Prinz Andrew (*19. Februar 1960), der Duke of York mit seinen beiden Töchtern Prinzessin Beatrice und Eugenie. Ihnen folgt wiederum Prinz Edward (*10. März 1964), der Earlsof Wessex mit seinen Kindern und schließlich Prinzessin Anne (*15. August 1950), The Royal Princess mit ihren Kindern. Obowhl sie älter ist als ihre Brüder Andrew und Edward folgt sie mit ihren Kindern nach diesen, da dies in der britischen Thronfolge noch so bestimmt ist.

Besonders beliebt war auch seinerzeit Queen Elizabeth Bowes-Lyon, die im Volksmund Queen Mum genannt wurde. Sie hatte bereits im Ersten Weltkrieg als Hilfskrankenschwester gearbeitet und blieb entgegen vieler Empfehlungen mit ihren Ehemann auch während der Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges in England, anstatt ins Exil zu gehen. Sie starb im hohen Alter von 101 Jahren in 2002.

Die Queen ist nicht nur das Staatsoberhaupt von Großbritannien, sondern auch zahlreicher anderer Staaten, die früher britische Kolonien waren. Die bekanntesten davon sind Kanada, Australien und Neuseeland. Sie ist außerdem u.a. das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. Queen Elizabeth II. gilt als gewissenhaft und pflichtbewusst. Sie ist trotz allem Trubel um das britische Königshaus beliebt in der Bevölkerung. Sie ist bereits jetzt die Monarchin, die mit dem höchsten Alter Großbritannien regiert. In ihrer langen Regentschaft hat sie sich zu brisanten Themen zurückgehalten und dem Land politische Stabilität verliehen. Unter anderem das schätzen die Briten besonders an ihr.

 

Sehenswürdigkeiten

England hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, keine Frage! Diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. alleine die Weltstadt London hat unglaublich viel zu bieten, ob Museen, Kathedralen und Kirchen, Paläste, Regierungsgebäude, Kunstgalerien und Clubs, Diskotheken und Bars. Kulinarisch bieten die Restaurants und kleineren Imbisse ebenfalls überall ein breites Erlebnispotential. Historische Sights reien sich besonders in London eng aneinander: Der bekannte Tower of London, die Tower Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace (mit Changing of the Guards), Piccadilly Circus und Trafalgar Square sowie das riesige British Museum. Hier findet man Austellungen über Griechen, Römer, Ägypter, den Kulturen Asiens und aller übrigen Kontinente.

Im Museum befinden sich bedeutende Kunstwerke und Hinterlassenschaften der Vergangenheit wie der Stein von Rosetta, Mumien, die Standarte von Ur und der Lindow Mann. Das Museum ist eines der bekanntesten und wichtigsten weltweit. Weitere wichtige oder interessante Museen Londons sind das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum, die National Gallery, das Imperial War Museum, das Sherlock Holmes Museum und natürlich das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud.

London ist nicht in einem Urlaub komplett zu besichtigen, auch nicht ansatzweise und so ist es immer ein lohnendes Reiseziel für einen Städtetripp. Es gibt auch das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Events, Sportereignisse, Messen und vieles mehr in der britischen Hauptstadt. Für Kunstinteressierte sind natürlich die Tate Gallerien von enormen Interesse. Mittlerweile gibt es vier von ihnen: Tate Britain und Tate Modern (beide in London), Tate Liverpool und Tate St. Ives (Cornwall). Sehenswert sind sie alle und bieten so manches Highlight bei den Ausstellungsstücken.

Die bekannten Universitätsstädte Oxford und Cambridge sind ebenfalls immer einen Besuch wert. Insbesondere architektonisch aber auch historisch und kulturell gibt es hier einiges zu entdecken. Oxford bietet einige interessante Museen wie das Ashmolean Museum (Kunst und Archäologie), der Carfax Tower und einige sehenswerte Kirchen. Auch zahlreiche Parks und einen Botanischen Garten kann man hier besuchen oder Bootsfahrten auf der Themse unternehmen. Auch der Rivale Cambridge hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Das Kunst- und Antiquitätenmuseum “Fitzwilliam Museum”, das Museum für Archäologie und Anthropologie an der University of Cambridge, der Botanische Garten an der Universität oder die  schöne King´s College Chapel.

Wer sich im Südosten Englands aufhält sollte die Universitätsstadt Canterbury in Kent besuchen. Hier befindet sich nicht nur die berühmte und sehenswerte Kathedrale, sondern auch das Zentrum der Anglikanischen Kirche. Daneben gibt es einige Museen wie das Canterbury Heritage Museum und das Roman Museum.

Bath im Südwesten Englands ist bekannt für seine römischen Bäder, die schon seit der antike mit heißen Quellen gespeist werden. Architektonisch erinnert die Stadt eher an mediterrane Gefilde und hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Badekultur in historischen Gebäuden ist ein Erlebnis, genauso wie die vielen anderen Sehenswürdigkeiten wie Royal Crescent Nr. 1, das Jane Austen Centre und Museum of Bath at Work. Der besondere Wert der Stadt wird auch von der UNESCO honoriert, denn sie ist als Weltkulturerbe eingestuft.

Auch die einzelnen Grafschaften haben viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, genauso wie die Nationalparks und die vielen Landschaften. Besonders bekannt ist natürlich Cornwall mit seinen Naturschönheiten. Die Künsterkolonien St. Ives mit ihrem schönen Strand und ihrer idyllischen Lage, Land´s End und Minack Theatre sowie Tintagel Castle, das die Geschichte von König Arthus lebendig werden lässt. Auch die Kultur und Geschichte der Kelten fasziniert und es gibt noch zahlreiche Überbleibsel aus dieser mystieriösen Zeit wie etwa Stonehenge und noch heute findet man auf der Insel aktive Druiden. Sehenswert sind natürlich auch die vielen Inseln, allen voran die Isle of Wight (mit den Sehenswürdigkeiten Osborne House, der Alum Bay und den nahen Inselchen “The Neddles” und schönen Küstenabschnitten und Stränden), der Isle of Man und die Kanalinseln wie Jersey und Guernsey mit ihrem mildem, fast mediterranem Klima und den schönen Stränden, die auch einen angenehmen Badeurlaub ermöglichen (der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Isle of Man und die Kanalinseln formell nicht Teil Englands sind, wenn sie auch kulturell mit diesem oder zumindest mit Großbritannien eng verbunden sind!). Aber nicht nur Südengland hat landschaftlich einiges zu bieten, denn auch die Mitte und der Norden des Landes haben Nationalparks zu bieten, die faszinierende Landschaftsformen schützen. Besonders bekannt ist natürlich der seenreiche Lake District Nationalpark oder auch die Moore im Dartmoor Nationalpark.

Und natürlich gibt es auch viele andere Städte, neben London mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien, Pubs, Sportstadien und vielen mehr. Liverpool (die Stadt der Beatles mit zwei Kathedralen, dem berühmten Hafen, Three Graces, einige Museen, der Walker Art Gallery und dem Liverpool Shakespeare Festival), Birmingham (Birmingham Museum & Art Gallery, Botanischer Garten, dem großen Bahnhof und dem Jewellery Quarter), Southampton (Tudor House Museum, Archäologiemuseum und Ocean Village), Portsmouth (D-Day Museum, der Festung South Sea Castle, Royal Naval Museum, Royal Marines Museum und den Museumsschiffen), Torquay (Region Englische Riviera mit Stränden, der Höhle Kents Cavern und dem Babbacombe Model Village) und Brighton (Heimatstadt vieler Musikgruppen wie z.B. The Kooks, dem Royal Pavilion, dem Pier, einigen Museen wie dem Brighton Museum, Brihton Toy and Model Museum, den schönen Stränden, dem aufregenden Nachtleben und der freizügigen und toleranten Atmosphäre sowie dem viel besuchten Brighton Festival).

Sehenswert sind auch Plymouth (National Marine Aquarium, dem Tinside Pool-Schwimmbad und einigen Kirchen), Manchester (Heimatstadt vieler Museikgruppen wie Take That, Oasis, Simply Red und mit vielen Museen wie dem Museum of Science and Industry, Manchester Opera House und der Manchester Art Gallery). Nottingham (mit den bekannten Theatern wie dem Nottingham Playhouse), Leeds (mit Harewood House, Leeds Town Hall, Waffenmuseum, dem riesigen Leeds Kirkgate Market und dem Leeds International Film Festival), Durham (Durham Castle und Durham Cathedral – beides Weltkultuerbe der UNESCO, Durham Miner´s Gala) und Dover (mit den weißen Kreidefelsen – oft der erste Anblick des Urlaubers von England, Dover Castle) – nur um einige zu nennen.

 

Reiseland und Tourismus

Lange galt England hierzulande als eher unübliches Reiseland für den deutschen Tourismus. Dass man dabei eines der interessantesten Länder Europas übersieht, wird nun mehr und mehr Urlaubern bewusst und schon seit einigen Jahren werden Reisen auch von Kontinentaleuropa immer beliebter. Schöne liebliche Landschaften, weite Fels- und Sandstrände, mystische Monumente wie Stonehenge oder der Tristan Stein, quirlige und internationale Metropolen und historische Sehenswürdigkeiten locken Millionen Touristen an.

London war natürlich schon lange eine Weltmetropole und wurde schon immer vielfach bereist. Hier gibt es massenhaft Sehenswürdigkeiten, viele Events -das ganze Jahr über-, Shoppingmöglichkeiten und auch Geschäftsreisen und Sprachaufenthalte sind häufig. London ist auch eine Stadt der Museum und nicht nur das British Museum ist bekannt für seine vielen und reichhaltigen kulturellen und historischen Zeugnisse.

Neben London gibt es aber noch weitere Städte, die in den letzten Jahren interessante Reiseziele wurde. Liverpool, Manchester, Birmingham und die vielen hübschen Küstenstädte wie Bournemouth, Plymouth oder Torbay des Südens sind immer eine Reise wert. Auch Brighton ist natürlich immer gefragt und bietet viel Party, Fun und maritimes Feeling und Klima. Überhaupt lädt das angenehme Klima von Südengland und insbesondere von Cornwall und Devon zu Besuchen fast das ganze Jahr über ein.

Die Isle of Wight nennet man gerne das Madeira Englands und die vielen blühenden Pflanzen bestätigen dies. Die Engländer selbst fahren schon lange gerne hierhin, auch auf den Spuren der legendären Queen Victoria, die hier im Osborne House ihre Sommerresidenz hatte.

Wer natürlich England besucht, kann im übrigen auch schnell Wales und seine interessanten Landschaften und Sehenswürdigkeiten besuchen oder weiter Richtung Norden Schottland besuchen. Auf den Weg dahin bieten sich viele Nationalparks an, u.a. natürlich ein Besuch des Lake District NP mit seiner Berg- und Seenlandschaft.

Wer eine Mischung von England und Frankreich bevorzugt muss unbedingt auf die im Golfstrom liegenden Kanalinseln Jersey und Guernsey reisen. Vom nordwestlichen England kommt man auch mit der Fähre zur Isle of Man, eine ebenfalls nahezu selbständigen Insel, die besonders bekannt durch Motorradrennen der Isle of Man TT ist.

Auch Nordirland und Irland sind hier nicht mehr weit und so ist die Insel Großbritannien nicht wirklich weit weg von Europa und zentraler als man zunächst glaubt. Kein Zufall also, dass der Tourismus hier auch seine Etablierung gefunden hat und ein Englandurlaub in Cornwall mit seinen Burgen, Schlössern, Gärten und Küsten oder in einer anderen Grafschaft oder Metropole nichts Ungewöhnliches mehr ist.

 

Typisch für England

Es gibt viele Dinge die typisch für England sind. Viele davon mögen passend sein, einige aber auch Klischee, wobei natürlich auch daran oft ein Stückchen Wahrheit vorhanden ist. Typisch für die Engländer ist sicherlich eine gewisse Höflichkeit, aber auch Eigentümlichkeit die man bewusst pflegt. So ist man auf der Insel stolz darauf eben in Britain zu leben und nicht auf dem Kontinent.

Auch die Fähigkeit sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und Traditionen zu pflegen wie etwa die Teatime gelten als typisch. Die Teekunst und die pünktliche Teatime der Engländer ist weltweit bekannt und hängt natürlich auch mit dem British Empire und den einst in britischer Hand befindlichen Regionen, wo besonders guter Tee wächst. Zur Teatime gehören natürlich auch englische Scones mit Clotted Cream und Marmelade. Vieles auf der Insel ist anders, verschiedenen Maßeinheiten und der Linksverkehr sind nur einige Beispiele an die man sich als Urlauber und Auswanderer gewöhnen muss.

Sport und Wetten sind ebenfalls typisch. Da man sich als Mutterland des Fußballs sieht, ist natürlich dieser sport besonders wichtig, egal ob die Nationalmannschaft oder die lokale Heimmannschaft antritt. Leider sind die englischen Fans durch die Hooligans verrufen, dabei ist die Stimmung in englischen Stadien hervorragend und die Engländer sind ihre Lieder stolz im ganzen Stadion.

Die britische Boulevardpresse ist ebenfalls ein Markenzeichen der Insel, die international ihres Gleichen sucht. Das als typisch britisch und englisch angesehen Essen hat international keinen guten Ruf und ist als fade und fettig verrufen. Fish & Chips können aber durchaus lecker sein und es gibt auch andere englische Gerichte, auch die Steaks sind schmackhaft. Und heute ist England ja auch mehr als nur das, denn die Einwanderernation hat mehr Internationalität mit intensiven Einflüßen aus den Kolonien aufgenommen.

Auch Geschichte ist immer wichtig in einem Land, dass einst die Welt fast beherrschte. Überall trifft man auf historische Zeugnisse ob es nun Stonehenge oder die zahlreichen Sehenwürdigkeiten in London oder anderswo ist. England war schon immer klassenbezogen und noch heute merkt man anhand der Sprache und Kleidung als welcher Schicht jemand kommt. Der Unterscheid zwischen Arm und Reich ist in England meist deutlicher als z.B. in Deutschland. Englische Snobs werden weltweit belächelt, ebenso die Hüte der Damen auf Hochzeiten oder andere familiären oder öffentlichen Anlässen. Englischer Humor gilt als “schwarz” aber auch selbstironisch. Humor haben die Briten und deshalb sollte man auch nicht immer alles so ernst nehmen auf der schrillen Insel.

Politisch und geschichtlich war immer eine gewisse Distanz zu Kontinentaleuropa vorhanden, die bis heute vorhanden ist. Man wollte einen gewissen Abstand und war zufrieden, wenn auf dem Kontinent die Balance of Power bestand (also ein ausgelichenes Kräfteverhältnis zwischen den Großmächten), die den Engländern den Rücken frei hielt für den Aufbau ihrer Kolonien.

Die roten Doppeldeckerbusse und Telefonzellen sind nicht immer noch so stilgetreu wie damals, aber alte Taxis findet man immer noch und auf ihre Automarken wie die Luxusmarken Bentley und Rolly-Royce sind die Briten immer noch stolz. Und oft trifft man auch noch den typischen Bobby, der einem gerne weiterhilft wenn man eine Frage hat. Cricket, Rugby, Pferderennen, Wimbledon, Hockey oder Bridge – die Engländer wissen sich die Zeit zu vertreiben. Herrliche Anwesen und gepflegte Englische Gärten sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Genauso wie die Englische Literatur, die weltbekannt ist.

Auch die vielen Feste, die manchmal auch etwas kitischig sind sind Kult, genauso wie Britpop und die anderen Musikrichtungen und Bands from Britain. Es gibt noch viele andere Beispiele, aber am besten man macht sich vor Ort ein Bild von England und den Engländern/innen.

 

Länderinfo Ecuador

Der Andenstaat Ecuador ist mit ca. 256.000 qkm einer der kleineren Staaten Südamerikas und nur geringfügig größer als Großbritannien. Ecuador ist eines der vielseitigsten Länder in Südamerika und daher sind Reisen nach Ecuador besonders beliebt. Seine Hauptstadt ist Quito, sie liegt auf ca. 2.850 m Höhe und ist damit einer der höchst gelegenen Hauptstädte der Erde.  Größte Stadt ist allerdings die Metropole Guayaquil. Hier befindet sich auch der wichtigste Hafen des Landes.

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Ecuador ist eine Präsidialrepublik, Amtssprachen sind Spanisch und Ketschua. Nachbarstaaten von Ecuador sind Kolumbien im Norden und Peru im Süden. Reist man von der Pazifikküste ca. 1.000 km Richtung Westen, gelangt man in das Natuarparadies der Galápagos-Inseln.

Ecuador ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Land führt. Der größere Teil des Landes befindet sich im Übrigen südlich davon. Zu Ecuador gehören auch die Galápagos-Inseln, die bekannt sind für ihre außergewöhnliche Tier und Pflanzenwelt mit vielen endemischen Arten. Diese sind auch ein besonderes Ziel für Reisen nach Ecuador. Sehenswert ist auch der Regenwald am Osthang der Anden und das koloniale Zentrum von Quito, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Dazu kommen die Vulkane und die berüchtigte Straße der Vulkane als Sehenswürdigkeit hinzu, sowie zum Relaxen die herrlichen, palmengesäumten Strände im Küstengebiet.

Durch die unterschiedlichen Höhenlagen der Anden ist das Klima in Ecuador sehr vielfältig, es reicht von tropisch mit Regenzeiten an der Küste zu schneebedeckten Gipfeln. Ecuador liegt in einer tektonisch aktiven Zone und es ist daher anfällig für Erdbeben.

Auf Ihren Reisen nach Ecuador werden Sie auch eine bunte Tierwelt erleben. Die Tier- und Pflanzenwelt wird in einigen Nationalparks geschützt, außerdem stehen einige Biosphärenreservate unter dem Schutz der UNESCO wie der Galapagos-Nationalpark und der Yusuní-Nationalpark. Die meisten Bewohner des Landes sind Mestizen, es gibt Minderheiten von Indígenas, Europäer, Afroamerikaner und Mulatten. Stärkste Religion ist die römisch-katholische Kirche. Mit fast 14 Millionen Einwohner ist es aber relativ dicht besiedelt. Dabei gibt es aber deutliche Unterschiede zwischen den Küstengebieten und nahezu menschenleeren Bereichen im Gebirge oder im Amazonasgebiet. Das wichtigste zum land gibt es im Steckbrief zu Ecuador.

 

Länderinfo Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik. Sie nimmt die Mitte und den Osten der Insel Hispaniola ein. Haiti ist der einzige Nachbar. Amtssprache der Dominikaner ist Spanisch, allerdings mit einigen regionalen Eigenheiten u.a. mit vielen englischstämmigen Worten. Weitere im Alltag verwendete Sprachen sind haitianische Kreol und Englisch. Die Dominikanische Republik ist besonders in den letzten Jahren beliebt geworden, da die Karibik hier erschwinglich ist.

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Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Mulatten, daneben gibt es Weiße und Schwarze Minderheiten. In den letzten Jahren ist die Dominikanische Republik, kurz DomRep, sehr beliebt bei Reisenden und Auswanderern geworden. Daher leben mittlerweile neben haitianischen Flüchtlingen auch Menschen aus verschiedenen Ländern der Erde hier (z.B. USA, Kanada, Europa, Kuba, Chile). Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu vielen anderen Staaten in der Karibik niedrig.

Die meisten Dominikaner sind römisch-katholisch, es gibt aber auch Protestanten, Adventisten und Anhänger der Neoapostolischen Kirche. Das Klima ist im Norden Tropisch im Süden trocken, die Wassertemperaturen sind ganzjährig angenehm. Im Bergland der Cordillera Central ist es kühler, im Winter können sogar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vorkommen.

Der höchste Gipfel ist der Pico Duarte mit 3.098 m Höhe. Ein Nachteil des Landes sind ist, dass es in der Zone der tropischen Wirbelstürme Hurrikans liegt, außerdem können Erdbeben vorkommen. Die Hauptstadt des Landes ist Santo Domingo de Guzmán, kurz Santo Domingo. Sehenswert hier ist u.a. der Palast des Vizekönigs mit dem Vizeköniglichen Museum. Ebenfalls besucht werden der imposante Monumentalbau Faro a Colón (angeblich mit den Gebeinen von Kolumbus),  die älteste Festung Amerikas Fortaleza Ozama und die Ruinen des ältesten Klosters Amerikas, dem Monasterio de San Francisco.

Im ehemaligen Gouverneurspalast findet man das Museo de Las Casas Reales. Die tropische Flora und Fauna kann man in zahlreichen Nationalparks besuchen. Ansonsten ist die Dominikanische Republik ausgestattet mit herrlichen Sandstränden, ideale Bade- und Urlaubsmöglichkeiten. Viele Hotels werden jährlich von internationalen Urlaubern auf Reisen in die Dominikanische Republik angeflogen, insbesondere von Gästen aus den USA, Kanada und Europa.

 

Länderinfo Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Herzen Europas und befindet sich in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es bis 1990 zwei deutsche Staaten, die BRD und die DDR. Mit der Wiedervereinigung wurde anschließend auch die Hauptstadt wieder von Bonn nach Berlin verlagert. Die Internetendung des Landes ist .de, das Kfz-Kennzeichen “D”. Deutschland grenzt unter anderem an die deutschsprachigen Staaten Schweiz und Österreich.

deutsche flagge

Flagge von Deutschland

Nationalfeiertag und Tag der Wiedervereinigung ist der 3. Oktober, der jährlich mit Feierlichkeiten begangen wird. Deutschland zählt zu den vielseitigsten Ländern Europas. Mit 357.170 qkm ist das Land etwas größer als Polen oder Italien. Mit ca. 81 Mio. Einwohner ist es außerdem das bevölkerungsreichste Land in der EU. Neben der Amtsprache Deutsch gibt es auch verschiedene Sprachen der Minderheiten wie Dänisch in Schleswig-Holstein und Friesisch. Die kleine Gruppe der Sorben in Brandenburg und Sachsen sprechen Sorbisch.

In Deutschland werden regional sehr unterschiedliche Dialekte gesprochen, die Verständigung zwischen einem Norddeutschen und einem Bayern kann dadurch mitunter schwierig werden. Deutschland hat heute viele Bewohner mit Migrationshintergrund. Viele sind Nachkommen der nach dem Krieg ins Land gekommenen Gastarbeiter aus der Türkei, Italien, Spanien, Portugal, Polen und Griechenland.

Deutschland blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Das Land ist eine Bundesrepublik mit 16 Bundesländern und föderal organisiert. Die Bundesländer haben weitgehende Mitspracherechte und Autonomiebereiche. Zum Beispiel wird Bildung auf Länderebene organisiert. Bevölkerungsreichstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen, kurz NRW, das flächenmäßig größte ist Bayern. Weltweit ist das Land bekannt für seine erfolgreichen Fußball-Nationalmannschaften, die erstmals 1950 mit dem Wunder von Bern Geschichte schrieb. 1974 und 1990 folgten weitere Titel. Die WM 2006 im eigenen Land gilt weltweit als “Sommermärchen” und hat in neuere Zeit das Deutschlandbild im Ausland nicht unerheblich geprägt. Auch in vielen anderen Sportarten sind deutsche Mannschaften sehr erfolgreich (Handball, Hockey etc.). Olympische Spiele fanden auch bereits im Land statt, nämlich 1936 (Berlin) und 1972 (München).

Die BRD ist Mitglied in der EU und Nato, der Euro (€) hat die Deutsche Mark 2002 als Währung des Landes abgelöst. Wirtschaftlich ist Deutschland sehr erfolgreich und eine große Exportnation. Viele deutsche Produkte haben in der Welt den Ruf von hoch-qualitativen Erzeugnissen. Besonders begehrt sind deutsche Autos, aber auch andere Artikel in der Technologie. Als Urlaubsland hat Deutschland u.a. die Nordsee (mit den ostfriesischen Inseln und dem Wattenmeer), die Ostsee mit ihren langen Sandstränden und den Inseln Rügen und Usedom, die Alpen- und Bodenseeregion zu bieten. Reizvoll ist auch die Eifel und das Rheinland mit zahlreichen Burgen und Schlößern. Die Heimat des Ahrweins kann man im Herbst auf dem Rotweinwanderweg entdecken.

Die Natur wird in zahlreichen Nationalparks, wie dem Nationalpark Eifel in der Nordeifel (Webtipp: www.nordeifel.eu) geschützt. Die gute Infrastruktur machte Urlaub in Deutschland ebenfalls attraktiv. Die Hauptstadt Berlin ist gekennzeichnet von vielen historischen Plätzen, Museen, Parks und natürlich dem Brandeburger Tor, dem Reichstag und der Gedächtniskirche. In vielen deutschen Städten gibt es ein lebendiges Nachtleben sowie hervorragende kulinarische Angebote. Deutsches Bier ist ebenfalls bei Touristen wie Einheimischen beliebt.

Andere Städte haben ebenfalls weltbekannte Wahrzeichen auf Reisen nach Deutschland zu bieten, wie der Kölner Dom (Köln) oder die Hamburger Speicherstadt. Besonders beliebt sind auch Reisen nach Deutschland während der Vorweihnachtszeit, um die schönen Weihnachtsmärkte zu besuchen. Das Oktoberfest in München ist ebenfalls ein Highlight, ebenso wie der Karneval im Rheinland. Die frischen Brisen am Meer, machen allerdings einen Nordsee Urlaub immer zu etwas Besonderem.

 

Länderinfo Dänemark

Dänemark ist das kleinste Land Skandinaviens, Reisen nach Dänemark sind insbesondere beliebt bei Nordseeurlaubern und Angelfreunden. Da es eine Landgrenze zu Deutschland hat, wird es auch gerne als Brücke nach Skandinavien bezeichnet. Mit ungefähr 43.000 qkm hat es 5,5 Mio. Einwohner. Dänemarks Hauptstadt ist Kopenhagen, diese liegt auf der Insel Seeland. Weitere bekannte Inseln Dänemarks sind Fünen, Lolland, Bornholm, Falster und Møn.

daenische flagge

Flagge von Dänemark

Dänemark ist eine konstitutionelle Monarchie und Mitglied in EU und Nato. Amtssprache in Dänemark ist Dänisch, eine nordische Sprache die eng verwandt ist mit Norwegisch. Die meisten Bewohner sind Dänen, es gibt außerdem eine deutschsprachige Minderheit.

Zum Land gehören außerdem die Färöer-Inseln und Grönland, die beide weitgehende Selbstverwaltung genießen. Das Klima des Landes ist bedingt durch seine Lage zwischen Nord- und Ostsee maritim geprägt. Die Temperaturunterschiede sind verhältnismäßig moderat, auch ist das Land vom Golfstrom mild beeinflußt. Auch geschichtlich hat das Land einiges zu bieten und viele Schlößer und Parks durchziehen das Land.  Nicht nur diese inspirierten den berühmten dänischen Schrifsteller Hans Christian Andersen zu seinen weltbbekannten Märchen. Wer sich für die Geschichte der Wikinger interessiert, wird hier ebenfalls fündig.

Dänemark selbst ist ein eher flaches Land, die höchste Erhebung liegt auf dem Festland (Jütland) und ist etwas höher als 170 m. Dafür hat das kleine Königreich durch seine Landverteilung mit den vielen Inseln eine äußerst lange Küste (7.314 km) mit schönen Stränden, Fjorden und Buchten. Ein beliebtes Urlaubsland, insbesondere für Ferienhausfreunde!

Auch die Hauptstadt Kopenhagen hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den bekannten Vergnügungspark Tivoli, einige Kunstmuseen, Schloß Christiansborg, die kleine Meerjungfrau am Hafen, Nyhaven und natürlich der Freistaat Christiania. Die Dänen gelten als gute Gastgeber und nicht nur Fischgerichte und Smørrebrød sind kulinarische Genüße die man auf Reisen nach Dänemark probieren kann. Berühmt sind auch Mittsommer und die gemütliche Weihnachtszeit, in der Kopenhagen eine Reise wert ist!

 

Dänemark ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Die typische Reisevariante ist der Aufenthalt in einem hyggeligen Ferienhaus in Dänemark.

Der erfahrene Dänemark-Urlaub weiß natürlich direkt, was mit „hyggelig“ gemeint ist. Wobei es schwer zu übersetzen ist, denn das Wort beschreibt wie kein anderes den Charakter Dänemarks und seiner Bewohner. Die Bedeutung ist je nach Situation zu bestimmen: gemütlich, nett, geborgen, intim, malerisch oder lieblich.
Wer einmal Urlaub im dänischen Ferienhaus an der Nordsee oder Ostsee gemacht hat, weiß wie entspannend dieses Land sein kann. So kann man direkt hinter den Dünen wohnen und ist nie weit weg vom Meer. Selbst im Binnenland Dänemarks ist man nie wirklich weit von Wasser und Meer entfernt.

Urlaub zwischen Sandstrand, Segelboot und Fahrrad

Wassersportler kommen in Dänemark voll auf ihre Kosten. Egal ob Segler, Surfer, Badetourist oder Angler – das Land bietet hervorragende Möglichkeiten und bei über 7.300 km Küste findet man in dem dünn besiedelten Land immer auch ein individuelles und ruhiges Plätzchen. Durch seine einzigartige Lage zwischen zwei verschiedenen Meeren, bietet das nordeuropäische Königreich im Westen die kraftvollen Wellen der Nordsee mit Wattenmeer und im Osten eine lieblich, hügelige Landschaft mit weißen Sandstränden und Kreidefelsen.

Die dänischen Ostseeinseln sind jede für sich eine Reise wert. Jeder hat so seine Favoritin und die heißen zum Beispiel: Møn, Samsø, Ærø, Lolland, Langeland oder Bornholm. Je nach Vorliebe ausgestattet mit allem, was man sich als Urlauber wünscht. Der eine mag die feinen Sandstrände und die guten Segelbedingungen, der andere die pittoresken Dörfer, prähistorische Funde und Wikingerzeugnisse oder große Freilichtmuseen und Sommerfeste.

Das milde Klima, die langen hellen Nächte und die gar nicht mal so wenigen Sonnenstunden lässt manchen Segler sogar von der Dänischen Südsee schwärmen. Die hügelige Landschaft lädt insbesondere zu ausgedehnten Radtouren ein, denn vorbei an hübschen Dörfern, Windmühlen und Kanälen kann man das Land entspannt entdecken. Auch Wanderer lieben die spannende Natur Dänemarks mit lieblichen Heidezonen, Dünen, hellen Wäldern und Seen.

Ein weiterer Vorteil und Grund für Ferien in Dänemark ist die gute Lage, quasi direkt vor der deutschen Haustür. Und jeder der schon einmal im hohen Norden Urlaub gemacht hat, kennt das Gefühl: ist erst einmal die Großstadt Hamburg passiert wird es merklich ruhiger. Man selber entschleunigt und fährt man über die Grenze nach Dänemark wird es noch entspannter. Die Dänen gelten als äußerst gelassene Autofahrer und der drängelnde Stress auf den Straßen Mitteleuropas ist hier eine äußerst seltene Erscheinung.

Auch kulinarisch gibt es in Dänemark reichlich Möglichkeiten. Die dänische Küche lockt nicht nur mit Smørrebrød und allerhand frischem Fisch, sondern auch mit herzhaften Gerichten wie dem Nationalgericht Flæskesteg.

Hinzu kommt das faszinierende Licht des Nordens, dass man bereits in Süddänemark genießen kann. An der Nordspitze Jütland bei Skagen wähnt man sich schon in einer anderen Welt. Der Welt des Mittsommers Skandinaviens mit all ihren sommerlichen Glücksgefühlen. Beim Thema Glück kennen sich die Dänen aus, denn aufgrund regelmäßiger Umfragen gelten sie als das glücklichste Volk der Welt.

Ferien im glücklichsten Land der Erde

Ob dies nun an der sanft-lieblichen Landschaft, dem Sozialstaat oder dem rücksichtsvollen Miteinander liegt, sei dahin gestellt. Tatsache ist, dass Dänemark äußerst sympathisch auf seine Feriengäste wirkt und so ist es kein Zufall, dass ein hoher Prozentsatz Jahr für Jahr wiederkommt.

Auch sprachlich fühlt man sich als Deutscher in Dänemark direkt wohl, denn neben Englisch ist Deutsch eine verbreitete Fremdsprache im Land. Im Süden des Landes im ehemaligen Nordschleswig ist Deutsch sogar eine anerkannte Minderheitensprache und so gibt es hier sogar deutsche Zeitungen, Kindergärten und Schulen. Ebenso sind die Dänen in Schleswig-Holstein eine geschützte sprachliche und kulturelle Minderheit und so bildet die deutsch-dänische Grenzregion heute ein hoch interessante Region zweier sehr ähnlicher, aber auch verschiedener Kulturen.

Ein besonderes Plus für Dänemark ist auch der freundliche und entspannte Umgang mit Kindern. Die Dänen gelten als besonders kinderfreundlich und Museen, Spielplätze und Restaurants sind entsprechend gestaltet. So werden die Ferien auch für die kleinsten Familienmitglieder ein unvergessliches Erlebnis. Auch Urlaub mit dem Hund ist in Dänemark ziemlich unproblematisch und nicht wenige Reisende bringen ihrer Vierbeiner mit.

Wer Städtetouren mag, der sollte Kopenhagen (dänisch: København) besuchen. Die dänische Metropole liegt direkt am Øresund und kann auch mit Südschweden kombiniert werden. Als Heimatland des Märchenschriftstellers Hand Christian Andersen hat Dänemark zahlreiche romantische Märchenschlösser zu bieten. In Kopenhagen und Umland findet man einige davon, wie etwa Schloss Amalienborg, Schloss Rosenborg und Schloss Christiansborg. Die Vielseitigkeit der Hauptstadt kommt auch im Freistaat Christiania zum Ausdruck, der seit 1971 auch ein Magnet für Künstler, Aussteiger aber auch neugierige Urlauber ist. Der Freizeit- und Vergnügungspark Tivoli ist ebenso bekannt, wie das hübsche Hafenviertel Nyhavn.

In Kopenhagen wird es nie langweilig und die Stadt ist eine der kulturell interessantesten Plätze ganz Europas. Dies gilt aber eigentlich für das ganze Land, denn Dänemark hat ganze vier UNESCO-Weltkulturerbe im Angebot: die Runensteine und Kirche von Jellig (seit 1994), die Kathedrale von Roskilde (1995), das Schloss Kronborg (2000), die berühmte Stevns Klint auf der Ostseeinsel Møn (2009) und das einzigartige Dänische Wattenmeer (2014).

Und so ist es kein Zufall, dass die Deutschen sehr gerne in Dänemark Urlaub machen. Damit auch Sie einen schönen Urlaub dort verbringen können, bieten wir auf dieser Seite eine große Auswahl aus über 24.000 Ferienhäusern in Dänemark.

Schönen Urlaub bzw. God ferie!

Dänische Inseln

Das Kerngebiet des dänischen Königreichs, dem auch noch als Außengebiete Grönland und die Färöer angehören, besteht flächenmäßig aus der knapp 30.000 qkm großen Halbinsel Jütland und mehr als 440 großen, kleinen und winzigen, zusammen eine Fläche von etwa 12.000 qkm umfassenden Inseln in der Nordsee und Ostsee. Die dänischen Inseln sind bei Urlaubern besonders beliebt, da sie teilweise herrliche Strände haben, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Radwege und ideale Möglichkeiten für Wassersportler.

Sjælland (deutsch: Seeland)

Die sowohl von ihrer Größe (7.000 qkm), Einwohnerzahl (2,2 Mio) und Wirtschaftskraft bedeutendste Insel Dänemarks ist das zwischen Fünen und Schweden liegende Seeland. Die westlichen Stadtteile der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gehören zum Nordosten von Seeland, der kleinere östliche Bereich von Kopenhagen verteilt sich auf Amager und einige weitere kleine Inseln. Die Halbmillion-Stadt Kopenhagen ist eines der wichtigsten historischen und kulturellen Zentren Nordeuropas.

Im von hochhausfreier Bebauung dominierten architektonischen Bild Kopenhagens wechseln sich geschlossene Bauensembles aus Gesamtstaatszeit und des 19. Jahrhunderts mit zahlreichen Beispielen innovativer Skandinavien-Baukunst des 20. und 21. Jahrhunderts ab. Zu dem zurückhaltend-menschlichen Charme der Dänemark-Metropole passt ihr Wahrzeichen: Die Bronzefigur der Hans-Christian-Andersen-Märchenfigur „Die kleine Meerjungfrau“ („Del lille Havefru“) an der Langelinie, einer von Touristen und Einheimischen gern aufgesuchten Uferpromenade, ist gerade einmal 1,25 m groß.

Zu den vielen großen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören zweifellos der weltberühmte Vergnügungspark Tivoli, das Königinnenschloss Amalienborg, das Vergnügungsviertel Nyhavn und der Autonomen-Bezirk Fristad Christiania sowie der 34 m hohe City-Aussichtsturm  Rundetårn aus dem 17. Jahrhundert und das  mächtige Schloss Christiansborg, in dem Dänemarks Parlament residiert.

Zu den wichtigsten Museen der Insel Seeland zählt das Kopenhagener Kunstmuseum Ny Carlsberg Glyptotek und das im Kopenhagener Vorort Humlebæk seit 1958 als bedeutendste dänische Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke zahllose Besucher anlockende Louisiana Museum of Modern Art, dessen Gebäude und Park selbst  ebenfalls als Kunstwerke konzipiert sind.

Am landschaftlich imposanten Roskilde-Fjord im Norden Seelands liegt die alte Königsstadt Roskilde (50.000 Einwohner). Der zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert erbaute gotische Dom von Roskilde ist der Begräbnisort der dänischen Monarchen und ihrer Familien und ist daneben auch berühmt für seine Orgel. Berühmt ist Roskilde auch für sein seit 1971 alljährlich gefeiertes Viertage-Rock-Festival.

Fyn (deutsch: Fünen)

Seeland ist im Westen durch die Storebæltsbroen (Brücke über dem Großen Belt) mit Dänemarks drittgrößter Insel, Fünen (3.000 qkm, 460.000 Einwohner), verbunden. Im Westen ist Fünen durch zwei, den Kleinen Belt überspannende Brücken mit Jütland verbunden. Hauptort von Fünen ist die Bischofs- und Universitätsstadt Odense (180.000 Einwohner).  Hier kann der mächtige St.-Knuds-Dom besichtigt werden und hier kann im Hans-Christian-Andersen-Museum, zu dem auch das Geburtshaus des Märchen-Dichters gehört, dem Leben und Werk des berühmtesten Sohns der Stadt nachgespürt werden. Wer sich für Eisenbahnen interessiert, kommt in Odense in Danmarks Jernbanemuseum (Dänemarks Eisenbahnmuseum) auf seine Kosten.

Im Freilichtmuseum Den Fynske Landsby (Das fünische Landdorf) kann der Odense-Besucher erfahren, wie die ländliche Inselbevölkerung in früheren Jahrhunderten gelebt hat. In der für ihre Schiffsbau-Tradition und vielen Yacht-Liegeplätze bekannten Fünen-Stadt Svendborg (26.000 Einwohner) ist ein Besuch des Museumshafesn unbedingt lohnenswert. Lohnenswert ist auch ein Abstecher in die Kleinstadt Faaborg mit ihrem außergewöhnlich gut erhaltenen Altstadtensemble.

Vendsyssel-Thy

Die mit 4.700 qkm flächenmäßig zweitgrößte dänische Insel ist das nur durch den schmalen Limfjord vom festländischen Jütland abgetrennte Vendsyssel-Thy (im Deutschen oft „Nordjütische Insel“ genannt) an der Nordspitze Dänemarks. Vendsyssel-Thy grenzt sowohl an das üblicherweise der Nordsee zugerechnete Seegebiet Skagerrak als auch an das zumeist als Ostsee-Teil geltende Kattegat. Nordöstlich des 8.000 Einwohner zählenden Fischer-Städtchens Skagen kann von der etwa drei Kilometer weit ins Meer ragenden Sandbank Skagens Grenen beobachtet werden, wie hier nahe Dänemarks Nordspitze Nordseewellen auf Ostseewellen treffen.

Skagen ist auch bekannt für seine Künstler-Kolonie, die im 19. Jahrhundert hier die Stimmung der malerischen Gegend bildhaft festgehalten hat, wie im Skagens Museum nachzuspüren ist. Umweit von Skagen, in Hirtshals (6.000 Einwohner), lädt Europas größtes Meerwasseraquarium zu einem Besuch ein. Im Nordsøen Oceanarium (Nordsee-Ozeanarium) beobachten artgerecht gehaltene Seehunde sowie Kabeljau, Steinbutt & Co. wie sie von Touristen beobachtet werden.

Dänische Wattenmeerinseln Rømø und Fanø

Besonders bei deutschen Touristen beliebt sind  die grenznah nördlich von Sylt  vor der südwestjütischen Küste im Wattenmeer nahe Esbjerg liegenden Inseln Rømø (500 Einwohner) und Fanø (3000 Einwohner). Die im Deutschen „Röm“ genannte südlichere der beiden Insel, Rømø, ist 17 km lang und 6 km breit. Das seezugewandte Drittel der Insel besteht fast ganz aus Sandstrand.

In jedem Jahr macht das Festival Rømø Jazz die Insel am ersten Juni-Wochenende zum Mekka von Jazz-Enthusiasten und alljährlich steigen am ersten September-Wochenende beim Drachenfestival von Röm tausend Drachen im  Nordseewind auf. Das etwa gleich große Fanø (Fanö)ist wie Röm landschaftlich von einem breiten Sandstrand und Dünen geprägt. Fanö feiert alljährlich Mitte Juni das weltgrößte Kiteflyer-Meeting.

Als (Alsen)

Die nördlich von Flensburg liegende, 315 qkm große Insel Alsen (50.000 Einwohner) ist historisch wesentlich von der wechselvollen Geschichte der Nordschleswiger Region im Spannungsfeld deutsch-dänischer Beziehungen geprägt worden. Hier entschied sich 1864 der Deutsch-Dänische Krieg, in dessen Folge das ganze Herzogtum Schleswig an Preußen fiel.

Nach der Volksabstimmung 1920  als Teil Nordschleswigs wieder an Dänemark angegliedert, hat sich auf Alsen mit seiner relativ großen deutschen Minderheit mittlerweile ein mustergültiges Miteinander der ethnischen Dänen und Deutsch-Dänen entwickeln können. In Alsens Haupt- und Hafenstadt Sønderborg (Sonderburg, 30.000 Einwohner) mit seinem sehr sehenswerten Schloss kann man sich im Deutschen Museum über diesen speziellen Aspekt deutsch-dänischen Zusammenlebens informieren.

Bornholm

Die knapp 600 qkm große, von einigen Kleininseln umgebende Ostseeinsel Bornholm liegt anders als die anderen dänischen Inseln nicht unmittelbar an den Küsten Jütlands oder westlich von Schweden, sondern  knapp 100 km nordöstlich von Rügen und 30 km südöstlich von Schwedens Südspitze in der Ostsee.
die insel bornholm
Rønne, die Hauptstadt von Bornholm (c) Aleksandra Z. Grotha / Fotolia

Das östlichste Gebiet Dänemarks, das 1945/46 in Folge des Zweiten Weltkriegs als einziges dänisches Territorium von sowjetischen Truppen besetzt worden war, hat etwa 40.000 Einwohner, von denen knapp die Hälfte in der Insel-Hauptstadt Rønne lebt. Das abgelegene Bornholm ist bei Touristen immer noch ein Geheimtipp, dabei kann Bornholm mit einem der feinsten Sandstrände der Welt punkten.

Die Insel hat sich in der Golferwelt wegen ihrer hervorragenden Golf-Plätze längst einen ausgezeichneten Ruf verdienen können.  Die Wahrzeichen der Insel sind die weißgetünchten Rundkirchen in vier Orten der Insel sowie die Burgruine Hammershus. Überaus sehenswert ist Bornholms  1893 gegründetes Kunstmuseum, das insbesondere Werke Bornholmer Künstler ausstellt.

Natürlich gibt es noch weitere sehenswerte dänische Inseln, besonders bekannt bei Seglern ist außerdem die Dänische Südsee. Hier befinden sich wunderschöne Segelreviere mit attraktiven Stränden und im Sommer phantastischen Farbenspielen und Blautönen, die exotisch anmuten.

 

Dänemark-Info

Dänemark ist nicht nur ein beliebtes Reiseland, sondern hat auch einige Besonderheiten zu bieten. Hier einige interessante Fakten und wichtige Basisinformationen zu unserem Nachbarland:

Eckdaten

Name: Kongeriget Danmark (deutsch: Königreich Dänemark). Lage: Nordeuropa (Skandinavien). Fläche: ca. 43.094 qkm (weltweit: Platz 131; ohne 2,2 Mio. qkm Grönland und 1.400 qkm Färöer). Einwohner: 5,7 Millionen (weltweit: Platz 108). Bevölkerungsdichte: 130 pro km² (Vergleich Deutschland: 226, Österreich: 101, Schweiz: 196).

Flagge von Dänemark
(Der „Dannebrog“ ist übrigens eine der ältesten Flaggen der Welt)

Bevölkerung: Ungefähr 90 % Dänen, hinzu kommt eine deutsche Minderheit (ca. 20.000 Einwohner im ehemaligen Nordschleswig), sowie Menschen aus den anderen skandinavischen Ländern. Daneben auch zahlreiche Zuwanderer, insbesondere aus der Türkei und anderen islamischen Ländern.

Amtssprache: Dänisch (eine nordgermanische Sprache). Es gibt einige regionale Dialekte wie etwa Bornholmsk, Fynsk, Sønderjysk oder Vestjysk. In Syddanmark ist daneben Deutsch eine anerkannte Minderheitensprache. Auf den Färöern ist Färöisch neben Dänisch Amtssprache, auf Grönland ist seit 2009 nur Grönländisch Amtssprache, Dänisch jedoch Verkehrssprache. Wichtigste Fremdsprache ist Englisch, dahinter Deutsch und Französisch.

Religionen: In Dänemark herrscht Religionsfreiheit (garantiert durch die dänische Verfassung „Danmarks Riges Grundlov“). Ungefähr 80 % der Dänen sind Angehörige der evangelisch-lutherischen dänischen Volkskirche (Folkekirken). Daneben Minderheiten von Muslimen und Katholiken, sowie Juden und andere kleine Glaubensrichtungen.

Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland und zahlreichen Inseln in Nord- und Ostsee

Hauptstadt: Kopenhagen (ca. 600.000 Einwohner). Weitere Städte: Aarhus, Odense, Aalborg, Esbjerg, Randers, Kolding, Horsens, Vejle und Roskilde.

Welterbe der UNESCO (7 +1 Stätten): Runensteine und Kirche von Jellig (seit 1994), Kathedrale von Roskilde (1995), Schloss Kronborg (2000), Stevns Klint (2009), Dänisches Wattenmeer (2014), Herrnhuter Brüdergemeinde im südjütländischen Christiansfeld (2015) und die Parforcejagdlandschaft in Nordseeland (2015). Hinzu kommt der Ilulissat-Eisfjord im autonomen Grönland (seit 2004).

Sport: Beliebteste Sportart in Dänemark ist Fußball. Bereits mehrfach konnte sich die dänische Nationalmannschaft für Welt- und Europameisterschaften qualifizieren, sowohl bei Männern als auch Frauen. Größter Erfolg war der Gewinn der EM 1992 (Männer) im benachbarten Schweden. Sehr beliebt in Dänemark ist auch Handball, die Damen gewannen 1997 die Handball-WM, sowie die EM (1994, 1996 und 2002). Sie holten dreimal olympisches Gold (1994, 2000 und 2004). Die Herren wurden 1967 und 2011 Vize-Weltmeister und gewannen 2008 die EM im benachbarten Norwegen. Weitere Sportarten sind u.a. Badminton, Tischtennis, Leichtathletik, Segeln, Rudern, Schwimmen, Motorsport und Curling.

Kulinarisch: Die dänische Küche ist ausgesprochen vielfältig. Das Gericht Flæskesteg (bei niedriger Temperatur gegarter Schweinebraten mit Schwarte) gilt als Nationalgericht. Skipperlabskovs ist ein Gericht aus Rindfleisch, Schweineschmalz, Matjes, Rollmops, Gewürzgurken und Spiegelei. Bratkartoffeln (Stegte kartofler) und geräucherter Aal (Røget ål) werden zu vielen Gelegenheiten gegessen.

Als typisch dänisch gilt das weltweit bekannte Smørrebrød. Es handelt sich dabei um ein Roggen-, Weizen-, Vollkorn- oder Mischbrot, dass dünn mit Butter bestrichen wird und dann mit verschiedenen Kombinationen serviert werden kann. So belegen die Dänen es sehr gerne mit Fisch (z.B. Lachs), Krabben, Kaviar, Wurst, Käse oder verschiedenen Fleischsorten. Hinzu kommen Eier, eingelegtes oder frisches Gemüse und verschiedene Remouladen.

Beliebt ist auch das dänische Frühstücksfleisch. Das klassische Imbissbudengericht ist der Hot Dog wozu Rød pølse (erhitzte oder gebratene rote Wurst) mit Röstzwiebeln, Gewürzgurken und Remoulade verwendet werden. Überhaupt lieben die Dänen Remouladen. Probieren sollte man die zahlreichen Varianten von Fischeintöpfen, Frikadellen, Kartoffelsalaten und Süßspeisen (wie etwa Preiselbeertorte, Butterkekse).

Wer Dänisch lernt, wird früher oder später auf „rødgrød med fløde„ stoßen. Die Rote Grütze mit Sahne ist nur nicht ein leckerer Nachtisch, sondern auch eine lustige Aussprachübung des Dänischen. Bekannte Getränke sind das dänische Bier (Marken wie Carlsberg, Faxe, Tuborg, Slots Guld oder das beliebte Blå Thor), verschiedene Weihnachtsbiere und Gløgg (Glühwein). Natürlich kennt auch jeder den hochprozentigen Aquavit oder den Magenbitter Gammel Dansk, der gerne nach einem deftigen Essen konsumiert wird.

Tipp: Dank Klimawandel und dem dänischen Mut zur Innovation gibt es mittlerweile auch Wein aus Dänemark (z.B. Nordlund Dansk bordvin). Es befinden sich sowohl am Festland, als auch auf den Inseln Fünen, Seeland und Bornholm kleinere Weingüter.

Sonstiges: Zeitzone: UTC+1 (mit Sommerzeit +2), Telefonvorwahl: +45, Notruf: 112, Kfz-Kennzeichen: DK, Internetendung: .dk

Geographie und Natur

Geographie: Dänemark bildet den Übergang zwischen Mittel- nach Nordeuropa. Die einzige Landgrenze teil es sich auf rund 67 km mit Deutschland. Aufgrund der kulturellen Nähe wird es oft Skandinavien zugeordnet, wenn es auch geografisch nicht zur skandinavischen Halbinsel zählt, sondern eine Fortsetzung der Norddeutschen Tiefebene ist.

Den Hauptteil Dänemarks nimmt die Halbinsel Jütland (Jylland) ein. Jütland ist im Westen sehr flach und besitzt eine ausgeglichene Küstenlinie mit wenigen Inseln (wie Rømø und Fanø), Richtung Osten wird es hügeliger. Der Møllehøj ist mit gerade einmal 170,86 m die höchste natürliche Erhebung des Landes. Im Norden befindet sich der Limfjord. Die Ostseeküste ist durch weit ins Land reichende Fjorde gekennzeichnet.

Über 470 Inseln gehören zu Dänemark, die Bandbreite reicht von kleinen Eilanden bis hin zu Inseln, die mehr als doppelt so groß wie Luxemburg sind. Sie sind von der Natur landschaftlich reizvoll mit Sandstränden, sanftem Hügelland oder Kreidefelsen (Insel Møn) gestaltet. Die vom dänischen Festland am weitesten entfernte Insel Bornholm ist bekannt für ihre Fels- und Steilküsten sowie das besonders sonnenreiche und milde Klima.

Die Küstenlinie des Landes beträgt über 7.300 km (!). Die Hauptstadt Kopenhagen befindet sich auf Seeland, der mit 7.031 qkm größten Insel. Über den Øresund ist Dänemark seit dem Jahr 2000 über eine Brücke mit Schweden verbunden. Zwischen Seeland und der Insel Fünen befindet sich der Große Belt, zwischen Fünen und Jütland der Kleine Belt.

Außengebiete: Zu Dänemark gehören außerdem die Färöer (seit 1948 autonom), die sich weit im Atlantik zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island befinden. Die 779 Inseln und Inselchen sind bekannt für ihre grüne Landschaft und das vom Golfstrom abgemilderte, aber feuchte Klima. Der höchste Berg ist mit 880 m der Slættaratindur. Zahlreiche Wasserfälle stürzen in die Täler oder direkt steil ins umliegende Meer.

Ebenfalls autonom (seit 1979) ist Grönland, die größte Insel der Welt. Die von Gletschern und polarem Klima geprägte Insel ist im Westen durch den Grönlandstrom jedoch eisfrei und milder, als man allgemein annimmt. Hier leben Eisbären, Rentiere, Moschusochsen, Polarfüchse und Wale. Der höchste Berg ist der Gunnbjørns Fjeld (3.694 m), der benannt wurde nach dem Entdecker der Insel.

Nationalparks (3): Nationalpark Thy (seit 2008), Nationalpark Mols Bjerge (2009), Nationalpark Wattenmeer (2010). Hinzu kommt der Nordost-Grönland-Nationalpark (1974), der ca. 45 % der Insel umfasst und damit der größte Nationalpark der Welt (!) ist. Er ist seit 1977 auch ein internationales Biosphärenreservat.

Fauna: Verbreitete Säugetiere sind Rehe, Damhirsche, Rothirsche, Füchse, Dachse, Marder und Waschbären. Man findet außerdem noch Hasen, Igel und zahlreiche Vogelarten wie Gänse, Enten, Elstern, Tauben und Blässhühner. In den Küstenzonen leben Seehunde, sowie Möwen, Seeschwalben und Seetaucher. Fischreiche Gewässer mit Heringen, Dorschen, Lachsen und Schollen befinden sich insbesondere in der Nordsee.

Flora: Nur ein gutes Zehntel Dänemarks ist bewaldet. Man findet hauptsächlich Buchen und Eichen, aber auch Kiefern, Birken, Ahorn und Ulmen. Neben der typischen Heide- und Dünenvegetation gibt es außerdem noch einige Hochmoore.

Naturkatastrophen: Insbesondere Sturm (Orkane) und Sturmfluten. Ein durch Klimaerwärmung hervorgerufener Meeresspiegelanstieg würde Dänemark als eines der flachsten Länder der Welt erheblich bedrohen. Küstenschutzmaßnahmen werden bereits jetzt angedacht bzw. verwirklicht.

Höchste Erhebungen: Møllehøj (170,86 m), Yding Skovhøj (170,77 m), Ejer Bavnehøj (170,35 m).

Größte Inseln: Seeland, Vendsyssel-Thy, Fünen, Lolland.

Größte Seen: Arresø (40 qkm), Esromsee (17 qkm), Mossø (16 qkm).

Wichtige Flüsse: Gudenå (160 km), Storå (104 km), Varde Å (99 km), Skjern Å (94 km), Suså (83 km).

Nachbarländer: Deutschland (ca. 67 km). Seegrenzen mit Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Schweden und Polen. Küstenlänge: ca. 7.300 km (Vergleich Deutschland: ca. 2.350 km).

Klima: Dänemark liegt in der gemäßigten Klimazone. Die Lage zwischen Nord- und Ostsee macht das Wetter ganzjährig wechselhaft. Abgemildert durch den Golfstrom sind die Winter jedoch relativ mild. Tagsüber fallen die Temperaturen im Januar selten unter 2 °C, im Sommer liegen sie oft über 20 °C. Im Westen liegen die Niederschläge bei ca. 800 mm, im Osten sogar nur bei ca. 500 mm im Jahr. Damit ist Dänemark für seine Lage eher trocken. Als besonders mild und sonnenreich gilt das Klima auf Bornholm. Dänemark kann ganzjährig bereist werden, als besonders mild und sonnig gelten die Monate Mai und Juni.

Politik und Verwaltung

Staatsform: Dänemark ist eine parlamentarische Erbmonarchie. Staatsoberhaupt mit hauptsächlich repräsentativen Funktionen ist die Königin (bzw. der König). Der Regierung steht ein Regierungschef als Ministerpräsident vor. Das dänische Parlament (Folketing) wird alle 4 Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Verhältniswahl bestimmt. Die Färöer und Grönland entsenden als autonome Gebiete jeweils zwei Abgeordnete ins Parlament nach Kopenhagen. Aufgrund der parlamentarischen Regelungen sind Minderheitsregierungen häufig, wichtige Parteien sind u.a. die Sozialdemokraten (Socialdemocraterne), die Dansk Folkeparti, Venstre, Enhedslisten – De rød-grønne, die Liberal Alliance und Alternativet.

Das oberste Gericht in Zivil- und Strafsachen ist das Højesteret mit Sitz auf Schloss Christiansborg in Kopenhagen. In Dänemark gibt es 98 Kommunen, die fünf Regionen angehören: Syddanmark, Midtjylland, Nordjylland, Sjælland (mit Seeland, Lolland, Falster und Møn) und Hovedstaden (Umgebung der Hauptstadt inkl. Bornholm).

Nationalhymne: Dänemark hat zwei offizielle Hymen. Der er et yndigt land (deutsch: Es liegt ein lieblich Land). Bei Anlässen, wo Mitglieder des Königshauses oder der Regierung anwesend sind wird die Königshymne gespielt „Kong Christian stod ved højen mast“ (deutsch: König Christian stand am hohen Mast).

Nationalfeiertag: Grundlovsdag am 5. Juni (deutsch: Tag des Grundgesetzes).

Internationale Mitgliedschaften (Auswahl): UNO (seit 1945), EU (vorher EG, seit 1973), NATO (1949), Europarat (1949), Nordischer Rat (1952), Ostseerat (1992), OSZE, OECD, Internationaler Währungsfonds und WTO. Grönland gehört (nach einer Volksabstimmung) seit 1985 nicht mehr zur EU, ist jedoch mit dieser assoziiert. Die Färöer sind ebenfalls nicht Mitglied der EU.

In Dänemark haben auch einige internationale Organisationen ihren Sitz, z.B. die Europäische Umweltagentur (EUA) oder die Nichtregierungsorganisation „Freemuse“, die sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung von Musikern einsetzt.

Wirtschaft und Medien

Währung: Seit 1875 die Dänische Krone (DKK).

Wirtschaft: Dänemarks Wirtschaft ist geprägt von mittelständischen Unternehmen mit hohem technischen Standard. Manche Unternehmen haben sich zu weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Bekannt sind z.B. die Windkraftanlagen von Vestas, Bang & Olufsen (Unterhaltungselektronik), Novo Nordisk (Pharmazie), Danfoss (Wärme- und Kältetechnik), Lego (größter Spielzeughersteller der Welt), Ecco (Schuhindustrie) und A.P. Møller – Mærsk (Logistik, Öl- und Gasförderung).

Auch im Bereich der Lebensmittelproduktion sind dänische Erzeugnisse weltweit gefragt. Arla ist eine der weltweit größten Molkereien. Produkte von Arla sind verschiedene Frischkäse, Käse- und Milchprodukte. Carlsberg ist der viertgrößte Brauereikonzern der Erde und produziert nicht nur das weltweit angebotene Carlsberg-Bier, sondern ist ein internationaler Großkonzern mit verschiedenen Biersorten weltweit.

Auch die Landwirtschaft spielt noch eine wichtige Rolle in Dänemark. Das Land gilt als eines der führenden Produzenten von Schweinefleischprodukten. Auf den teilweise sehr fruchtbaren Böden wird außerdem Weizen, Roggen, Gerste und Hafer sowie Hanf, Hopfen und Flachs angebaut. Landwirtschaftliche Genossenschaften haben einen hohen Einfluss. Dänemark besitzt außerdem eine große Fischereiflotte, die u.a. Hering, Dorsch und Lachs fängt und maßgeblich zum Export beiträgt.

Vorhandene Rohstoffe sind Granit, Kalk, Kreide, Mergel und Salz. Dänemark verfügt über hohe Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Nordsee. Kernenergie wurde 1985 mit einem Parlamentsbeschluss nach langer Diskussion abgelehnt. Das Land setzt heute stark auf erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich Windkraft bietet es dafür hervorragende Voraussetzungen.

Den größten Teil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) machen Dienstleistungen mit weitem Abstand vor der Industrie aus. Das BIP pro Kopf ist eines der höchsten der Welt. Die Arbeitslosigkeit ist traditionell niedrig, der Kündigungsschutz allerdings eher gering. Dafür gibt es ein dichtes Netz an staatlichen Sozialleistungen. Gewerkschaften haben eine starke Position (75 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert!). Der Anteil der Beschäftigten beim Staat ist hoch (ca. 30 %).

Wichtigster Handelspartner Dänemarks ist Deutschland, außerdem die skandinavischen Länder und Großbritannien.

Tourismus: Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor Dänemarks. Die meisten Übernachtungen gehen auf deutsche Urlauber zurück, es folgen mit weitem Abstand Norweger, Niederländer und Schweden. Die skandinavischen Touristen besuchen gerne Kopenhagen oder machen kürzere Ausflüge in das Nachbarland. Bei Deutschen ist, ebenso wie bei Inlandsurlaubern, der Urlaub im Ferienhaus besonders beliebt.

Medien: Danmarks Radio (DR), der öffentlich-rechtliche Sender wird finanziert über Mediengebühren. Seit 1954 strahlt DR1 als ältester Sender ein TV-Programm aus. Hier läuft auch die bekannte Nachrichtensendung TV Avisen. Seit 1996 wird das Programm ergänzt durch den Sender DR2. Beliebtester Kanal ist allerdings TV2, ein Privatsender. Es gibt außerdem zahlreiche regionale TV-Sender. Neben einigen Regionalzeitungen gibt es auch landesweite Zeitungen. Die auflagenstärksten sind MetroXpress (Gratiszeitung), Jyllands-Posten, Berlingske und Politiken.

 

Wetter in Dänemark

Das Wetter in Dänemark wird beeinflusst durch die maritime Lage zwischen Nordsee und Ostsee. Generell genießt das Land ein gemäßigtes Klima mit mäßig warmen Sommern und nicht allzu kalten Wintern.

Durch den Golfstrom und die mit ihm verbundenen Luftströmungen sind die Temperaturen das ganze Jahr über moderat. Am Tage fallen die Temperaturen im Monat Januar selten unter 2 °C, im Sommer liegt die Lufttemperatur relativ oft über 20 °C.

Damit ist das Wetter für skandinavische Verhältnisse warm und besonders auf den Inseln der Dänischen Südsee und Bornholm deutlich besser als sein Ruf.

Sommer an Nord- und Ostsee

So hat man im Sommer oft blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Der angenehme Wind begeistert nicht nur Segler und andere Wassersportler, sondern macht selbst heiße Tage erträglich. So kann man in Dänemark entweder am schneeweißen Strand liegen oder aber aktiv sein. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei ca. 17 °C.

Im Normalfall empfindet man das Sommerwetter eigentlich fast immer als angenehm. Extreme Hitze wie am Mittelmeer sind in Dänemark praktisch unbekannt. Als beste Reisezeit gilt die Zeit von Ende April bis September. Insbesondere Mai und Juni haben meist längere Schönwetterperioden und weniger Regen. Generell kann man allerdings Dänemark das ganze Jahr über bereisen.

Viele Dänemark-Urlaub lieben das Land wegen seiner besonderen Lichtverhältnisse. Das skandinavische Licht ist etwas ganz Besonderes und zieht Skandinavienfans jeden Sommer in den Norden. Besonders bekannt für seine beeindruckenden Farben ist Skagen an der Nordspitze, aber im ganzen Land kann man nordisches Licht genießen.

An den endlosen Stränden Dänemarks wird am 23. Juni die Sommersonnenwende mit dem Fest Sankt-Hans gefeiert. Dann werden am Strand oder im Hafen die Sankt-Hans-Feuer entfacht und es folgen Fackel- und Laternenumzüge. Dieses Fest ist in Dänemark das Mittsommerfest und die hellen Sommernächte sind dann noch einige Wochen zu genießen.

Wenn der Wind aus Osten weht, sind die Wetterverhältnisse meist im ganzen Land stabil. Weht der häufigere Westwind, geht es wechselhafter zu und man sollte bei Ausflügen immer auch Regenkleidung mitnehmen.

Obwohl Dänemark als Halbinsel außer im Süden von Wasser umgeben ist, sind die Niederschläge moderat. An der Westküste liegen sie meist um die 800 mm, im Bereich der Ostsee sogar nur um die 500 mm pro Jahr.


Regionale Unterschiede

Anders als in Deutschland sind keine großen klimatischen Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Dänemarks festzustellen. Zwischen Westen und Osten allerdings schon. Dies hängt insbesondere mit den Unterschieden der beiden Meere zusammen. So mildert der Atlantik die Nordsee und die Temperaturen im Westen ab, führt aber auch mehr Wetterwechsel und Wolken mit sich.

Der Osten Jütlands und die dänischen Inseln sind zwar sonnenreich und trocken, allerdings sorgt die kleinere Ostsee als Kältespeicher für niedrigere Temperaturen im Frühjahr. Dafür hält sie allerdings im Herbst oft auch noch ein wenig die Temperaturen des Sommers in sich. Gerade der Spätsommer und der frühe Herbst sind dann oft noch sehr sonnig, trocken und warm.

Die Nächte werden im Herbst allerdings auch im Osten Dänemarks kühler. Genau der richtige Moment es sich am offenen Kamin im Ferienhaus, in der Sauna oder im Whirlpool gemütlich zu machen. Im späten Herbst treten dann teilweise heftige Stürme und Regen ein. Es kann aber zwischendurch auch immer wieder sonnige Herbsttage geben.

Schnee kommt zwar im Winter durchaus vor, ist aber eher selten und bleibt meist aufgrund der flachen Landschaften und der Meeresnähe nicht lange liegen. Weiße Weihnachten (dänisch: Hvid Jul) sind noch seltener, meist kommt der Schnee wie auch in den meisten Gegenden Deutschlands erst im Januar oder später.

Da Dänemark noch nicht so weit im Norden liegt, wie Norwegen oder Island, sind die Winter (außer in den autonomen Landesteilen Färöer und Grönland) nicht so extrem dunkel, wie in diesen nördlichen Ländern.

Dänisches Königshaus

In keinem anderen europäischen Land haben so lange in ununterbrochener Folge durchgehend Monarchen auf dem Thron eines souveränen, heute noch existierenden Staates regiert wie in dänischen Königreich.

Die Akzeptanz der dänischen Monarchie ist heute sehr groß: Mehr als drei Viertel der Dänen  haben sich 2015 anlässlich des 75. Geburtstages von Königin Margrethe II. bei einer Umfrage positiv zum Könighaus geäußert, lediglich 18 % wünschten sich eine Republik.

Geschichte des dänischen Königshauses

Die Geschichte der Könige und Königinnen eines sich vor mehr als 1000 Jahren aus verschiedene Kleinfürstentümern zu einem einheitlichen Königreich gebildeten dänischen Staates soll mit der Regierungszeit des aus einem Wikinger-Fürstengeschlecht stammenden Königs Gorm begonnen haben. Die historischen Belege über Leben und Wirken des dänischen, um 957 gestorbenen Ur-Königs, der „Gorm den Gamle“ („Gorm de Alte“) genannt wurde, sind spärlich und nicht unumstritten.

Gorm wird als Begründer der etwa von 900 bis 1047 regierenden Königshauses der Jelling-Dynastie gesehen. Gorm-Sohn Harald Blauzahn, der 970 auch König von Norwegen wurde und sich aus taktischen Gründen dem Christentum genähert hatte, wurde 986 von seinem, dem alten Wikinger-Glauben anhängenden Sohn Sven, entthrohnt und starb kurz darauf im Exil. Sven, als König „Sven I. Gabelbart“ genannt, verlor zwar die norwegische Krone und konnte auch die Christianisierung nicht dauerhaft aufhalten, ihm gelang es aber, sich erfolgreich in England durchzusetzen.

Weihnachten 1013 wurde er englischer König, starb aber bereits 40 Tage später. Sein ältester Sohn Harald wurde für vier Jahre Svens Nachfolger, bis er 1018 mit Mitte Zwanzig starb und ihm sein Bruder, der als „Knut I. der Große“ in die Geschichte einging, als König folgte. Knut der Große (gest. 1035) herrschte nach etlichen Kriegszügen über ein Nordseereich, das neben den seinem Heimatland und  England auch Norwegen und Südschweden umfasste. Auch Schleswig wurde in den dänischen Herrschaftsbereich einbezogen.Die Eider wurde unter Knut endgültig zur Grenze zum Heiligen Römischen Reich (deutscher Nation).

Unter Knuts Nachfolgern zerfiel dessen Großreich und in Dänemark wurde in Folge der Königsneffe Sven Estridsson 1047 zum König gewählt. Sven Estridsson begründete das Königshaus Estridsson, das 1157 vom Haus der Waldemare mit König Waldemar I. dem Großem (gest. 1182) als Dynastie-Gründer abgelöst wurde. Waldemar gelang es, den die Südgrenze seines Reiches lange gefährdenden Streit mit den römisch-deutschen Kaisern beizulegen.

Nach einer Phase des Niedergangs der dänischen Monarchie, die Anfang des 13. Jahrhundert dazu geführt hatte, dass die Holsteiner Grafen als Gläubiger des Königs die wahren Herrscher im Lande waren und das verschuldete dänische Reich unter sich aufteilten, wurde unter König Waldemar IV. Atterdag (reg. 1340-1375) die Reichseinheit wiederhergestellt. Waldemar hinterließ keinen Sohn. Die Regierungsgeschäfte übernahm seine Tochter Margarethe (dänisch: Margrethe). Sie war die Ehefrau des norwegisch-schwedischen Königs Håkon VI. Magnusson. Nach dessen Tod 1380 übernahm sie für Olav, den gemeinsamen Sohn, auch die Herrschaft in Norwegen. Daraus folgte die bis 1814 dauernde dänisch-norwegische Personalunion. Margarethe I. hat wegen der fehlenden Möglichkeit für Frauen, formell die dänische Krone übertragen zu bekommen, lediglich den protokollarischen Titel einer „Königin von Schweden“ führen dürfen. Faktisch war sie aber dänische Königin und wurde nach dem frühen Tod von Olav 1387 vom dänischen Reichsrat als Interimsherrscherin anerkannt. 1388 wurde sie auch in Schweden in diese Position gewählt. Margarethes Hauptziel war die dauerhafte Verbindung der dänischen, norwegischen und schwedischen Königreiche in einer nordischen Union („Kalmarer Union“, 1397), die sie stellvertretend für ihren Großneffen und gewählten König Erich von Pommern festigen wollte.

Nach Margarethes Tod 1412 trug die Steuerpolitik und die erfolglosen Kriege von Erich (dänisch: Erik) wesentlich dazu bei, dass er schließlich von den schwedischen und dänischen Reichsräten abgewählt und 1439/1440  durch seinen bayerischen Neffen Christoph III. ersetzt wurde.

Nach dessen Tod 1448 wurde der zum Haus Oldenburg gehörende Christian I. zum König gewählt. In seiner Erbfunktion als Herzog von Schleswig (das zum dänischen Reichsverband gehörte) und als Graf von Holstein (das zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte) bestätigte Christian I. im Vertrag von Ripen (Ribe) 1460 dem vereinigten schleswig-holsteinischen Adel, dass Schleswig und Holstein in Hinsicht auf bestimmte gemeinschaftliche Rechte und auf den gemeinsamen Herrscher „auf ewig ungeteilt“ bleiben sollten. In der Regierungszeit des 1457 auch zum Schweden-König gekrönten Christian I. begannen ab 1464 die kriegerischen Konflikte mit Schweden, die 1523 schließlich zum Ende der Kalmarer Union führten.

Große südschwedische Gebiete blieben aber zunächst noch dänisch. Auch nach 1523 führten Dänemark und Schweden mehrmals Krieg gegeneinander. Nach dem glücklosen Engagement Christians III. im 30-jährigen Krieg war die staatliche Existenz Dänemarks auf Jahrzehnte durch die damalige Militär-Supermacht Schweden bedroht. 1658 musste König Friedrich (Frederik) III. auf die dänischen Gebiete in Südschweden verzichten. Wenig später konnte er die Rechte des Adels auf Wahl des Königs ablösen und zugleich mit der Einführung der Erbmonarchie auch ein absolutistisches Regime in Dänemark-Norwegen (Königsgesetz 1665) errichten.

Nach der Entmachtung seines Vaters Christian VII. übernahm dessen Sohn Friedrich 1784 als Kronprinzregregnt (von 1808 bis 1839 König Friedrich VI.) die Herrschaft über den heterogenen dänischen Gesamtstaat („Helstaten“), zu dem neben den Königreichen Dänemark und Norwegen auch die Herzogtümer Schleswig und Holstein, die nordatlantischen Inseln Island, Grönland und Färöer sowie kolonialer Streubesitz gehörten. Die lange Herrschaft von Friedrich VI. war zunächst von einem reformorientierten aufgeklärten Absolutismus geprägt, der aber ab 1800 vor dem Hintergrund der emanzipatorischen Bewegungen im Bürgertum überlebt wirkte. In den Napoleonischen Kriegen gehörte der dänische König zu den Verbündeten Frankreichs und wurde dafür 1814 bei den Friedensverträgen abgestraft: Norwegen wurde unabhängig.

Friedrichs Neffe und Nachfolger auf dem Thron, Christian VIII., sah sich während seiner Regierungszeit mit der Eskalation der schleswig-holsteinischen Frage konfrontiert. Erbfolgefragen und der Versuch der dänischen Nationalliberalen das Herzogtum Schleswig vom Schwester-Herzogtum Holstein zu trennen, führten 1848 nach dem Tod von Christian VIII. zur 1851 niedergeschlagenen Erhebung der Schleswig-Holsteiner („Drei-Jahres-Krieg“). Christians Sohn, König Friedrich VII., stimmte nach der unblutigen liberalen „März-Revolution“ von 1848 dem Staatsgrundgesetz (1849) zu, das die dänischen Könige zu konstitutionellen Monarchen machte.

Das Königshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

In Friedrichs letztem Lebensjahr 1863 sorgte der erneute Vorstoß der Regierung, Schleswig von Holstein zu lösen, 1864 zum Deutsch-Dänischen Krieg, der für die dänische Armee mit einer vernichtenden Niederlage endete. Weil Friedrich kinderlos geblieben war, rückte ein entfernter deutscher Verwandter nach und begründete König Christian IX. das Königshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. 1864 verlor Christian die Herzogwürde von Schleswig und Holstein. Sein stark verkleinertes Reich entwickelte sich im Innern zu einer zunehmend sozialdemokratisch orientierten, außenpolitisch strikt neutralen Demokratie. Wegen seiner zahlreichen verwandtschaftlichen Beziehungen zu anderen Königshäusern wurde Christian IX. als „Schwiegervater Europas“ bezeichnet. Sein Sohn Friedrich VIII. (reg. 1906-1912) machte Schlagzeilen, weil sein Tod in Zusammenhang mit einem Bordellbesuch in Hamburg gebracht wurde.

König Christian X. (reg. 1912-1947) scheiterte im Zusammenhang mit der Nordschleswig-Frage mit dem letzten Versuch eines dänischen Königs, seinen Willen gegen den Beschluss des Parlamentes („Osterkrise 1920“) durchzusetzen. Während der Besatzung Dänemarks durch NS-Deutschland 1940 bis 1945 blieb Christian im Land und wirkte durch seine herablassenden Nichtbeachtung der deutschen Besatzer als Widerstands-Symbol. Während der Regierungszeit des ihm auf dem Thron folgenden Friedrich IX. wurde 1953 die Thronfolge-Gesetzeslage so geändert, dass Friedrichs älteste Tochter Margrethe II. 1972 als erste Frau zum dänischen Staatsoberhaupt gekrönt wurde.

Die Aufgaben der Königin als Staatsoberhaupt beschränken sich heute fast ausschließlich auf protokollarische und repräsentative Bereiche, aber wie in Deutschland bedürfen Gesetze für ihre Gültigkeit der Unterschrift des Staatsoberhaupts. Neben Margrethe II. gehören vor allem ihr Mann Prinzgemahl Henrik sowie ihre gemeinsamen Kinder Kronprinz Friedrich und Prinz Joachim mit ihren Ehefrauen und deren insgesamt acht Kindern zum Königshaus. Die Beliebtheit der dänischen Königsfamilie ist sicherlich auch an ihrem sozialen Engagement und ihrem bescheidenen Auftreten in der Öffentlichkeit begründet.

Die Dänen sind jedenfalls sehr zufrieden mit ihrer Königsfamilie, die Dänemark auch im Ausland repräsentiert und dabei ein positives Bild des kleinen Landes abgibt. Bei Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Festlichkeiten de europäischen Adels und der „Royals“ findet man meist auch ein oder mehrere Mitglieder des dänischen Königshauses.

Geschichte

Die dänische Geschichte ist bewegend und wechselhaft. Als Brücke zwischen Deutschland und Skandinavien war es Jahrhunderte lang trotz seiner geringe Fläche ein bedeutendes Land. In Dänemark selbst gibt es zahlreiche Museen, märchenhafte Landsitze und Schlösser, imposante Kirchen sowie andere historische Gebäude und Zeugnisse aus der Vergangenheit.

Wer Dänemark besucht, sollte daher nicht nur die attraktive Urlaubslandschaft genießen, sondern auch das ein oder andere kulturell-historische Highlight besuchen. An dieser Stelle erfolgt hier jedoch nur ein kurzer Überblick über die dänische Geschichte:
Das Wichtigste in Kürze

Um 600 wurde Jütland von Dänen, aus Schonen kommend, besiedelt.

Der Herrscher Gorm den gamle (deutsch: der Alte) vereinigt im 10. Jahrhundert verschiedene Kleinkönigreiche unter seiner Herrschaft. Sein Sohn Harald Blåtand nimmt um 960 den christlichen Glauben an.

Den dänischen Königen gelingt eine Expansion nach Britannien, Norwegen und Schleswig. Als gefürchtete Wikinger erobern die Dänen weite Teile Europas, treiben aber auch erfolgreich Handel.

Leben der Wikinger

Dargestelltes Alltagsleben der Wikinger auf einer Briefmarke der Färöer

Unter Waldemar I. dem Großen erobern die Dänen weite Teile der Ostseeregion bis nach Estland.

In der Schlacht bei Bornhöved 1227 werden die Dänen allerdings von einer deutschen Koalition geschlagen. Estland wird 1346 an den Deutschen Orden verkauft.

Margarethe I. vereint Norwegen, Schweden, Finnland und Island unter dänischer Oberhoheit in der Kalmarer Union.

Erst Gustav I. Wasa löst Schweden im Jahre 1523 aus der Union und wird schwedischer König. Mit Schweden kämpfte Dänemark ab dann in mehreren Kriegen um die Vorherrschaft in der Region.

1658 gehen die bisher dänischen Gebiete Schonen, Blekinge und Halland an Schweden.

Wegen seiner Kooperation mit Frankreich verliert Dänemark im Kieler Frieden 1814 Norwegen an Schweden und Helgoland an Großbritannien.

1849 wird Dänemark eine konstitutionelle Monarchie. Im Deutsch-Dänischen-Krieg (1864) verliert Dänemark schließlich Schleswig und Holstein.

Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) bleibt Dänemark neutral, erhält aber nach einer Volksabstimmung Nordschleswig zurück.

Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) ist Dänemark von deutschen Truppen besetzt.

Nach der Befreiung ist Dänemark Gründungsmitglied der UNO (1945) und der NATO (1949). Die Färöer erhielt 1948 eine innere Autonomie, ebenso das bis dato als Kolonie verwaltete Grönland (1953).

Innerhalb des Nordischen Rates kooperiert es eng mit den anderen nordischen Staaten.

1960 wird es Mitglied der EFTA, wechselt aber 1973 zur EG. 1993 wird der Vertrag von Maastricht erst im zweiten Anlauf in einer Volksabstimmung angenommen, wodurch Dänemark Teil der Europäischen Union (EU) wird.

Sehenswürdigkeiten in Dänemark

Dänemark ist ein kleines Stück Skandinavien, was auch ohne Fähre erreichbar ist. Die weiten Landschaften, das leckere Eis, die vielen und gut erreichbaren Sehenswürdigkeiten und die Gelassenheit seiner Bewohner lockt jährlich tausende Urlauber in das kleine Land.

Egal ob man eher der Ostsee wohlgesonnen ist oder die wilde Küste der Nordsee bevorzugt, hier gibt es beides in unmittelbarer Nähe. Besonders an der nördlichsten Spitze des Landes, in Greenen, gibt es die Möglichkeit mit den Füßen in beiden Ozeanen gleichzeitig zu stehen. Der Zusammenprall der Meere im Norden ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten, die weiten Strände sind gleichzeitig eine perfekte Möglichkeit für ausgedehnte Spaziergänge. Auch ein Leuchtturm befindet sich ganz in der Nähe der Küste und bis in den späten Nachmittag kann man dort das Spektakel auch von oben bestaunen.

Das Land ist auch für einen Urlaub mit Kindern ein Paradies und diese werden dank der großen Auswahl an unterschiedlichen Freizeitparks begeistert sein. Am bekanntesten ist das Legoland in Billund, dort befindet sich auch die Fabrik, in der die kleinen Steinchen hergestellt werden. Eindrucksvolle Figuren und Gebäude aus über 60 Millionen Legosteinen können dort bewundert werden und an aufregenden Fahrgeschäften und Shows mangelt es ebenfalls nicht. Wer eher den Badespaß sucht, kommt im Vergnügungspark Farup ganz auf seine Kosten. Der Vergnügungspark mit zahlreichen feuchtfröhlichen Attraktionen und dem angrenzenden riesigen Badeland wurde bereits zum drittbesten Familien-Vergnügungspark weltweit gewählt.


Sehenswertes in Kopenhagen

Das nationale Aquarium, das Den Blå Planet in Kopenhagen, ist eines der größten Aquarien in Nordeuropa und bietet ein einmaliges maritimes Erlebnis. Der Besucher ist während des Aufenthaltes permanent von Wasser umgeben und vom Zentrum aus gibt es fünf Möglichkeiten, das Aquarium auf eigene Faust zu erkunden. Das größte Becken im Aquarium ist das Ozeanbecken, welches neben Rochen und Moränen sogar Hammerhaie beherbergt. Neben diesen furchteinflößenden und majestätischen Geschöpfen bietet das Korallenriff auch zahlreiche kleine bunte Fische und einen wunderschönen Anblick. Es gibt auch einen Bereich des Amazonas, dort tummeln sich Schmetterlinge und Vögel frei im ganzen Bereich. Auch Piranhas und Anacondas sind unter dem imposanten Wasserfall zu Hause. Der Blaue Planet verzaubert die Besucher und entführt sie in die Welt unter dem Meer.

Das Nationalmuseum ist ein Besuch wert für alle die, die mehr über die Kultur und Geschichte des Landes erfahren wollen. Das Museum ist im Prinzen-Palais zu finden, welches im 18. Jahrhundert für den dänische Kronprinzen erbaut worden war. Von der Steinzeit, über die Wikingerzeit bis hin zur jungen dänischen Geschichte sind Ausstellungsstücke und Informationen liebevoll aufbereitet und präsentiert. Sogar eine Moorleiche aus dem 2. Jahrhundert, die Frau von Huldremose kann in dem Nationalmuseum bestaunt werden. Auch für Kinder gibt es einen Bereich, der speziell für die kleinen Besucher ausgestattet ist und Geschichte spielerisch vermittelt. Das ist überhaupt typisch für die kinderlieben Dänen, denn Kinder haben hier immer besondere Rechte.

Wenn man an Kopenhagen denkt, fällt einem sofort eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten, der Meerjungfrau am Hafen ein. Die imposante Statue hat ihren Platz dort seit mehr als 100 Jahren, ist aus Bronze und stattliche 125cm groß. Die Meerjungfrau ist an das gleichnamige Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen angelehnt und zeigt eine unglückliche Meeresbewohnerin die lieber an Land leben würde.

Ganz in der Nähe befindet sich der ehemalige Handelshafen der Stadt, Nyhavn genannt. Urige und maritime Restaurants bieten hier köstliche und frische Gerichte an und auch die Kaimauer lädt zum Entspannen ein. Die renovierten Häuser bilden eine wunderschöne Fassade und die Jazzmusik rundet das Ambiente ab. Auch der berühmte dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen lebte über 20 Jahre an diesem wunderschönen Hafen.
Städte auf der Halbinsel Jütland

Die Alte Stadt, auf dänisch Den Gamle By genannt, ist ein Freilichtmuseum welches das Leben zu früheren Zeiten zeigt. Es ist wie eine Zeitmaschine und ein atemberaubendes Erlebnis, der Alltag der Dänen in den letzten Jahrhunderten lebendig inszeniert. Original eingerichtete Wohnungen werden von stilechten Bewohnern gezeigt und der Duft der Kräutergärten liegt überall in der Luft. Für den ein oder anderen kann es eine ganz persönliche Entdeckungsreise in die Kindheit sein. Auch für das leibliche Wohl ist stets gesorgt und im Bierkeller gibt es frisch gezapftes Bier vom Fass. Das Dorf ist in Aarhus auf dem dänischen Festland (Jütland) gelegen und Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Ebenfalls in Aarhus ist ein Zoo mit mehr als 1.600 Tieren aus der ganzen Welt zu Hause. Vor allem die Außenanlage der Eisbären und die neu gestaltete Anlage der Raubtiere ist einen Besuch wert, von einem Turm aus genießen die Besucher einen Blick über die gesamte Anlage. Der Zoo ist wie ein großer Park angelegt, zahlreiche Grünflächen laden zum Picknicken und Verweilen ein, sogar Hunde sind an der Leine erlaubt.

Dänemark ist ein Land, welches noch eine Monarchie besitzt und die königlichen Empfangsräume in Kopenhagen sind auch für Besucher zu bestimmten Zeiten zugänglich. Bei repräsentativen Abendessen und Neujahrsempfängen dinieren die Monarchen hier gemeinsam mit Ihren Gästen. Täglich ab 15 Uhr werden die Türen für neugierige Besucher geöffnet und es lassen sich Schätze und Prunk aus vergangenen Tagen bewundern. Die Räume sind nur dann zu besichtigen, wenn keine offiziellen Anlässe stattfinden.

Odense ist die drittgrößte Stadt und liegt auf der großen Insel Fünen in der Ostsee. Der Name stammt der Überlieferung nach noch aus den Zeiten der Wikinger und deutet auf die damalige Verehrung des nordischen Gottes Odin hin. Die katholische Kirche hat sich über die Jahrhunderte in der Stadt verbreitet und zahlreiche Kirchen und Klöster zieren das Stadtbild. Auch gibt es hier zwei Museen, die dem dänischen Autor Hans Christian Andersen gewidmet sind und sich mit seinem Leben und seinen Werken beschäftigen. Ein Ozeaneum und ein Zoo beherbergen zudem Tiere aus aller Welt und sind ebenfalls ein Erlebnis für Groß und Klein. Ein Besuch des Konzerthauses, welches ein Museum zu Ehren des Komponisten Carl Nielsen beherbergt, rundet den Besuch in Odense kulturell ab.

Auch Schlösser sind hier unter den Sehenswürdigkeiten zahlreich vertreten, eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser in Nordeuropa liegt in Helsingør, nördlich von Kopenhagen. Das Schloss zählt gleichzeitig zu den berühmtesten, wurde zwischen 1574 und 1785 erbaut und fungiert als Kulisse für das berühmte Stück „Hamlet“ von Shakespeare. Dieses Spektakel ist im Sommer auch stets als Open-Air-Event zu erleben. Im Schloss befinden sich verschiedene Sammlungen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Auch der Ballsaal ist mit seinen 62 Metern Länge ein imposanter Raum des Schlosses und seit dem Jahre 2000 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Für Freunde der Geschichte und Liebhaber des Militärs ist der kleine Ort Hirtshals die perfekte Anlaufstelle. Neben der wunderschönen Aussicht von dem weißen Leuchtturm erstreckt sich unterhalb eine riesige Bunkeranlage mit Reliquien aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Entweder man folgt den Wegweisern und erkundet eine Anlage nach der anderen oder man legt die Reihenfolge selbst fest, stets mit dem Meeresrauschen der Nordsee im Hintergrund. Hirtshals selbst ist ein beschauliches Örtchen, was hauptsächlich aus dem Hafen besteht und eine kleine Einkaufsstraße hat. Die großen Fähren starten hier gen Norwegen und Schweden und auch das ist zweifelsohne sehenswert.

Weiter nördlich befindet sich die Stadt Aalborg, direkt am Limfjord gelegen. Für Freunde der Natur gibt es ein paar Kilometer von der Stadt entfernt ein kleines wildes Moor, welches von Hirschen, Steinadlern und Wildschweinen bewohnt wird. Besonders zum Wandern ist das am höchsten gelegene Hochmoor in Nordwesteuropa wunderbar geeignet, mit ein bisschen Glück lassen sich auch wilde Tiere beobachten. Aalborg selbst ist die viertgrößte Stadt Dänemarks und die Lebensart ist trotz Großstadt auch hier sehr entspannt. Das Aalborghus, ein Schloss aus dem Jahre 1539, ist die älteste soziale Einrichtung des Landes. Die kleinen gemütlichen Gassen der Altstadt beherbergen urige Restaurants und Bars und dort lässt sich der Abend entspannt ausklingen.

Urlaub auf den Inseln

Für Leute, die das Festland gerne verlassen möchten, hat das Land zahlreiche kleine und größere Inseln zu bieten. Eine davon ist die Insel Römö in der Nordsee, von hier aus lässt sich sogar die Insel Sylt bei gutem Wetter erkennen. Eine besondere Attraktion ist der befahrbare kilometerbreite Sandstrand, dort lässt es sich bequem mit dem Auto hinfahren und den ein oder anderen Badetag genießen. Für ausgedehnte Wanderungen, Ausritte und Radtouren ist Römö genau die richtige Insel und es weht einem stets eine frische Brise um die Nase.

Neben Römö ist auch Bornholm eine Reise wert und die kleine Insel befindet sich in der Ostsee, zwischen Schweden und Polen gelegen. Auf Bornholm ist die älteste Burgruine Nordeuropas zu Hause, die Ruine Hammershus. Außerdem sind auf der Insel vier kleine weiße Rundkirchen verteilt, die der Insel noch mehr Charme verleihen. Freunde der modernen Kunst kommen auf Bornholm ganz auf ihre Kosten, seit 1993 befindet sich hier das Bornholmer Kunstmuseum, welches 2003 nochmal auf 4.000 m² erweitert wurde.

Der Baustil wurde dem Bauhaus angelehnt und mit einem stilisierten Leuchtturm verbunden, dadurch pflegt es sich harmonisch in die Landschaft ein. Es gibt sowohl Dauerausstellungen berühmter dänischer Künstler, als auch wechselnde Ausstellungen in denen die Künstler der gegenwärtigen Zeit die Möglichkeit haben, Ihr Können zu präsentieren.

 

Länderinfo China

China wird gerne auch das Reich der Mitte genannt. Es ist ein riesiges Land in Ostasien und der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Nach Russland, Kanada und den USA ist China das viertgrößte Land der Welt. Zu China gehören auch die ehemaligen Kolonien Hongkong (früher Großbritannien) und Macau (früher Portugal). China beansprucht ferner Taiwan (Republik China).

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In Abgrenzung zu Taiwan wird das Land auch oft als Volksrepublik China (VR China) bezeichnet. Das Riesenreich grenzt an folgende Staaten Asiens: Russland, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Mongolei und Nordkorea. Das Land selbst ist, neben den Sonderverwaltungszonen, in 22 Provinzen, 5 autonome Gebiete und vier Städteregionen eingeteilt.

Chineseische Kultur, Philosophie (wie etwa Feng Shui oder die Yin und Yang-Kräfte) und Essen ist weltweit bekannt. Gerade auch durch Chinesen im Ausland wurde die bunte Kultur dieses exotischen Landes in die ganze Welt getragen. In vielen Städten wie in den USA gibt es ein Viertel Chinatown, wo mitten in Amerika ganze Straßenzüge chinesisch wirken.

Was für die Welt einfach Chinesisch ist, ist in Wahrheit aber komplizierter, denn China ist ein Vielvölkerreich. Dominierende Gruppe sind allerdings die Han-Chinesen. Es gibt aber einige national anerkannte Minderheiten wie die Uiguren, Kasachen, Mandschu, Mongolen, Tibeter und Koreaner. Hochchinessisch (Mandarin) ist allgemeine Amtssprache, in den Regionen haben auch die Sprachen der Minderheiten oft einen offiziellen Status.

Neben dem Buddhismus, Daosismus, Islam und dem Christentum, spielt auch der Konfuzianismus eine wichtige Rolle. Von vielen Menschen wird China als das Reich der Zukunft gesehen und nicht wenige vermuten, daß das Land auf dem Weg ist die Supermacht überhaupt zu werden. Einen ständigen sitz im Weltsicherheitsrat hat die VR China bereits. Auch wirtschaftlich ist es durch seine günstigen Arbeitskräfte ein Zentrum der weltweiten Produktion geworden. “Made in China” ist keine Seltenheit mehr. Als Reiseland bietet das Land nahezu alle Klimazonen und Landschaftszonen. die Insel Hainan gilt mit ihren Stränden und warmen Klima als das Hawaii Chinas.

Die Haupstadt Peking (Beijing) mit ihren Museen, Theatern, Tempeln, Parks und Gärten sowie der Verbotenen Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) ist ebenso eine Reise wert wie Shanghai oder Hongkong. Bekanntestes Bauwerk in China ist sicherlich die 8.850 km lange Chinesische Mauer.

 

Länderinfo Chile

Die Präsidialrepublik Chile liegt in Südamerika und fällt bei einem Blick auf die Landkarte sofort ins Auge. Das Land hat eine immense Nord-Süd-Ausdehnung, im Verhältnis dazu aber eine geringe Ost-West-Ausdehnung. Mit einer Fläche von ca. 755.696 qkm ist es ca. doppelt so große wie Deutschland.

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Reisen nach Chile bieten eine enorme landschaftliche Vielfalt. Es grenzt an den Pazifischen Ozean sowie Atlantischen Ozean (nur im äußersten Süden), sowie an die Staaten Peru, Bolivien und Argentinien. Das Land besitzt einige Insel u.a. die Osterinsel (Rapa Nui) im Pazifik.

Chile ist bis auf einige Städte relativ dünn besiedelt. Es zählt heute in Sachen Demokratie und Wirtschaft zu den am besten entwickelten Staaten Südamerikas. Die Währung des Landes ist der chilenische Peso. Das Kfz-Kennzeichen ist RCH, die Internet-TLD .cl. Amtssprache ist Spanisch (Castellano), wobei es eine eigene landestypische Prägung hat. Vereinzelt gibt es noch indigene Sprachen, sowie in Regionen mit vielen deutschen Einwanderern (Süden) auch deutschsprachige Chilenen.

Die meisten Chilenen stammen von spanischen, deutschen und anderen europäischen Völkern und indigenen Volksgruppen ab, die sich hier oft vermischt haben (Mestizen). Daneben gibt es noch knapp 5 % Chilenen, die den indigenen Volksgruppen angehören. In der lange zu Peru gehörenden Stadt Arica gibt es auch einen größeren Anteil von afrikanischstämmigen Einwohnern.

Die meisten Bewohner des Landes sind römisch-katholisch, wobei diese Kirche bis heute das Leben und die Gesellschaft stark beeinflußt. Chile erkämpfte sich seine Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht und wurde ab 18. September 1810 unabhängig. Im Salpeterkrieg konnte sich das Land gegen Bolivien und Peru durchsetzen und erhielt rohstoffreiche Regionen. Hier wird noch heute erfolgreich u.a. Kupfer abgebaut.

Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung und verschiedenen Höhenlagen des Andengebirges hat das Land Anteil an verschiedenen Klimazonen. Im Norden gibt es Wüstengebiete, wie die Atacama-Wüste, eine der trockendsten Regionen der Welt. Das mittlere Chile ähnelt klimatisch dem Mittelmeerklima, wobei Südchile gemäßigt bis kühl ist.

Landschaftlich weist es Ähnlichkeiten mit Wüstenregionen, dem Mittelmeer und den Fjorden Norwegens auf – all das kann man auf Reisen nach Chile erleben. Eine Reise von Norden nach Süden (z.B. bis Punta Arenas) ist daher äußerst vielfältig. Dazu kommen die vielen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Santiago de Chile, sowie von Conceptión und Valparaíso (historische Viertel als UNESCO-Weltkulturerbe) mit Museen und historischen Stätten.