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Sicherheit auf Reisen

Ein wichtiger Aspekt zum Thema Reisen ist natürlich auch die Sicherheit. Dabei ist die Sicherheitslage in jedem Land eine andere und selbst innerhalb einzelner Staaten gibt es große Unterschiede. Meist ist die Kriminalität in den Städten höher als auf dem Land.

 

Kriminalität im Reiseland

Dabei ist aber nicht jede Großstadt komplett gefährlich einzustufen, sondern gibt es in der Regel Problemviertel und Vororte. In diesen sollte man, wenn überhaupt, nur mit ortskundiger Begleitung ein- und umherreisen. Ein Beispiel dafür sind z.B. einige Townships in den Städten Südafrikas. Aber auch in Südamerika und anderen afrikanischen Ländern ist diese Problematik verstärkt zu beachten.

Generell gilt, dass man in vielen Ländern der Erde als Tourist aus Europa oder Nordamerika automatisch reicher ist, als die einheimischen Bevölkerung. Das wissen natürlich die Einheimischen und so ist es naheliegend, dass einige nicht unbedingt legale Mittel einsetzen, um an Ihrem Reichtum teilzuhaben. Es gibt Städte aber auch kleinere Orte, bei denen man generell bei Dunkelheit nicht mehr unterwegs sein sollte. Auch öffentliche Verkehrsmittel aber auch individuelle Taxis können gefährlich für den Reisenden sein.

Ganz wichtig ist die bekannte Verhaltensregel, die leider immer wieder vergessen wird: Tragen Sie als Tourist Ihren Reichtum nicht zur Schau! Schmuck, goldene Uhren und dicke Geldbörsen gehören nicht auf die Reise und wenn, dann in den Hotelsafe (sofern das Hotel vertrauenswürdig ist). Prolliges Auftreten kann gefährlich oder sogar tödlich enden.

Sitten, Gebräuche, Recht, Demokratie und Mentalität

Natürlich sind auch die Sitten und Gebräuche des Gastlandes zu respektieren. Dies gilt insbesondere für religiöse Gewohnheiten. Auch die Mentalität ist weltweit mehr als unterschiedlich. Dies stellt man sehr schnell als deutscher Tourist in Südeuropa fest und noch deutlicher werden die Unterschiede zwischen Nordeuropäern und Afrika, Asien und Lateinamerika.

Vieles wird im Süden gelassener gesehen, anderes dagegen kann wesentlich emotionaler eingeschätzt werden als hierzulande.  Auch Flirten ist mit Vorsicht anzugehen und in manchen Ländern und Kulturen wird vieles wesentlich ernster und verbindlicher ausgelegt als im liberalen Westen. Auch die Verkehrsregeln und insbesondere die Mentalität sie einzuhalten sind international sehr verschieden. Im Zweifel sollte man sich auch wenn es schwerfällt defensiv verhalten.

Straftaten und Strafdelikte werden weltweitl sehr unterschiedlich verfolgt und geahndet. In manchen Ländern werden Drogendelikte schärfer verfolgt und drakonisch bestraft. Manche Staaten verhängen für Straftaten mit Drogen aber auch Steuerhinterziehung die Todesstrafe. Es gibt immer noch viele Länder, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird, darunter auch einige beliebte Urlaubsländer.

Auch die Demokratie und die Presse- und Meinungsfreiheit ist wahrlich nicht überall so ausgeprägt wie in Deutschland. Die Situation des Gastlandes sollte in dieser Hinsicht im groben bekannt sein. Mit politischen Meinungsäußerungen sollte man generell weltweit vorsichtig sein.

Sprache öffent viele Türen

Egal wo man sich befindet, wenn man die Landessprache oder die “Lingua franca” beherrscht (das muss nicht immer die offizielle Amtssprache sein!) hat man es immer einfacher. Deutsch ist neben Deutschland auch in Österreich und weiten Teilen der Schweiz offizielle Amtssprache. Auch in einigen Regionen in Europa hat es einen offiziellen Status oder ist zumindest als Bildungssprache geläufig. Hierzu gehören Südtirol, Ostbelgien, Luxemburg, das Elsaß und Nordschleswig.

Außerhalb Europas wird es schon schwieriger. Nur in Namibia hat es einen offiziellen Status. In Südamerika (Paraguay, Brasilien), Russland und den USA ist es aber je nach Region durchaus verbreitet. Englisch ist aber die Weltsprache Nr. 1 und wer es beherrscht hat schon viel gewonnen. Aber es gibt auch Weltregionen wie Teile Afrikas (meist Französisch) und Südamerika (meist Spanisch) wo andere Sprachen, zum Teil auch einheimische, seltene Sprachen vorherrschen. In manchen asiatischen Ländern kommt man ebenfalls mit Englisch nicht immer weiter.

Man kann nicht von jedem Reiseland die Sprache beherrschen, aber meist kommt es schon gut an, wenn man die gängigsten Begriffe des Alltags verwendet.

 

Gesundheit

Auch die gesundheitlichen Voraussetzungen in manchen Urlaubsländern liegen meist deutlich unter dem deutschen Standard. Auch hier gilt sich im Vorfeld gut zu informieren und gegebenfalls Maßnahmen zu treffen. Eine Auslandskrankenversicherung kann hier sehr sinnvoll sein.

Natürlich sind auch notwendige Impfungen im Vorfeld rechtzeitig mit dem Arzt zu besprechen und durchzuführen. In vielen Länder gibt es außerdem giftige Tiere und Pflanzen. Insbesondere in den Tropen aber auch in anderen Regionen der Erde. Schlangen, Spinne, Frösche aber auch andere Insekten können lebensgefährlich sein. Auch hier ist es wichtig, im Vorfeld aufgeklärt zu sein und entsprechende Verhaltensweisen zu kennen.

Warnschilder auch an Stränden (wie Gefahr vor Quallen, Haien, Strömung, Verunreinigung) im Gastland sollten immer beachtet werden.

 

Naturkatastrophen

Eine große Gefahr geht auch von Naturkatastrophen aus. Hierzu zählen u.a. Erdbeben und Wirbelstürme wie Hurrikans, Tornados und Zyklone. Bekannte Erdbebengebiete befinden sich in Japan, Chile, Kalifornien und Neuseeland. Auch die Türkei, der Iran, Teile Mittelamerikas und der Himalaya sind aktive Gebiete. Dabei ist zu erwähnen, dass es auch in Europa Staaten mit relativ hoher Erdbebengefahr gibt wie z.B. Griechenland und Italien.

Dabei kann es regional durchaus unterschiedlich sein. Florida gilt als wenig anfällig für Erdbeben, im Gegensatz zur Westküste der USA. Erdbeben sind natürlich scher vorherzusagen. anders verhält es sich da mit den Wirbelstürmen. Diese haben durchaus Saison, so geht die Hurrikansaison in der Karibik und im Osten der USA von Anfang Juni bis Ende November. Wenn man die Wahl hat, sollte man die Reisezeit also entsprechend planen.

Auch Tsunamis, die Flutwellen nach Erd- und Seebeben können eine Gefahr für Länder darstellen, die selbst kaum mit Erdbeben zu tun haben. So gab es nach dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 durch den folgenden Tsunami auch Tote und Verletzte auf den Seychellen und der ostafrikanischen Küste.

Man kann nicht alles vorhersehen, aber ein wenig Planung und Informationen kann nie schaden. Empfehlenswert sind diesbezüglich auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

 

Kinderwagen und Babyzubehör – die richtige Wahl treffen

Sie sind gerade Eltern geworden oder werden es voraussichtlich bald? Dann werden Sie sicher bald einen Kinderwagen für Ihren Nachwuchs benötigen. Um Ihnen die Auswahl etwas zu erleichtern, möchten wir Ihnen auf dieser Seite wichtige Kriterien nennen, die Sie beim Kauf beachten sollten. Beim Kauf geht es nämlich fast genauso zu wie beim Kauf eines Autos. Immerhin gibt es zahlreiche Hersteller, Zubehör und Aufpreismodule. Diese Seite ist zwar gedacht als Ratgeber zum Kauf eines Kinderwagens, allerdings nur ergänzend zu anderen Quellen zu verstehen und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit.
Wichtige Aspekte beim Kauf des Wagens sind u.a. die Sicherheit des Kindes, die einfache Bedienbarkeit, die Flexibilität und die Stabilität. Platzsparende Kinderwagen haben natürlich auch ihre Vorteile, daher sollte insbesondere bei Buggys immer beachtet werden, wie leicht sich das Modell letztlich zusammenklappen lässt. Der Preis ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt, wobei dieser nicht das wichtigste Kriterium sein sollte. Last but not least sollte sich Ihr Baby auch wohlfühlen, der Wagen sollte also entsprechend bequem sein. Genug Aspekte also, um dem Kauf eines Kinderwagens tatsächlich eine eigene Seite zu widmen.

Zunächst einmal sollte man sich die verschiedenen Modelle anschauen und sich genau überlegen, welches Modell man für sein Baby möchte. Wenn die Mutter eher zierlich ist und hauptsächlich diejenige ist, die den Kinderwagen fährt, sollte man eher auf ein leichtes und flexibleres Modell zurückgreifen. Auch sollte es dann leichter und mit wenig Kraftaufwand zu verstauen sein und mit wenig Kraftaufwand.

Den eigenen Autokofferaum sollte man vor dem Kauf genau ausmessen, um sicher zu gehen, dass das entsprechende Modell auch dort wirklich hineinpasst. Wenn man viel mit öffentlich Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte man auch die Maße und Gegebenheiten dort beachten. Bei sportlichen Eltern sollte der Baby Kinderwagen geländetauglich sein, große Räder sind dann vorteilhaft. In der Stadt sind kleinere Räder eher zu empfehlen. Aber nun zu den einzelnen Modellen:

 

Buggys, Sportwagen, Kombikinderwagen, Jogger oder Shopper

Unter dem Begriff Kinderwagen versteht man die Modelle, in denen die Kinder liegend transportiert werden. Die ersten Modelltypen sind entstanden aus den Stubenwagen und stammen ursprünglich aus England.

Kinderwagen Buggys sind erst geeignet für Kinder ab 9 Monaten und können zusammengeklappt werden. Dadurch sind sie besonders praktisch für den Alltag oder auf Reisen. Bei Baby Sportwagen sind die austauschbaren Vorderräder und das abnehmbare Verdeck besonders vorteilhaft. Eine erhöhte Flexibilität bieten auch Kombikinderwagen, da sie sowohl für Baby´s als auch für Kleinkinder (bis 3 Jahre) genutzt werden können. Sie können vom klassischen Baby Kinderwagen zum Sportwagen Buggy umgebaut werden. Sportliche Eltern, bevorzugen evt. einen Kinderwagen Jogger, eine gute Möglichkeit Sport und Kinderbetreuung zu verbinden. Beim Jogger sind natürlich durch die spezielle Belastung besonders die Sicherheit und Stabilität des Wagens zu beachten.

Eine besondere Entwicklung ist das Shop´n Drive System, bei dem Kindersitz und Kinderwagen kombiniert sind. Unter Kindersitze beschäftigen wir uns mit dem Thema Baby und Auto, insbesondere mit dem Autositz für Kinder.

 

Kinderwagen Buggys – praktisch und leicht

Kinderwagen Buggys sind besonders praktische Kinderwagen und in der Regel schnell und simpel zusammenzuklappen und daher ideal auch für Reisen. Buggys sind im Idealfall gut steuerbar und Leichtgewichte. Sie sind handlich, faltbar, klein und gut geeignet auch in Fußgängerzonen durch Menschenmengen zu kommen. Die Vorderräder sind lenkbar. Die Sitzfläche sollte verstellbar sein, jedoch nicht bis zur Liegeposition. Liegebuggys bieten Babys aber auch die Möglichkeit liegend gefahren zu werden. Sie haben eine verstellbare Rückenlehne, die es ermöglicht, dass das Baby besser schlafen kann.
Die klassischen Kinderwagen Buggys sind jedoch erst geeignet für Kinder ab ca. 9 Monaten, da sie damit in Sitzposition gefahren werden. Die Räder sind entweder starr oder schwenkbar. Sie haben vier bzw. acht Räder (manche Buggys sind doppelt bereift). Sie sind eher ein zusätzlicher Wagen für kurze Strecken, die Federung und das Rückenteil sind meist nicht für zu lange Strecken gedacht.

 

Buggys, Komfort und Qualität

Für den Komfort des Kindes ist es wichtig, dass der Kinderwagen von innen eine stabile Polsterung mit idealer Dämpfung aufweist. Große Räder federn die Fahrerschütterung besser ab. Auch ein Trittbrett erhöht die Bequemlichkeit des Buggys. Modelle aus Aluminium haben den Vorteil des leichteren Gewichts und können daher im Alltag leichter transportiert werden.

Beim Buggy sollte man insgesamt darauf achten, welche Bestandteile abnehmbar sind und ob dies praktisch umsetzbar ist. 5 Punkt-Gurte sind sinnvoll und sollten gepolstert sein. Da man den Buggy oft auch zum Einkauf mitnimmt, ist ein Einkaufskorb als Zubehör sinnvoll. Gut funktionierende und intuitiv zu bedienende Bremsen sind wichtig. Die Materialien sollten gut verarbeitet sein und auf unnötige Schadstoffe sollten verzichtet werden.

Das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) signalisiert dem Käufer, dass der Hersteller den Kinderwagen Buggy einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat. Das Produkt wird einschließlich seiner Gebrauchsanweisung auf den Aspekt Sicherheit geprüft. Mehr über das GS-Zeichen erfahren Sie auch auf der Internetseite des TÜV Rheinland.

 

 

Baby Sportwagen – sportlich schon in jungen Jahren

Baby Sportwagen sind durch ihre beweglichen Doppel-Vorderräder besonders wendig und auch im Stadtverkehr gut nutzbar. Wenn man die Vorderräder durch große Vorderräder ersetzt, sind Baby Sportwagen auch im Gelände komfortabel einsetzbar. Hierbei ist natürlich wichtig, dass der Austausch der Vorderräder möglichst leicht umzusetzen ist.
Auch beim Baby Sportwagen ist die Stabilität, die Kippresistenz und gute, funktionsfähige Bremsen wichtig. Auch hier sollte man auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten.
Charakteristisch für den Baby Sportwagen sind die sitzende Position des Babys und die austauschbaren Vorderräder. Die Sommerausstattung sollte einen Sonnenschirm, die Winterausstattung einen Fußsack beinhalten. Vorteilhaft sind auch die verstellbare Fußraste und ein abnehmbares Verdeck.
Die verwendeten Materialien sollten beim Baby Sportwagen speichel- und schweifest sein und es sollten keine unnötigen Schadstoffe verwendet worden sein. Ebenso dürfen keine scharfen Kanten und offene Rohrstellen vorhanden sein. Auch das Gewicht des Kinderwagens sollte vor dem Kauf mit anderen Modellen vergliechen werden, insbesondere wenn die Mutter hauptsächlich den Sportwagen schiebt. Ist das Modell gut zu verstauen und einfach zu bedienen? Die Garantiezeiten der einzelnen Hersteller und Modelle sollten ebenfalls zum Modellvergleich herangezogen werden.

 

Kinderwagen Jogger – besondere Anforderungen für Sportler

Kinderwagen Jogger gehören innerhalb der Kinderwagen zur Gruppe der Sportwagen. Es gibt Jogger Modelle, die auch durch Shop´n Drive-System als Kombikinderwagen genutzt werden können. Charakteristisch ist auch die sportliche Ausstattung. Optimal ist der Jogger, wenn er wendig ist und im Gelände den besonderen Anforderungen entspricht.

Jogger haben drei Räder und können auch abseits geteerter Wege genutzt werden. Sie sollten dabei trotzdem spurtreu und laufruhig sein. Die Modelle sind insbesondere für sportliche Eltern interessant, die bei ihren sportlichen Aktivitäten nicht auf den Nachwuchs verzichten möchten. Sportarten wie Joggen oder Walken können mit einem solchen Kinderwagen ausgeübt werden, die Modelle brauchen allerdings auch zusammengeklappt noch viel Platz.

Durch die starke Belastung und hohe Geschwindigkeit sind an den Jogger besondere Anforderungen zu richten. Entscheidend ist hier besonders eine gute Handbremse, die einen kurzen Bremsweg ermöglicht. Die Handbremse des Kinderwagen Joggers sollte gut erreichbar und stabil befestigt sein. Sie sollte sich intuitiv bedienen lassen und bei Stresssituationen einwandfrei funktionieren. Wenn man sich einen Jogger bei einem Fachhändler anschaut, sollte man dies austesten dürfen.

Auch die Spurbreite ist entscheidend: Bei einer weiten Spurbreite, ist der Kinderwagen insgesamt stabiler. Bei einem kurzem Abstand der Räder lässt sich der Kinderwagen Jogger leichter lenken. Große und breite Räder sind bei unbefestigten Straßen ideal. Auch durch die Hochbeinigkeit der drei großen Räder bietet der Wagentyp mehr Beweglichkeit im Gelände.

Zu guter letzt sollte sich der Kinderwagen Jogger leicht zerlegen und verstauen lassen. Nach dem Sport sollte es logischerweise schnell möglich sein, den Wagen zu verstauen um nicht zu lange zerschwitzt draußen an dem Modell frickeln zu müssen. Letztendlich hängt es ansonsten von den individuellen Anforderungen ab, für welches Modell sich die Eltern entscheiden.

 

Kindersitze – Sicherheit und Bequemlichkeit

Die Zeiten, wo es für Babys im Auto keine nachhaltigen Sicherheitseinrichtungen und Kindersitze gab, sind glücklicherweise vorbei. Heute gibt es auf dem Markt unzählige Produktangebote im Segment Kindersitze für Kinder. Trotzdem sollte man sich vorher gut informieren, bevor man sich für einen Kindersitz entscheidet. Insbesondere Billigprodukte haben doch noch vermehrt Verarbeitungsfehler, billige Stoffe, wenig Komfort sowie unverständliche und schlecht übersetzte Bedienungsanleitungen.
Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden. Achten Sie daher auf die ECE-Label, welches nur in den aktuellsten und genehmigten Versionen verkauft werden darf. Informieren Sie sich hierzu nach der aktuell geltenden ECE-Label Variante.
Gebrauchte Kindersitze sollte man mit Vorsicht genießen. Insbesondere, wenn man den Verkäufer nicht persönlich kennt, ist davon abzuraten, da nicht auszuschließen ist, dass der Kindersitz bereits einen Unfall miterlebt hat und daher kaum noch Sicherheit für Ihr Kind bietet. Generell sollten Kindersitze sowieso nicht länger als 6 Jahre verwendet werden.
Side Protection System und andere Faktoren im Auto wichtig
Wichtige Aspekte beim Kindersitz sind u.a. das Side Protection System, also der verbesserte Schutz gegen einen seitlichen Aufprall, sowie leicht verstellbare Schultergurte, eine große Sitzschale mit Platz für das Kind. Die Sitzposition des Autositzes sollte in mehreren Stufen von der Sitz- in die Schlafstellung verstellbar sein. Der Bezug sollte abnehmbar, gut waschbar und hautverträglich sein. Eine zentrale Gurtlängenverstellung ist genauso vorteilhaft wie Belüftungskanäle im Rückenbereich und benutzerfreundliche Halterungen für die Ablage der seitlichen Schultergurte.
Für Kindersitze wichtig: Verarbeitung, Montage und Komfort
Letztendlich sollte man beim Kindersitz keinesfalls sparen. Drei Punkte sind global gesehen besonders wichtig: Verarbeitung, Montage und Komfort. Das Kind muss sich im Kindersitz innerhalb des Autos wohl fühlen. Bequeme und atmungsaktive Sitze sind ein wichtiger Beitrag, damit sich ihr Kind im Auto wohl fühlt und damit auch Ihnen eine angenehme und sichere Fahrt ermöglicht. Generell gilt: Je fester der Kindersitz ist, umso besser. Je nachdem muss vor der Montage des Kindersitzes im Auto die Kopfstütze des Autos entfernt werden, da der Kindersitz über eine eigene Kopfstütze verfügt.
Nach der Montage des Kindersitzes im Auto darf er sich nur minimal nach vorne kippen lassen. Da manche Modelle u.a. unterschiedliche Rückenteilformen besitzen, sollte der Kindersitz vor dem Kauf probeweise im eigenen Auto eingebaut werden. Das ist ein guter Test. Nähere Informationen erhält man auch beim ADAC und auf den Internetseiten der Autobild.

Die Geschichte der Kinderwagen – alles begann in Good Old England

Die klassischen Kinderwagen sind eine Erfindung aus England und haben sich aus den Stubenwagen entwickelt, die einst ein mit Rädern versehenes Kinderkörbchen im Wohnungsbereich darstellten. Erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts kamen die Engländer auf die Idee, mit ihren Kleinkindern tägliche Spaziergänge zu machen. Dies war vorher absolut unüblich, die Kinder wurden eher in der sicheren Stube verwahrt.
Erst um 1840 wurde dann die erste Fabrik zur Herstellung von Kinderwagen eröffnet. Die Kinderwagen hatten zunächst drei Räder und die Baby´s konnten nur sitzend gefahren werden. Für Neugeborene konnten diese Kinderwagen-Modelle daher noch nicht verwendet werden. Etwas später wurden dann die Kinderwagen am englischen Königshof eingeführt. Damit gerieten sie immer mehr in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Immer mehr Menschen schafften sich einen solchen Kinderwagen an und durchstreiften damit London´s Straßen.
Ab ca. 1880 gab es dann auch Kinderwagen als Liegewagen für Säuglinge. Das Gestell wurde nun auf vier Räder verlagert. Ab 1920 wurden die Gestelle aus Stahl gefertigt, die Räder zudem verkleinert.

Interessanterweise beeinflusste im 20. Jahrhundert tatsächlich der Automobilbau die Kinderwagen-Herstellung. Besonders um 1950 wurden die Kinderwagen mit Zierleisten und Kotflügeln verschnörkelt.
Erste Kinderwagen in Deutschland – Zeitz, die Kinderwagen-Stadt
Als Begründer der Kinderwagen-Industrie in Deutschland gilt im Allgemeinen Ernst Albert Naether. Nach seiner Stellmacherlehre übernahm er 1846 die Stellmacherei seines Vaters in Zeitz (Sachsen-Anhalt). Neben Kutschen und Schlitten stellte er auch Kinder Stuhlwagen her, sowie hölzerne Untergestelle für Kinderziehwagen. Die Nachfrage nach diesen Modellen stieg und so bot er 1852 auf der Leipziger Messe einen von ihm entwickelten Kinderziehwagen an.
Er produzierte weiter in Zeitz und exportierte daneben auch in viele europäische Staaten. Seine Tätigkeit zog andere Kinderwagen-Produzenten nach Zeitz, so dass die Stadt als Stadt der Kinderwagen galt. Die Firma wurde einer der bedeutendsten Kinderwagen-Hersteller. 1896 hatte die Firma bereits über 750 Mitarbeiter, 1910 eine Aktiengesellschaft gegründet. 1946 wurde die Firma enteignet und in den VEB Zekiwa integriert. Die Zekiwa Gmbh hat ihren Sitz heute in Döschwitz, unweit von Zeitz, im Burgenlandkreis.

Geburtsvorbereitungskurs – am besten auch für den Papa

Der Besuch eine Geburtsvorbereitungskurses ist sicherlich empfehlenswert, bringt er einem doch das einem vorher so unbekannte Thema Schwangerschaft und Geburt doch um einiges näher und zumindest etwas Licht ins Dunkel. Im Normalfall ist die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs unabhängig davon, ob man eine Beleghebamme wählt oder nicht. Wir hatten uns für eine Beleghebamme entschieden und haben diese Entscheidung nicht bereut, da man dann auch eine wichtige Person seines Vertrauens bei der Geburt dabei hat.

Unsere Hebamme war dann auch die Dozentin unserer Geburtvorbereitungskurses. Der Kurs selbst ging über 6 Wochen und wurde jeden Dienstag abgehalten. Es gibt da aber auch viele andere Möglichkeiten wie Crashkurse am Wochenende oder eben an anderen Wochentagen. Bei uns war es so geregelt, dass an 3 Terminen der werdende Papa mit dabei war. An den Terminen, wo nur die werdenden Mamas anwesend waren, wurden dann Themen besprochen, die doch schwerpunktmäßig für die Frauen interessant waren.

Insgesamt kann ich die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs nur empfehlen, auch wenn es etwas Zeit in Anspruch nimmt. Es vermittelt einem Sicherheit und zeigt einem auch, dass andere Teilnehmer genauso unsicher sind, wie man selber. Das schweißt zusammen und man lernt auch viele nette Leute kennen, aus denen vielleicht später noch freundschaftliche Kontakte entstehen. Wenn dann noch eine gute Hebamme den Unterricht macht, wird man sicherlich viele Erfahren über den Geburtsvorgang, das Baby, die unterschiedlichen Möglichkeiten eines Geburtsverlaufes (Dammschnitt, Kaiserschnitt etc.), die Rolle des Papas, die Abgabe von Medikamenten und vieles mehr.

Es gibt auch Kurse, wo der Papa nicht mitkommen muss, jedoch halte ich die Anwesenheit des werdenden Papas für wichtig, denn er wird zum einen seine eigene Rolle besser verstehen lernen, aber auch die Belastungen für die Frau und das Kind besser einschätzen können. Wenn der Vater, wie heute sehr verbreitet, auch während der Geburt anwesendend sein möchte, sollte er sowieso mit zum Geburtsvorbereitungskurs kommen. Die Informationen der Hebamme und der Austausch mit anderen Vätern und Müttern wird für ihn genauso wichtig sein, wie für die werdende Mutter. Neben einer Beleghebamme, dem Besuch eine Kurses empfehle ich auch die Wochenbettbetreuung, da diese auch sehr wichtig ist, um in dieser interessanten aber auch anspruchsvollen Zeit Rückhalt und professionelle Betreuung zu erhalten.

 

Der Mutterpass

Der Mutterpass ist während der Schwangerschaft ein sehr wichtiges Dokument, dass Sie am besten immer bei sich führen. Eingeführt wurde der Mutterpass bereits im Jahre 1961, um die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen zu dokumentieren und bei Bedarf schnell zur Hand zu haben. Mit Ihrer/Ihrem Frauenärztin/-arzt und evt. Beleghebamme werden Sie sicherlich die einzelnen Punkte durchgehen und besprechen. Dabei sollten Sie sich auch nicht scheuen, auch einmal nachzufragen, denn nicht alles erklärt sich immer aus der Begrifflichkeit des Mutterpasses.

Im Mutterpass werden allerhand Daten vermerkt, wie serologische Untersuchungen (wie Blutgruppe), Informationen zu evt. vorherigen Schwangerschaften, Anamnese, das Gravidogramm (u.a. mit Angaben zu Gewicht, Herztöne und Kindslage), Ultraschalluntersuchungen u.v.m. Oft werden auch die Fotos der Ultraschalluntersuchungen in den Mutterpass eingelegt. Dies hat natürlich den Nachteil, dass bei Verlust die Bilder auch wegkommen. Sie sollten auf jeden Fall gut auf den Mutterpass aufpassen. Bei Verlust dürften sich zwar in der Regel die Daten durch die/den Frauenärztin/-arzt rekonstruieren lassen, aber dies sollte eigentlich nicht nötig sein.

Übrigens kann der Mutterpass auch einige konkrete Vorteile zu haben, wie Rabatte oder ein früherer Einlass auf Babymärkte.

 

Die Geburt – ein besonderes Erlebnis

Die Geburt eines Menschen ist sicherlich eines der ergreifendsten Erlebnisse überhaupt. Daher kann ich nur empfehlen, dass auch die werdenden Väter daran teilnimmen. Natürlich nicht nur aus Eigennutz, sondern auch um der Schwangeren bei dem bevorstehenden Kraftakt beizustehen. Viele Frauen empfinden es als große Unterstützung, wenn der Mann sie in der Geburtsphase unterstützt. Dabei kann ich alle Männer beruhigen, denn die bloße Anwesenheit, Zuspruch und etwas Handhalten hilft der Frau schon ungemein. Im Geburtsvorbereitungskurs werden die Männer auch auf ihre Rolle während der Geburt vorbereitet und so kann man eigentlich wirklich nicht viel falsch machen.

Natürlich ist die Hauptakteuerin der Geburt die Frau. Sie ist es, um die sich alles im Kreissaal dreht. Eine Beleghebamme, die man schon im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt hat und die man in ihrer Bereitschaft schon vor der Geburt kontaktiert hat,  wird einen im Normalfall auf Abruf zur Seite stehen. Wir riefen unsere Hebamme um 5.00 Uhr morgens an und sie kam darauf zu uns nach Hause. Nach einigen Stunden, die die Hebamme meine Frau noch zuhause betreuete, machten wir uns dann gegen Mittag zum Krankenhaus auf. Während ich die Patientenanmeldung, also den Verwaltungskram erledigte, sorgte die Hebamme dafür, dass die Voruntersuchungen (Ultraschall, CTG, Blutabnahme etc.) durchgeführt wurden. Dann ging es in den Kreissaal. Hier gibt es meist mehrere Möglichkeiten. Man kann z.B. in der Badewanne gebären, auf dem Hocker oder im Liegen. Im Kreissaal findet man aber je nachdem vielleicht auch Pezzi-Bälle oder Matten.

Die richtige Position sollte in erster Linie die sein, die der Schwangeren am ehesten zusagt, sofern dies medizinisch sinnvoll und möglich ist. Wir waren von der angenehmen Atmosphäre überrascht, sowohl zwischen Hebamme und Ärztin also auch seitens des Fachpersonals zu uns. Dies mag nicht immer so sein, aber glücklicherweise hört man dies doch immer öfter. Vertrauen ist wichtig und die Aufgabe der Geburt ist ein “Projekt”, dass man eben am besten als Team und in gegenseitigem Vertrauen vollbringt. Wenn alles glatt verläuft und nach einem vermutlich langem Kraftakt das Kind geboren wird, ist es natürlich ein unglaubliches Gefühl, wenn man sein Baby plötzlich auf dem Bauch der Mutter liegen sieht. Der Papa hat dann meist die Ehre, die Nabelschnur durchzuschneiden und das ist dann endgültig der Start eines neuen Erdenbürger(-innen)lebens.

Danach ist es wichtig, dass die Mutter wieder zu Kräften kommt. Evt. wird noch die Dammnaht genäht, sofern ein Dammschnitt durchgeführt wurde. Das Baby wird untersucht und gebadet, der Mutterkuchen entsorgt. Viele Krankenhäuser bieten im Anschluß an die Geburt auch ein gemeinsames Familienzimmer an, sofern die Kapazitäten dies zulassen. Dann hat der Papa auch die Möglichkeit, die nächsten Tage mit Mama und Baby, bereits gemeinsam zu verbringen. Wenn es auch etwas teurer ist, so ist dies, wirklich empfehlenswert. So hat die neue Familie direkt die Möglichkeit sich gemeinsam an die neue Situation zu gewöhnen.

Überhaupt ist es schön, wie sehr doch gerade in den letzten Jahren, der Geburtsvorgang und die darauffolgenden Tage geändert wurden. Früher liefen die Väter den Krankenhausflur auf uns ab und rauchten eine Zigratte nach der anderen. Dann gab es nach der Geburt Stillzeiten und der Vater durfte nicht zur Mutter und Kind. Schön, dass es heute anders ist. Daher sollte man die Möglichkeiten auch nutzen und Geburt und Nachbereitung auch gemeinsam erleben.

In den ersten Tagen nach der Geburt bekommen Mama und Papa noch einmal am lebenden “Objekt” gezeigt, wie man z.B. Pampers wechselt, das Baby wäscht, kämmt und am geschicktesten Vitamin D und Fluor-Tabletten verabreicht. Nach 3 oder 4 Tagen kann es dann auch schon wieder nach Hause gehen, wenn hiergegen keine Bedenken mehr bestehen.

Natürlich gibt es auch ganz andere Varianten und Verläufe von Geburten wie z.B. Hausgeburten, Geburten ohne Beleghebamme, Frühgeburten oder geplante und spontane Kaiserschnittgeburten. Hier verläuft einiges natürlich notwendigerweise ganz anders. Falls man im Vorfeld hierzu Fragen hat, ist eine Hebamme und/ oder die Frauenärztin/-arzt sicherlich ein guter Ansprechpartner. Viele Krankenhäuser bieten auch z.B. 1x Woche einen Besichtigungstermin für den Kreissaal und die Säuglingsstation mit Kinderzimmer an. Diese Möglichkeit sollte man nutzen, auch um evt. schon Ärzte und Pflegepersonal kennzulernen und sich ein Bild von der dortigen Atmophäre zu machen. Insbesondere auch, wenn man mehrere Krankenhäuser miteinander vergleicht, ist ein vorheriger Besuch sinnvoll.

 

Stillen – wieder modern

Es gab Zeiten, da wurde eher empfohlen das Neugeborene mit der Flasche aufzuziehen und auf das Stillen verzichtet. Seit langem geht der Trend aber in eine andere Richtung und stillen ist wieder beliebt geworden. Und das aus gutem Grund, denn wenn Sie Ihr Baby stillen, hat dies viele Vorteile. Normalerweise ist die Muttermilch nämlich die beste Nahrung für Ihren Säugling, sie ist optimal temperiert, hygienisch, jederzeit verfügbar und kostenfrei. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Milchdrüsen nach der Nachfrage produzieren, d.h. häufiges Anlegen und Entleeren der Brust regt die Milchproduktion an.

Aber auch in puncto Körperkontakt ist das Stillen optimal, denn es fördert durch das Anlegen des Säuglings die soziale Beziehung zwischen Mutter und Kind. Auch die Gebärmutter kann sich durch das Stillen schneller zurückbilden und die Mutter erreicht meist zügiger ihr Ursprungsgewicht.

Vielfach wird vermutet, dass Stillen als natürlichste Sache der Natur, völlig automatisch abläuft und keine Probleme auftreten können. Das ist jedoch nicht richtig. Auch die Aussage, dass jede Frau stillen kann ist nicht korrekt, da es durchaus Fälle gibt, wo es zu Milchbildungsproblemen kommen kann oder das Kind nicht richtig saugen kann (z.B. durch ein verkürztes Zungenbändchen). Oft wird empfohlen die ersten 6 Monate zu stillen und ab dann mit Möhrenbrei etc. beizufüttern. Aber auch kürzere Zeiten sind natürlich möglich, wenn äußere Umstände nicht mehr mitspielen (Stress, keine Milchproduktion mehr etc.). Bei Problemen und Fragen sind Hebammen und Stillberaterinnen die richtigen Ansprechpartner.

Ferner gibt es neben Geburtsvorbereitungskursen auch Stillvorbereitungskurse, die noch einmal im Vorfeld Details zum Stillen vermitteln. Übrigens ist es immer von Vorteil, wenn auch der Vater über die wichtigsten Tatsachen zum stillen Bescheid weiß um die Mutter zu unterstützen.

Probleme beim Stillen

Grundsätzlich trifft Ihre Brust schon im Vorfeld alle wichtigen Vorbereitungen selbst. Beeinflusst durch Schwangerschaftshormone werden sich die Brüste der Schwangeren bereits verändern und auf ihre Aufgabe vorbereiten. Die Brüste werden an Größe und Gewicht ca. bis zu zwei Körbchengrößen zunehmen. Die Brustwarzenhöfe werden dunkler und die Montgomerydrüsen und Venen werden stärker hervortreten. Eventuell werden auch schon vereinzelte Milchtropfen abgegeben, diese verstreichen Sie am besten auf dem Brustwarzenhof zur Pflege Ihrer Brustwarzen. Falls es im Vorfeld schon zu einer Mehrabgabe von Milch kommen sollte, können auch schon Stilleinlagen eingesetzt werden.

Der eigentliche Start für die Milchabgabe ist aber in der Regel die Geburt. In den ersten Tagen nach der Geburt wird zunächst die dickflüssige und klebrige Vormilch (Kolostrum) abgegeben. Sie enthält Antikörper und Wachstumsfaktoren und fördert außerdem die Entwicklung des Verdauungstraktes des neuen Babys. Das Stillen erschweren können flache oder nach innen gezogene Brustwarzen. In diesem Fall sollten Sie bereits während der Schwangerschaft mit einer Stillberaterin oder Hebamme sprechen, evt. können auch Brustwarzenformer abhelfen. Auch kurzfristig können Brustwarzenformer die Ausrichtung der Brustwarzen optimieren. Eine weitere Hilfe sind evt. auch Brusthütchen.

Stillen - im Sitzen oder Liegen?

Auch beim Stillen selbst sind einige Aspekte zu beachten. Am wichtigsten ist, dass sowohl Mutter als auch Kind eine bequeme Stillposition einnehmen. Sie können Ihr Baby sowohl im Sitzen als auch Liegen stillen. Bedenken Sie: Das Baby wird zur Brust gebracht und nicht umgekehrt. Das korrekte Erfassen der Brustwarze durch das Baby ist entscheidend. Wenn Sie den Mund des Babys mit der Brustwarze berühren, wird es diesen öffnen. Dann ziehen Sie das Baby nah an sich heran, wobei Ihnen auch hier sicherlich eine Stillberaterin oder vielleicht Ihre Hebamme Tipps geben kann. Stillen Sie im Übrigen nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf und nehmen Sie sich Ruhe und Zeit für den Stillvorgang.

Selten verlangen Babys exakt alle 2 h nach der Brust und auch die Dauer der Stillsitzung ist unterschiedlich. Wenn das Baby nach einer kurzen Weile aufhört zu saugen und einschläft, lassen Sie es ruhig schlafen und warten Sie, bis es wieder anfängt. Nutzen Sie die Zeit dann anderweitig z.B. zum Lesen. Nur wenn das Baby dringend zunehmen muss, macht es Sinn es zu wecken oder es an das Stillen zu erinnern. Wundern Sie sich nicht, dass ihr Baby sich nach seiner Geburt erst langsam an Tag- und Nachtphasen gewöhnt. Es wird sicher etwas dauern, ehe es Ihren Rhythmus annimmt.

Ernährung während der Stillzeit

Als stillende Mutter haben Sie natürlich einen erhöhten Kalorienbedarf. Durch wöchentliches Wiegen können Sie kontrollieren, ob Ihre Energiezufuhr ausreichend ist. Sie sollten Ihre Stillzeit auf keinen Fall zum Abnehmen nutzen, insbesondere weil durch abgebaute Fettpolster auch gespeicherte Schadstoffe frei gesetzt werden können. Auch der Bedarf an verschiedenen Vitamien und Mineralstoffen ist erhöht. Kaffee und Tee sollten Sie, wenn, nur sparsam konsumieren. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie immer genügend trinken, da Ihr Körper durch das Stillen Flüssigkeit abgibt. Zu jeder Stillsitzung sollten Sie selbst Wasser oder Molke trinken.

Viele Lebensmittel die Sie zu sich nehmen, beeinflussen auch den Geschmack der Muttermilch. Dies kann durchaus auch einmal dazu führen, dass Ihr Baby die Milch verweigert. Eventuell können auch verschiedene Lebensmittel (z.B. Knoblauch, Kohl, Zwiebeln), die die Mutter zu sich nimmt, Blähungen beim Baby hervorrufen. Dann sollte die eigene Ernährungsweise entsprechend geändert werden.

 

Stillkissen – bequem stillen

Stillkissen sind wichtig, um für Mutter und Kind eine bequeme Stillposition zu erreichen. Durch ihre längliche Form (ähnlich einer Wurst) sind sie besonders flexibel und ideal um sich individuell an die Mutter und das Baby anzupassen. Sie sind meist bis max. 2 m lang und werden gerne in Hufeisenform im Sitzen um die Hüfte gelegt, so dass das Baby bequem aufliegt und gestillt werden kann. Nicht nur nach der Geburt, sondern auch schon während der Schwangerschaft können sie der Frau wertvolle Dienste leisten und das Liegen angenehmer gestalten.

Welches Stillkissen eine Frau bevorzugt, ist eine persönliche Entscheidung. Es sollte Ihnen helfen, Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur zu vermeiden. Ein häufiges Problem beim Stillen sind auch wunde Brustwarzen, die oft aus einer falschen Anlegehaltung resultieren. Durch ein Stillkissen, können Sie hier ideal anlegen. Einige Modelle sind prall gefüllt, sind dadurch härter und bieten dadurch evt. mehr Halt. Allerdings sind Stillkissen, die nicht so prall gefüllt sind natürlich flexibler und weicher. Stillkissen sind gefüllt mit unterschiedlichen Füllungen wie z.B. Styropor-Perlen, Polyesterflocken, Dinkelspelz oder Schaumstoff.

Sie sollten bei der Auswahl des Stillkissens darauf achten, dass es sich für Ihre bevorzugte Stillposition eignet. Vorteilhaft ist, wenn Sie es mit einer Hand anpassen können, denn dann haben Sie die andere Hand frei für Ihren Säugling.

 

Still BH – eine große Hilfe

Still BH´s (also Still-Büstenhalter) zählen zur Umstandsmode und sind eine große Hilfe für jede Frau, die sich vorgenommen hat zu stillen. Insbesondere unterwegs aber auch zuhause, sind sie wesentlich praktischer und einfacher zu handhaben, als klassische Modelle. Sie ermöglichen es nur die jeweils zum Stillen notwendige Brust durch öffnen des Clips freizulegen.

Einige Modelle haben als besondere Hilfe auch vorgeformte Körbchen ohne Nähte. Dies ist hilfreich bei besonders empfindlichen Brüsten, was während der Stillzeit oft der Fall sein kann. Besonders praktisch sind die Still-Clips zum praktischen Öffnen und Schließen des BH´s. Wenn Frau etwas Übung hat, kann sie den Still BH mit einer Hand öffnen, was den Umgang wesentlich erleichtert.

Verstellbare Still BH´s und besonders elastische Modelle sind nützlich, um ein bequemes Tragen der Umstandsmode zu ermöglichen. Gängige Stoffe sind Baumwolle, Polyamide und Spantex (Elastane). Dehnbare Materialien ermöglichen eine gute Elastizität und Felxibilität, insbesondere da sich die Brust in der Stillzeit auch verändern kann. Gerne genutzt werden auch Still Bustiers.

 

Milchpumpe – Vorzüge der Muttermilch ohne zu stillen

Eine Milchpumpe ermöglicht es der stillenden Mutter, Muttermilch abzupumpen und durch eine andere Person, z.B. dem Vater verabreichen zu lassen. Der Einsatz der Milchpumpe kann unterschiedliche Gründe haben, so kann es notwendig sein, da die Mutter wieder berufstätig wird, der Säugling Probleme mit dem saugen hat oder der Säugling nicht gestillt werden möchte.

Durch das regelmäßige Abpumpen der Muttermilch wird die Stillfähigkeit aufrechterhalten, ein Abstillen also hinausgezögert. Es gibt manuelle und elektronische Milchpumpen. Zunächst wird der Milchfluss angeregt und dann abgepumpt. Hebammen, Stillberaterinnen oder auch Apotheker erklären Ihnen den Einsatz einer Milchpumpe.

Elektrische Milchpumpen kann man sich auch in der Apotheke mieten, was eine gute Alternative zum kaufen ist. Die Materialien sollten hautverträglich sein und lebensmittelecht, also auch für Allergiker geeignet sein. Die mit der Milchpumpe gewonnene Muttermilch wird vor Gebrauch angewärmt (nicht Mikrowelle) und in der Babyflasche dem Säugling angeboten.

 

Erstausstattung für das Baby

Welche Erstausstattung ist notwendig? Bevor das Baby auf der Welt ist, sollte man das Wichtigste bereits im Haus haben. Wichtig ist aber auch, dass man es nicht übertreibt und das Baby nicht schon für die ersten 2 Jahre komplett eindeckt. Man sollte also bedenken, dass man in der Regel jederzeit noch fehlende Artikel nachkaufen kann und außerdem sollte man Familie und Freunde Geschenke geben.

Was sollte man also vorher schon haben? Meiner Meinung nach sollte man als Kleidung Strampler, Langarmshirts, Pullis, Bodys (sehr praktisch), Socken, evt. 1 paar Schuhe, Schlafanzüge, Schlafsack, Jacke und Mützen haben. Möglichst so kalkuliert, dass man die getragene Wäsche in Ruhe waschen kann. Je nach Jahreszeit könnte auch Winterkleidung schon sinnvoll sein. Schnuller sollte man zwar erst später geben, aber man sollte sie schon im Haus haben. Stillkissen, Stilleinlagen, Milchflässchen, Flaschenbürste und evt. eine Milchpumpe. Eine Babywaage könnte je nachdem auch notwendig sein.

Eine Babywanne ist nicht zwingend notwendig, da man in der Regel das Baby auch gut im Waschbecken baden kann. Natürlich sollten die notwenidgen Artikel für die Babypflege vorhanden sein, wie Windeln, Sanitastücher, Babyöl (oder Olivenöl), Feuchttücher, Bade- und Fieberthermometer, Handtücher und Wundschutzcreme. Zum Wickeln ist eine eigene Wickelkomode hilfreich, auf jeden Fall ist eine Wickelauflage notwendig. Für die getragenen Windeln sollte in der Nähe der Wickelgelegenheit ein Mülleimer mit Deckel vorhanden sein. Achten Sie darauf, dass es dort, wo gewickelt wird, angenehm warm ist. Eine Wickeltasche ist natürlich auch praktisch. Zum Schlafen empfehle ich als Erstausstattung einen Stubewagen mit Matraze, Bettlagen, Deckchen und Moltontuch.

 

Windeln – der erste Kontakt

Windeln (oder Pampers) und Windelnwechseln sind nicht gerade das schönste Kapitel aus dem Bereich Babypflege. Allerdings  mit das Wichtigste, denn der Säugling ist durch seine Inkontinez auf Mama und Papa angewiesen.Während früher mangels Alternativen Stoffwindeln genutzt wurden, die nach Gebrach gewaschen wurden, werden heute eher sog. Hösschenwindeln bzw. Einwegwindeln verwendet.

Wenn der Säugling gerade auf der Welt ist, wird Ihnen die Kinderkrankenschwester sicher zeigen, wie man das Baby wäscht, pflegt und sicher auch wie man Windeln wechselt. Es ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, da wir in der heutigen Zeit ja eher ein sehr schüchternes Verhältnis zu Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen haben. Da trifft es sich gut, dass beim jungen Säugling, insbesondere wenn er noch gestillt wird, nicht wirklich etwas Abstossendes ausgeschieden wird. Insofern kann man sich langsam daran gewöhnen und wenn dann die ersten Glässchen zugefüttert werden, hat man schon den nächsten Schwierigkeitsgrad erreicht.

Aber auch da dürfte es den meisten Müttern und Vätern nicht schwer fallen, ihrem eigenen Nachwuchs die Windel zu wechseln. Kinderkrankenschwestern und Hebammen werden Ihnen sicherlich auch bei diesem Thema für Fragen zur Verfügung stehen und haben gute Tipps und Tricks auf Lager.

 

Wickeltasche – nützlicher Begleiter für unterwegs

Eine Wickeltasche gehört sicherlich zur Basis-Ausrüstung für Neugeborene bzw. deren Eltern. Ihr Baby wird sicherlich zu jeder Tageszeit Bedarf zum Windeln wechseln haben und daher ist es wichtig, dass man unterwegs oder auf Reisen dafür gerüstet ist. Wickeltaschen gibt es in allen Preisklassen. Es gibt sie in schönen Farben und modernem Design, manche kann man auch später als Laptoptasche verwenden.

Besonders praktisch ist eine Wickeltasche, wenn sie zunächst eine gepolsterte und abnehmbare Wickelauflage hat und aus abwaschbarem Material besteht. Vorteilhaft wäre ein isolierter Flaschenhalter für z.B. Milch- und Teeflaschen. Die Trageriemen sollten verstellbar und mit Schulterpolster ausgestattet sein. Manche Modelle haben sogar im Trageriemen ein Staufach eingesetzt. Bereite Trageriemen sind ebenfalls ein Vorteil. Eine gefütterte Handytasche und ein abnehmbarer Geldbeutel sind ebenfalls hilfreiche Zusatzutensilien.

Weitere Staufächer für andere Dinge, wie ein Fach für die Digitalkamera, Spielzeug, Schlüssel oder Papiere können ebenfalls nützlich sein. Natürlich sollten auch noch Platz für die Windeln, Feuchttücher, Einmalunterlagen, Pflegemittel, Müllbeutel etc. sein. Einige Hersteller bieten bereits Kuscheltiere und -Tücher als Zubehör zur Wickeltasche an.

 

Babywiege – das erste Bettchen

Die Babywiege ist das erste Bettchen des Babys. Es gibt natürlich auch Eltern, die in der ersten Zeit das Baby auch gerne im eigenen Bett mitschlafen lassen. Trotzdem, eine Babywiege kann auch über Tag weiterhelfen, um das Baby tagsüber beruhigend schlafen zu lassen. Natürlich gibt es auch bei den Babywiegen einiges an Qualitätsunterschieden und Variationen.

Der Vorteil einer Babywiege ist, dass man durch sanfte Schaukelbewegungen eine Beruhigung des Baby erreichen kann. Es gibt auch Hängewiegen mit Haken zur Befestigung an der Zimmerdecke. Hersteller dieser Modelle werben ebenfalls mit den sanften Bewegungen dieser Wiegen, die dem Baby ein Gefühl der Sicherheit wie im Mutterleib vermitteln.

Zubehör einer Babywiege sind z.B. der Himmel mit Stange, Matraze, Decke, Kopfkissen, Nestchen und Bezüge. Die Kanten sollten nicht scharf oder spitz sein, die Babywiege sollte gut verarbeitet sein, auf Schadstoffe verzichten und über eine Feststellfunktion für die Wiege insgesamt aber auch für die Schaukel verfügen. Die Montage sollte auch nicht zu kompliziert sein.

 

Schnuller

Schnuller dienen in erster Linie dem Säugbedürfnis von Säuglingen und Kleinkinder. Heute bestehen Schnuller meist aus einem Saugteil aus Silikon oder Latex und einem Schild, der verhindern soll, dass der Schnuller verschluckt wird. Im Alltag gibt es viele Namen für die kleinen Helfer im Alltag, wie z.B. Nuckel oder Nucki.

Kinderkrankenschwestern hat uns geraten, in den ersten Tagen nach der Geburt auf die Abgabe eines Schnullers an den Säugling zu verzichten. Erst wenn das Baby richtig gestillt wird und Erfahrung beim Saugen hat, sollten wir einen Nucki geben. Sie sollten sich aber im Einzelfall mit Ihrer Kinderkrankenschwester und Hebamme abstimmen, ob und wann Sie dem Säugling einen Schnuller geben.

Es gibt traditionell zwei Formen des Nuckels, die Kirschform und die modernerer Gaumenform, die 1949 vom Zahnmedizinier Adolf Müller entwickelt wurde. Ab Vollendung des zweiten Lebensjahres wird oft geraten, das Kind langsam wieder vom Schnuller zu entwöhnen. Der Nuckie sollte im Übrigen natürlich nur gegeben werden, wenn das Baby ihn überhaupt möchte. Es gibt durchaus Fälle, dass Babys kein Interesse an einem Schnuller haben.

 

Babymassage – lange in Vergessenheit geraten

Die Babymassage ist lange Zeit in Europa und den westlichen Industrienationen ignoriert worden. Dabei ist der Kontakt zwischen Baby und Eltern so wichtig und wird durch die Babymassage intensiver erlebt. Auch in der Tierwelt ist doch zu beobachten, dass die Muttertiere an ihrem Nachwuchs reiben oder lecken. Dies dient der Reinigung, aber auch eben der Stimulation der Hautoberfläche.

Babymassage und deren Ausübung ist in vielen Kulturen beheimatet. Am bekannteste ist hier mittlerweile die Tradition Indiens, die Indische Babymassage, “Kumara Abhyanga”. Frederick Leboyer, der französische Arzt und Vater der sanften Geburtsmedizin, machte sie auch im Westen wieder populär. Die Indische Babymassage beruht auf dem Ayurveda und ist hierzulande auch als Leboyer-Massage bekannt. Es gibt auch Variationen wie etwa die Schwedisch-Indische Babymassage.

Während der Massage sollte sich das Baby entspannen, daher sollte es weder müde noch hungrig sein. Die Hände des Massierenden sollten eingeölt und nicht unangenehm kalt sein, sondern warm. Auch die Raumtemperatur sollte angenehm sein. Wenn das Baby Signale aussendet, die zeigen, dass es ihm keinen Spaß (mehr) macht, sollte auf eine Fortsetzung verzichtet werden. Wie Sie die Babymassage durchführen und was sie noch für Vorteile bringt, werden Sie bei einer ausgebildeten Person (in der Regel Hebammen) vermittelt bekommen.

 

Laufgitter – geschützt durch die Wohnung

Ein Laufgitter bietet dem Baby und dem Kleinkind eine geschützte Spielfläche mit Abgrenzung. Meist hat das Laufgitter eine rechteckige Form, begrenzt durch senkrechte Holzstäbe. Eine Alternative hierzu sind leichtere Modelle mit Netzbespannung. Im Boden befindet sich in der Regel eine Matraze.

Sie sollten Ihr Kleinkind nicht gegen seinen Willen in ein Laufgitter setzen. Außerdem sollten das Kind nicht zu lange dort aufbewahrt werden. Wenn ihr Kind sich gerne im Laufgitter aufhält, ist es aber eine gute Alternative und kann das Kind beim Greifen, Hochziehen und Laufenlernen unterstützen.

Es gibt platzsparende Lösungen wie Klapplaufgitter, die sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen lassen und abends Gästen im Wohnzimmer wieder mehr Platz lassen. Auch für Reisen oder zum Transport zu Oma und Opa ist ein Klapplaufgitter sinnvoll. Es sollte in den Kofferraum des eigenen Autos passen. Auch bei Klappmodellen, sollte auf gute Verarbeitung und Stabilität geachtet werden.

Viele Modelle sind höhenverstellbar, der Boden sollte gepolstert sein. Die Teppichrollen sollten feststellbar sein. Durch eine verstellbaren Boden kann man das Laufgitter an das Alter des Kleinkindes anpassen.

 

Babyphone – schnell zur Stelle

Ein Babyphone ermöglicht es den Eltern oder auch dem Babysitter den Schlaf des Kindes zu überwachen. Ein Sender erfasst über Mikrofon die Geräusche im Kinderzimmer und übermittelt diese unmittelbar an den Empfänger. So sind Mama und Papa schnell zur Stelle, wenn es Probleme gibt und können sich trotzdem in einem anderen Raum aufhalten.

Alternativ gibt es sogar Modelle, die mit einem Monitor ausgestattet sind. Es gibt durchaus große Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen der Babyphone. Analoge Modelle sind meist preiswerter, DECT (digital)-Melder sind dagegen meist etwas teurer. Elektrosmog ist natürlich auch hier ein wichtiges Thema. Hier sollte man auf jeden Fall vergleichen und Tests (ÖKO TEST) etc. zu Rate ziehen. Achten sollte man auch auf die Verarbeitung, Bedienbarkeit, Reichweite und die Empfindlichkeit.

Es gibt Modelle, die neben der eigentlichen Funktion auch Zusatzfunktionen bieten, wie Temperaturanzeige, Geräuschpegelanzeige, Gürtelclip des Empfängers und Nachtlicht. Bei manchen Modellen gibt es eine Temperaturalarmfunktion für den Babyraum. Vorteilhaft ist auch, wenn das Babyphone bei Stromausfall auf Batterie umstellen kann. Die Reichweitenkontrolle kann zuschaltbar sein und wird bei diesen Geräten dann nur genutzt, wenn sie notwendig ist.

 

Babyschlafsack

Der Babyschlafsack hat gegenüber der Decke einige Vorteile. Insbesondere können diese nicht über den Kopf gezogen werden. Auch das Freistrampeln sollte bei richtiger Handhabung nicht möglich sein. Auch das Drehen in Bauchlage fällt dem Baby schwerer. Daher gilt ein Baby Schlafsack als vorteilhaft, um den Plötzlichen Kindtod zu vermeiden.

Wichtig ist, dass eine Überhitzung des Babys verhindert wird. Moderne Babyschlafsäcke sind mit modernen Techniken u.a. aus der Raumfahrttechnik ausgestattet und schaffen einen Temperaturausgleich, so dass das Baby immer in einer optimalen Temperatur schläft. Es gibt Modelle mit Ärmeln, die meist auch abnehmbar sind.

Achten sollte man u.a. auf die Reisverschlüsse. Diese sollten das Baby nicht stören. Der Stoff kann aus Baumwolle, Fleece oder anderen Materialien sein. Durch verschiedne Funktionen, wie verstellbare Schulterträger können diese auch mitwachsen, d.h. sie sind damit auch länger nutzbar. Manche Modelle bieten einen Innensack an, den man evt. zu warmen Zeiten abnehmen kann. Ganz wichtig ist aber, dass der Babyschlafsack nicht zu groß ist und optimal zur Größe der/des Kleinen passt.

 

Babyreisebett

Ein Babyreisebett kann sehr praktisch sein. Es ist genauso geeignet für die Reisen, wie für den Ausflug zu Oma und Opa. Unkompliziertes Aufbauen ist ein großer Vorteil eines Reisebettes für Ihr Baby. Zum Transport und zur Verstauung ist es wichtig, dass man es wieder klein und ohne komplizierte Montage mit Klappmechanismus wieder zusammenlegen kann. Es sollte aus diesen Gründen auch nicht zu schwer sein.

Die Bodeneinlage kann mit Stoff überzogen und gepolstert sein. Auch wenn man sie nicht zu oft nutzt, sollte die Matraze qualitativ hochwertig sein und dem Baby auch auf Reisen ein bequemes Schlafen ermöglichen. Falls sich herausstellen sollte, dass die Matraze nicht gut ist, sollte man eine bessere nachkaufen, wenn man das Bett doch öfter nutzen.

Leicht abwaschbares Material des Bettes wie z.B. Nylon bieten sich an, so kann man auf Reisen das Modell einfach abwaschen. Eine praktische Tragetasche zum Transport gehört oft als Zubehör dazu. Manche Modelle sind auch als Laufgitter verwendbar. Achten Sie auch beim Baby Reisebett auf die TÜV/GS-Prüfung.

 

Babyspielzeug – nicht zuviel kaufen

Babyspielzeug gibt es in allen Variationen, Farben und Preislagen. Umso wichtiger ist es, dass man hier besonders auf Qualität, Verarbeitung und verwendete Stoffe achtet. Ebenfalls wichtig ist, dass man es nicht übertreibt. Gerade in der Anfangszeit, sind Babys sehr genügsam, was Baby Spielzeug angeht. Oft reicht ein normaler Alltagsgegenstand vollkommen aus, um die Aufmerksamkeit des Babys lange auf sich zu ziehen.

Trotzdem gibt es natürlich sinnvolles Babyspielzeug und viele Artikel sind gut geeignet, das Baby sinnvoll zu beschäftigen und Lernfunktion auszuüben. Dabei gibt es Spielzeug in allerlei Funktionen wie Stoffbücher und Stoffgreiflinge, Spieluhren und Schnuller (-ketten). Kuscheltiere, Bälle, Rasseln und Schmusedecken. Sie werden sehr schnell feststellen, dass das Angebot kaum etwas auslässt.

Wenn Sie oder Familienmitglieder und Freunde Babyspielzeug kaufen, achten Sie im Geschäft oder beim Onlinekauf auf die Verarbeitung und auf die Materialien. Und ermahnen Sie Ihr Umfeld, genauso wie bei Baby Kleidung, nicht zuviel zu kaufen, denn es ist niemandem geholfen, wenn Ihr Baby in der ganzen Wohnung Unmengen an Spielzeug vorfindet. Gerade bei kleinen Wohnungen kann dies nicht der gewünschte Effekt sein.

 

Domains und Hosting

Auch im Bereich Domainkauf und Webhosting gibt es viele Alternativen, sowohl preislich, als auch von den Eigenschaften und Qualitätsmerkmalen.

Bevor man also mit seiner Webseite online geht, sollte man zunächst ein Konzept haben und hierbei auch den Bedarf definieren. Der kann sehr unterschiedlich sein und entsprechend klein oder groß sollten die Anforderungen an den Webspace bzw. das Budget sein.

 

Doch was sind eigentlich Domains?

Domains sind dem Grunde nach eine Art virtuelle Immobilie im Internet. Eine Domain besteht zunächst aus einer Top-Level-Domain (TLD). Diese werden oft als Internetendung bezeichnet und stehen beim Domainnamen ganz rechts im Browser.

Seit einigen Jahren sind zu den ersten Top-Level-Domains  wie .com, .net, .org, .info auch ganz neue wie .online, .shop, .site oder .reisen hinzugekommen.

Daneben existieren auch die Top-Level-Länderendungen (cc = country code domains) wie .de, .at und .ch. Auch diese geografischen Endungen wurden erweitert und so sind heute Städte wie Berlin (.berlin), Köln (.koeln) und Paris (.paris) sowie Bundesländer (.bayern, .nrw) mit eigenen Endungen im Netz vertreten.

Bevor die neuen Endungen kamen, gab es auch bereits sehr beliebte Kontinentalendungen wie .asia (für Asien) oder .eu, die identitätsstiftend auch virtuell Europa zusammenwachsen lassen lässt.

Mit dem Aufkommen des Internets begann in den 90er-Jahren ein regelrechter “Run” auf vermeintlich begehrte Internetadressen. Es dauerte nicht lange, da kamen Domaingrabber, die sich vielfach allgemeine Namen sicherten, um diese gewinnbringend wieder zu verkaufen oder mit Parkingseiten Gewinne generieren.

Diese Goldgräberstimmung ist mittlerweile abgeflacht, aber bis heute ist der Domainhandel über Plattformen wie Sedo für manche eine attraktive Einnahmequelle. Trotzdem ist es heute sehr schwer noch attraktive Begriffe zu finden.

 

Suchmaschinenoptimierung durch die passende Domain

Experten aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung sind natürlich immer noch auf der Suche nach der Top-Domain, für ihr Projekt oder zum Weiterverkauf (ggf. an Kunden). Kurzum: Auch wenn der Domain-Hype abgeflaut ist, sind Domains immer noch eine interessante Angelegenheit, insbesondere, wenn man interessante Schlagwortadressen für Nischenseiten ausfindig macht.

Sogenannte Keyword-Domains haben immer noch zumindest im Bereich der natürlich Verlinkungen einen Vorteil, auch wenn ein Type-in eher nur den Topadressen vergönnt bleibt und selbst dort eher selten ist. Man muss allerdings dazu sagen, dass Phantasienamen oder einfach neu geschaffene Begriffe eine Alternative zu Schlagwortadressen sind.

Bei der Domainauswahl sollte man zunächst auf die Endung achten. Wie auch bei Immobilien gilt Lage, Lage, Lage! Das heißt, dass für eine deutschsprachige Seite nach wie vor die Endung .de (oder eben .at, .ch) am interessantesten ist. Ebenso sind .com, .net, .org oder.eu als bekannte und hohen Trust genießende Endungen eine gute Alternative.

Dazu ist .info auch noch akzeptabel, alles andere ist dann jedoch schon kritischer zu betrachten. Eine Seite aus Köln kann aber sicherlich seriös und mit Lokalbezug unter .koeln wirken. Auch die geplante Endung .web erscheint ebenbürtig zu den alten generischen TLDs.

Eine Zeit lange waren exotische Adressen insbesondere .cc (Kokosinseln, politisch zu Australien), .to (Tonga) und .tk (Tokelau, politisch zu Neuseeland) als Alternative in Gebrauch und sind bis heute hin und wieder zu finden. Im Bereich von Fernsehsendern und Videoanbietern ist nach wie vor .tv (Tuvalu) sehr präsent.

Sehr verbreitet sind vor allem im deutschsprachigen Raum Domains mit einem beliebten Suchbegriff und einer beigefügten “24” im Anschluss. Die Domains mit dem Aufbau www.keyword24.de sind sicherlich insbesondere auf die Merkfähigkeit bezogen hierzulande interessant.

Eine weitere Besonderheit im deutschsprachigen Raum ist die Beliebtheit von Bindestrich-Domains. In den USA gelten Bindestrich-Domains im Gegenzug dazu als nicht attraktiv und deutlich weniger wert.

 

Providervergleich, Webspaceanforderungen und Traffic

Hat man einen schönen Domainnamen gefunden, stellt sich die Frage nach dem richtigen Webspace. Im Idealfall (nicht zwingend) bezieht man Domain und Webspace vom gleichen Anbieter (Provider).

Eine wichtige Frage, die man am besten bereit zu Anfang klärt ist die technische Umsetzung der Webprojekts. Selbst kleinere Seiten werden heute mit sogenannten Content-Management-Systemen (CMS) erstellt.

Bekannte CMS beispielsweise WordPress, Drupal, TYPO3 oder Joomla. In der Regel haben die modernen CMS-Systeme gewisse Anforderungen an den Webspace und die technische Umgebung, die durchaus variieren können. Die meisten benötigen eine Datenbank (MySQL) und PHP (Achtung, achten Sie auf die Version).

Ein sehr beliebtes Open-Source-CMS mit großer Entwickler-Community und intuitiv bedienbarer Oberfläche ist WordPress, welches auch wir nutzen. Selbst Laien mit gewissem IT-Verständnis fällt die Bedienung leicht und über Plugins und Templates kann man das System gut an die eigenen Vorstellungen anpassen.

Es ist allerdings nie von Nachteil, wenn der Nutzer ein wenig Kenntnisse in HTML, PHP oder CSS hat. Dies ist hilfreich, wenn man z.B. eigene Anpassungen vornehmen will. Doch zurück zu der Frage, welchen Hoster man auswählt. Wichtig ist auf jeden Fall ein angemessenes Paket auszuwählen, insbesondere auf die Größe des Webspace bezogen. Für eine kleine Seite ohne viele Fotos oder Videos sind sicher keine 10.000 MB Speicherplatz notwendig, sondern reichen schon vielleicht 70 MB.

Der Traffic (von Besuchern verursachter Verbrauch) sollte auf jeden Fall unbegrenzt sein. Professionell wirkt auch eine E-Mail-Adresse mit der eigenen Domain, im Idealfall als eigenes Postfach und nicht nur als Weiterleitung. Es schadet auch nicht, wenn man aus der Domain Subdomains bilden kann, die direkt auf komplizierte Unterordner verweisen können.

Stimmt dann auch noch der Support und der Preis hat man einen guten Provider gefunden.

 

Vorsicht: Lockangebote und umständliche Kündigung

Einige Tipps noch: Viele Provider bieten zu ihrem Webspace oft inkludierte Domains an. Das ist praktisch, denn es ist meistens ein ganz gutes Angebot. Manchmal lohnt sich aber auch noch der Vergleich mit anderen Anbietern, die durchaus auch Domains und Webspace trennen und trotzdem Top-Angebote haben.

Hüten sollte man sich vor den Lockangeboten, insbesondere einiger großer Anbieter. Diese haben Top-Preise in den ersten 6 oder 12 Monaten, werden ab dann aber erheblich teurer. Die Verträge verlängern sich ohne Kündigung automatisch. Ein Vorteil der großen Anbieter ist allerdings, dass diese oft  intuitiv nutzbare Homepage-Baukästen haben, die für manchen Laien, der kein Interesse an IT hat, vielleicht doch die bessere Alternative sind. Dann ist ein höhere Preis gerechtfertigt, denn auch ein Homepage-Baukasten muss vom Provider regelmäßig gepflegt und geupdatet werden.

Ob ein Anbieter Ökostrom nutzt, kann für manchen auch ein Entscheidungskriterium sein. Recht wichtig ist der Serverstandort, dieser sollte bei deutschen Seiten auch in Deutschland liegen. Dies ist nicht nur aus rechtlichen Gründen wichtig, sondern nach herrschender Meinung auch für Google ein Rankingfaktor.

Generell abraten würden wir von kostenlosen Subdomains für die eigene Homepage, da die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen nicht gut ist. Ebenso von kostenlosen Providern und Webspace, da diese oft schlecht erreichbar und/oder voller Werbung sind.

Als Webmaster und redaktionell Verantwortlicher sollte man sich auch mit den rechtlichen Gegebenheiten im Netz vertraut machen. Das Internet ist bekanntlich kein rechtsfreier Raum und u.a. sind Anforderungen an ein Impressum und die Datenschutzrichtlinien zu beachten.

Noch kurz zur Kündigung: Auch hier sind die Gepflogenheiten sehr unterschiedlich. Manche Anbieter sind sehr unkompliziert und Domains lassen sich online kündigen, andere verlangen postalische Kündigungen mit langen Fristen. Manche Anbieter haben auch teure Hotlines oder bieten quasi kaum Support an.

Also, gut hinschauen und vergleichen!

 

Versicherungen – überflüssig oder notwendig?

Das Angebot von Versicherungen auf dem deutschen Markt ist ausgesprochen groß und vielfältig. Als Verbraucher verliert man dabei schnell die Übersicht.

Es gibt nahezu kaum ein Gut oder ein Risiko, dass sich nicht versichern lässt. Sehr bekannt sind die Krankenversicherung, die Kfz-Haftpflicht, die Privat-Haftpflichtversicherung, die Hausratversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Diese genannten Versicherungen gelten im allgemeinen als besonders wichtig, um das persönliche finanzielle Risiko zu minimieren. Denn leider sind immer noch viele Deutsche unterversichert oder bei Ereignissen mit relativ höher Eintrittswahrscheinlichkeit mit zu geringen Schadensummen versichert.

Natürlich kann man sich nicht gegen alles versichern. Das wäre kaum finanzierbar und ein gewisses, allgemeines Lebensrisiko trägt jeder selbst. Aber angemessene, günstige und auf die persönliche Situation zugeschnittene Versicherungen mit entsprechenden Tarifen sind sinnvoll und erleichtern das Leben.

Die heutige Zeit birgt viele Risiken. Gesundheitlich machen sich Stress in der Arbeitswelt, die immer höhere Lebenserwartung und das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung durchaus bei den Ausgaben des Gesundheitssystems bemerkbar.

Die Krankheitskosten steigen und die Behandlungsmethoden werden immer ausgefeilter und damit teurer. Manche Spezialisten sind ausgezeichnete Mediziner, aber behandeln nur noch Mitglieder der Privaten-Krankenversicherungen.

 

Einige Versicherungen sind gesetzlich vorgeschrieben

Auch bei der Terminvergabe werden Privatversicherte meist bevorzugt. Manche Behandlungen, Arzneien und moderne Therapien sind de facto nur diesen vorbehalten. Es lohnt sich also über eine private Krankenversicherung nachzudenken. Eine Krankenversicherung, ob gesetzlich oder privat ist in Deutschland -im Gegensatz zu manchen anderen Ländern- Pflicht.

Nicht verpflichtend, aber bei den hohen Behandlungskosten sinnvoll, ist die Zahnzusatzversicherung. Nicht jeder ist von der Natur mit gesunden Zähnen gesegnet und sollte daher keine finanziellen Hemmungen haben beim Zahnarzt das Beste für seinen Zahnersatz zu fordern.

Dies gilt auch für die ambulante Zusatzversicherung. Sie springt für Heilpraktikerrechnungen oder andere alternative Heilmethoden ein, für die die gesetzliche Krankenversicherung oft nicht aufkommt.

Nicht Pflicht, aber im Einzelfall sinnvoll: Reist man regelmäßig ins Ausland oder verbringt seinen Jahresurlaub außerhalb Deutschlands, ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam. Sie gewährleistet die Rückerstattung von hohen Behandlungskosten und eventuelle Rückführungskosten im Ausland. Die Überalterung der bundesdeutschen Gesellschaft macht Dienstleistungen der Pflege immer teurer. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt dabei oft nur einen Teil der anfallenden Ausgaben ab. Dieses Risiko wird durch den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung abgesichert.

Deutschland ist ein hoch mobiles und dicht besiedeltes Land. Verkehrsunfälle sind daher leider tagtäglich an der Tagesordnung. Eine gute und umfassende Kfz-Haftpflichtversicherung kann wenigstens das finanzielle Risiko minimieren.

In Deutschland ist daher eine Kfz-Haftpflichtversicherung verpflichtend und bei nicht-versichertem Betrieb des Kfz ist ein Bußgeld fällig. Darüber mag man sich beschweren und auf die Freiheit des Einzelnen pochen, aber letztlich macht der Abschluss einer Kfz-Haftpflicht durchaus Sinn. Die optionale Gestaltung Vollkasko (sinnvoll bei Neuwagen) oder Teilkasko, eine günstige Werkstattbindung sowie die Art einer eventuellen Selbstbeteiligung bleiben im übrigen dem Versicherungsnehmer und der Versicherung selbst überlassen.

 

Der Abschluss von diesen Versicherungen wird empfohlen

Ebenfalls ausgesprochen wichtig ist die Haftpflichtversicherung. Versichert wird hiermit der von Ihnen fahrlässig verursachte Schaden anderer, der durch eine Unachtsamkeit schnell Millionenbeträge betragen kann. Versichert sind in der Regel Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten, aber auch eher günstigen Versicherungen. Daher sollte man den Leistungsumfang großzügig wählen. Oft werden deutlich höhere Schadenssummen für nur wenig mehr Beitrag abgesichert. Hier bieten sich auch günstige Partner- und Familientarife an!

Nicht mit inkludiert ist dabei der Familien-Hund. Diesen können Sie jedoch preiswert in der Tierhalterversicherung absichern. Diese Versicherung ist in einigen Bundesländern bereits Pflicht.

Besonders zu empfehlen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Versicherungsvariante zählt zwar generell zu den kostenintensiven Versicherungen, ist jedoch für nahezu jeden unerlässlich. Sie zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Egal ob Handwerker, Krankenschwester oder Sachbearbeiter – sie alle können dauerhaft krank werden und daraus resultierend berufsunfähig sein. Gerade in der heutigen Zeit mit vielen Stresskrankheiten wie Burnout und anderen psychischen Krankheiten kann nahezu jeder von Berufsunfähigkeit getroffen werden.

Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist viel zu niedrig, um davon gut leben zu können. Zu empfehlen ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bereits beim Eintritt in das Berufsleben. Dann sind die Bedingungen entsprechend günstig und vorhandene Krankheiten selten. Das wirkt sich deutlich kostenmindernd auf die Tarife aus.

Wer die Nachrichten verfolgt wird schnell feststellen, dass sich die Schäden durch Ereignisse wie Sturm, Hagel, Blitze und Feuer sowie Elementarschäden häufen. Als Elementarschäden gelten Wirbelstürme, Überschwemmungen, Erdrutsche und Lawinen. Eine Wohngebäudeversicherung ist daher für Eigenheimbesitzer unerlässlich, um die finanziellen Folgen eines solchen Ereignisses abzusichern.

Wie viele Menschen hätten sich nach einer Hochwasserkatastrophen gefreut, wenn sie besser im Vorfeld eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hätten. Hinterher ist man immer klüger besagt ein Sprichwort, aber in der heutigen Zeit hat man alle Möglichkeiten auch vorher klüger zu sein!

Dabei möchten wir und die mit uns zusammen arbeitenden Versicherer Ihnen helfen. Daher raten wir gerade jungen Familien, die gerade Eigentum erworben haben und diese über einen Kredit bzw. Darlehen finanziert haben, zum Abschluss einer Risikolebensversicherung. Wenn ein Elternteil stirbt, kann dann wenigstens das finanzielle Armutsrisiko abgefedert werden. Gerade die Situation als Alleinerziehende führt ausgesprochen häufig zu Armut und Überschuldung.

Sehr sinnvoll ist auch eine angemessene Hausratversicherung. Egal ob bei Wasserschaden, Einbruch oder Brand – Ihre Wohnungseinrichtung sollten Sie versichern. Natürlich hilft Geld nicht immer über den Verlust von persönlichen Gegenständen hinweg, aber es ermöglicht einem doch eine Neuanschaffung von Einrichtungsgütern ohne finanzielle Belastungen.

 

Über diese Versicherungen sollte man nachdenken

Selbständige und Besserverdienende sollten über eine Krankengeldversicherung nachdenken. Fällt die Arbeitsleistung durch Krankheit aus, erhalten diese Personengruppen kein oder nur wenig Einkommen. Eine Krankentagegeldversicherung ist dann gold wert und hilft, die ohnehin schon belastende Krankheit nicht auch zum finanziellen Ruin werden zu lassen.

Nicht ganz billig, aber sehr sinnvoll ist auch eine Rechtsschutzversicherung, die Sie gegen die hohen Kosten eines Rechtstreits absichert. Wer einmal einen Rechtsstreit mit gerichtlichen Instanzen hatte, der weiß wie teuer solche Verfahren werden können. Dabei ist man selbst “im Recht” nicht vor hohen Kosten geschützt. Daher auf Nummer sicher gehen und eine angemessene Rechtsschutzversicherung abschließen.

Die Unfallversicherung schützt wie der Name schon sagt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Hierbei wird das Invaliditätsrisiko durch Berufsrisiken, aber auch nicht ungefährliche Hobbies geschützt. Je nach persönlicher Situation und Freizeitgestaltung ist ein solcher Tarif empfehlenswert. Kinder kann man dagegen mit einer Kinderinvaliditätsversicherung gesondert versichern.

Wer gerne reist, aber schon einmal einen Urlaub nicht antreten konnte, weil er krank wurde und auf den Kosten sitzen geblieben ist, weiß eine Reiserücktrittsversicherung zu schätzen.

Ebenso sind natürlich die Vorsorgeversicherungen zu überdenken. Mit einer Unfallversicherung kann man sich gegen eigene Schäden aufgrund eines Unfalls oder gegen Invalidität absichern. Eine Lebensversicherung kann je nach Ausgestaltung das Risiko gegen Tod und Invalidität versichern oder aber der Altersvorsorge dienen. Natürlich ist es bei dieser Versicherung immer schöner, wenn der Erlebensfall eintritt und man eine lang erwartete Auszahlung erhält und sich damit in reiferen Jahren etwas gönnen kann, sei es eine Weltreise, ein Wohnmobil oder die letzte Abschlusszahlung der Immobilie.

Auf den demografischen Wandel reagieren die Rentenversicherungen, von denen die Riester-Rentenversicherung mit ihrer großzügigen staatlichen Förderung und den Steuervorteilen immer noch die bekannteste Variante ist. Um später nicht in Altersarmut zu verfallen oder um doch zumindest halbwegs nah an den heutigen Lebensstandard heranzukommen, bieten diese Versicherungen eine gute Alternative.

 

Vorsorgeversicherungen

Vorsorgeversicherungen bieten die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt von den in der Vergangenheit gemachten Einzahlungen zu profitieren. Die klassische Vorsorgeversicherung ist dabei der Abschluss einer Lebensversicherung oder einer privaten Rentenversicherung.

Gerade die privaten Rentenversicherungen haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Die staatlichen Förderungen gehen dabei einher mit der Umgestaltung des Sozial- und Rentensystems.

In diesem Zusammenhang wird auch gerne von dem 3-Säulen-Modell der Alterssicherung gesprochen. Neben der ersten Säule, der gesetzlichen Altersvorsorge sind dabei zwei weitere Säulen entstanden, nämlich die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge.

Die längere Lebenserwartung, niedrige Geburtenzahlen und längere Schul- und Studienzeiten haben mit dem Demographischen Wandel entsprechende Reformen notwendig gemacht. Um Altersarmut und ein Einkommen bei der Grundsicherung zu vermeiden, sind gerade die vielen steuerlichen Fördermodelle der Riester-Rente für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer interessant.

Die Rürup-Rente ist dagegen eine attraktive Alternative insbesondere für Selbständige.  Mit der Lebensversicherung kann man Tod oder Invalidität absichern, ebenso aber auch einen bestimmten Zeitpunkt für eine Leistung ausmachen (Erlebensfallversicherung).

Mit der Risikolebensversicherung kann man eine begünstigte Person bestimmen, die im Todesfall die vereinbarte Summe erhält. Dies empfiehlt sich zum Beispiel bei einer Investition oder bei einem Bau des Eigenheims mit entsprechend hohem Kredit. Durch die finanziellen Leistungen der Risikolebensversicherung kann dann die Immobilien bezahlt werden.

Die Unfallversicherung sichert gegen die eigenen Folgen eines Unfalls ab, wie zum Beispiel Krankentransport, Behandlung, Rehabilitation, Pflegegeld, Komageld, kosmetische Operationen, Umbaumaßnahmen und Invalidität.

 

Private Krankenversicherungen

Die Privaten Krankenversicherungen sind in Deutschland eine ergänzende oder ersetzende Form der  Absicherung im Gesundheitssystem.

Durch die Kürzungen und Budgetierungen im staatlichen Gesundheitssystem sind die Privaten Krankenversicherungen wieder deutlich attraktiver geworden. Viele Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen oder nur mit erheblichen Zuzahlungsbeträgen.

Manche Ärzte nehmen schon gar keine Kassenpatienten mehr, sondern haben sich ausschließlich aus Privatpatienten spezialisiert. Insofern ist eine Private Krankenversicherung durchaus eine interessante Alternative und bietet einen privilegierten Zugang zu Fachärzten, Arzneien und Heilmethoden.

Statistisch gesehen ist jeder zehnte Bundesbürger ein Privatpatient, allerdings haben ca. 30 % eine private Zusatzversicherung z.B. für den Zahnersatz, ambulante Zusatztarife (für Brillen, Medikamente und Vorsorge) oder stationäre Aufenthalte.

Besonders attraktiv ist eine private Krankenversicherung für Selbständige, Freiberufler (Künstler, Journalisten) und Beihilfeberechtigte (wie Beamte und Richter). Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ebenfalls eine private Krankenversicherung abschließen, müssen jedoch oberhalb der Jahresarbeitsentgeldgrenze (auch Versicherungspflichtgrenze) liegen (2017: 57.600 €). Diese wird bestimmt in § 5 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB V.

Ebenso können sich Personen unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze und Personen ohne Einkommen (wie Hausfrauen, Kinder) privat versichern. Kinder können je nach Versicherung der Eltern in der Familienversicherung der Gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden oder Mitglied einer privaten Krankenkasse werden. Interessant können hier auch Zusatzversicherungen als Ergänzung sein.

 

Sachversicherungen

Die Sachversicherungen decken einen Schaden an Besitz und Eigentum ab. Damit sollen dem Grunde nach Schäden oder Verluste an Sachwerten (Vermögenswerte) abgedeckt werden.

Sie dienen dazu den Lebensstandard zu sichern, falls es zu Unfällen mit Schadensereignissen kommt. Die Sachversicherungen unterscheiden sich u.a. im Umfang der versicherten Gefahren und werden nach Anforderungen und Risiken unterteilt.

Sachversicherungen sind ausgesprochen weit verbreitete Versicherungen, die in vielen Fällen schon Existenzen gerettet haben. So manches Missgeschick im Alltag kann weitreichende finanzielle Forderungen nach sich ziehen, eine entsprechende Sachversicherung kann diesbezüglich insofern helfen, dass der finanzielle Schaden das zukünftige Leben nicht nachhaltig negativ beeinflusst.

Wie bei jeder Auswahl einer Versicherung ist natürlich auch ein gesunder Mittelweg zwischen dem tragbaren Lebensrisiko und existenzbedrohenden Ereignissen abzuwägen. So können Selbstbeteiligungen bei Schadensfällen die Beiträge deutlich senken, ohne auf den generellen Schutz bei erheblichen Schadensfällen verzichten zu müssen.

 

Die beste Diät – individuell zu bestimmen

Viele Menschen suchen für sich die beste Diät, aber sie verlieren bei dieser Suche leicht den Überblick. Der Dschungel durch die verschiedenen Diäten ist kaum zu überblicken und letztlich gibt es auch kein Allheilmittel, sondern jeder sollte für sich individuell die optimale Lösung zum Abnehmen finden.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige wichtige Diäten vorstellen, allerdings nicht mit dem Anspruch auf Vollständigkeit. Nahezu täglich kommen neue Versionen und Ratschläge zum Abnehmen auf den Markt. Ärzte, Gesundheitsberater und Ernährungsexperten haben insbesondere in den letzten Jahrzehnten unzählige Verfahren und Ernährungsratschläge entwickelt, letztlich sind viele von diesen Diäten sicherlich empfehlenswert.

Trotzdem muss jeder für sich selbst die richtige Abnehmvariante für sich finden, denn jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse und Vorlieben. Die richtige Diät sollte daher die sein, mit der man am besten zu Recht kommt. Das klingt einfach, ist es aber nicht und viele Menschen finden nie das richtige Rezept für sich.

Viele Übergewichtige verzweifeln immer mehr – von Abnehmversuch zu Abnehmversuch. Sie scheitern oft an der Einhaltung strenger Diätregeln und wollen meist zu viel und zu schnell abnehmen. Sie rennen von Misserfolg zu Misserfolg und geben dann vielleicht ganz auf. Dabei ist es meistens gar nicht nötig, denn fast jeder kann dauerhaft abnehmen.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, insbesondere krankheitsbedingtes Übergewicht ist gesondert zu betrachten und sollte immer mit einem kompetenten Arzt besprochen werden. Überhaupt kann es nie schaden einen oder mehrere Ernährungsexperten oder Mediziner zu Rate zu ziehen.

Viele Menschen scheitern auch immer wieder am Alltag und der schnelllebigen Zeit. Kurze Mittagspausen, Fastfood und fettiges Kantinenessen machen das Abnehmen oder das Einhalten jeglicher Diät meist zumindest gefühlt unmöglich. Man kennt das Problem: Im Urlaub nimmt man ab, weil man Zeit und Ruhe hat um gesund und kontrolliert zu kochen und zu essen.

Kaum aber ist man wieder im Arbeitsprozess und Alltag ist die Konsequenz vorbei und innerhalb von wenigen Wochen sind überflüssigen Kilos wieder zurück. Gerade deswegen ist es wichtig sich selbst, seine Lebensweise und seine Essgewohnheiten zu analysieren und die passende Essphilosophie auf den eigenen Typ zu finden. Das sollte immer der erste Schritt sein.

Zwei wichtige Frage:

  • Was ist mir sehr wichtig und worauf könnte ich verzichten?
  • Was ist mir zwar wichtig, kann aber durch etwas gesünderes und weniger kalorienreiches (nicht immer identisch!) ersetzt werden?

Der eine schwört schlicht auf Friss die Hälfte, auch salopp als FDH bezeichnet. Zweifelsohne kann man mit dieser einfachen Abnehmstrategie große Erfolge erzielen, aber es gehört auch ein gehöriges Stück Disziplin dazu. Nicht für jeden also eine gute Idee. Bei manchen Härtefällen wirkt oft sogar nur eine Operation wie etwa das einsetzen eines Magenbands. Andere schwören auf Brigittediät, Trennkost, Kohlsuppendiät oder gesunde Mittelmeerküche und Olivenöl.

Übergewicht ist zwar kein neues Phänomen, gehört aber besonders zu den Begleiterscheinungen unser Zeit. Die Kosten die dem Gesundheitssystem jährlich durch das Übergewicht der Versicherten entstehen sind enorm. Insbesondere auch bei Kindern versucht der Staat in verschiedenen Industrieländern mit Kampagnen und Aktionen dem frühen Übergewicht vorzubeugen. Süßigkeiten und fettes Essen sind sicherlich kritisch zu betrachten, allerdings ist auch Bewegungsmangel nicht zu unterschätzen. Eine sinnvolle Diät kombiniert in der Regel die richtige Ernährungsweise mit sportlicher und regelmäßiger Betätigung.

Dabei sollte durchaus das richtige Maß gefunden werden, denn viele übertreiben es mit dem Sport und nehmen zwar einige Kilo ab, aber haben dann einen Knorpelschaden im Knie und somit den nächsten Grund für kommendes Übergewicht. Abnehmphasen sind auch immer Belastungen für die Motivation, arbeiten Sie hier zum Beispiel mit Meditation oder Kraftschöpfung zum Beispiel aus der chinesischen Philosophie.

Wichtig ist auch die Getränke im Auge zu behalten. Mineralwasser ist natürlich besser auf zuckerhaltige Kalorienbomben und auch Fruchtsäfte haben es kalorienmäßig oft in sich. Da kommt man schnell auch an ein Problem, mit dem viele Ernährungsweisen zu kämpfen haben. Sie versprechen zwar eine schnell Gewichtsabnahme, oft aber auch auf Kosten von Vitaminen und andere wichtigen für den Körper wichtiger zuzuführende Ernährungsbestandteile. Was nützt einem das Optimalgewicht, wenn man Mangelerscheinungen hat?!

Ausgewogenheit ist daher durchaus ein wichtiges Charakteristikum einer guten Abnehmstrategie.

Wichtig ist: die Ernährung sollte gesund bleiben, trotz Diät. Das ist nicht selbstverständlich, denn gerade viele Schnell-Diäten haben den Nachteil, dass sie wichtige Nährstoffe auslassen. Das man dann nach einer solchen Diät wieder zunimmt, ist klar!

 

Dauerhaftes Abnehmen ist die beste Diät

Bei allem Enthusiasmus sollte man immer mit Bedacht an das Abnehmen herangehen, denn nur so ist dauerhafte Gewichtsreduzierung wahrscheinlich. Jedenfalls sollte man sich immer wieder vor Augenhalten, was Übergewicht alles beeinflussen kann.

Viele Übergewichtige leiden unter Herz-Kreislaufproblemen, Verdauungsstörungen, Gelenk- und Knochenbeschwerden. Deswegen sollte man auch bei Rückschlägen nie aufgeben und am Ball bleiben. Und auch wenn es mal wieder in die andere Richtung gegangen ist und die Waage wieder mehr anzeigt, sollte man nie frustriert die weiße Fahne schwenken, sondern mit der Jetzt-Erst-Recht Einstellung wieder neuen Schwung holen.

Dabei sind oft die langsamen Programme die Nachhaltigsten, wer innerhalb einer Woche 4 Kilo oder mehr abnimmt, läuft Gefahr gesundheitliche Risiken auf sich zu nehmen. Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Langsam und kontinuierliche Gewichtsreduzierung führt dann schon eher zum Ziel und ist auch für die Stimmung oft die bessere Alternative zu einer knallharten Diät.

 

Frage: Was bedeutet “Diät”?

Viele Menschen reden davon die beste Diät zu finden, aber was ist eigentlich eine Diät? Abgeleitet ist das Wort vom griechischen “diaita”. Diät beschrieb ursprünglich die Lebensweise und Lebensführung. Dies ist durchaus passend, denn die Ernährung geht wie mittlerweile jeder gemerkt hat auch einher mit der Lebensweise.

Die beste Ernährungstheorie funktioniert nicht, wenn die dazu passende und abgestimmt Lebensweise nicht gelebt wird. Dann werden die guten Vorsätze mit ziemlicher Sicherheit schnell übergangen und man verfällt wieder in den alten Trott. Fast jeder kann davon berichten.

Was auch auffallend ist: Diät wird fast immer nur im Zusammenhang mit Abnehmen verwendet, dabei kann eine Diät auch bei Menschen, die Untergewicht haben angewandt werden. Natürlich ist in der heutigen westlichen Konsumgesellschaft mit Fastfood, Süßigkeiten und einer fleischlastigen Ernährung oft eher die Gefahr des Übergewichts gegeben. Manche Menschen neigen eben auch zur Unterernährung oder gar Magersucht. Manche Menschen leiden auch unter Appetitlosigkeit (Anorexie).

Egal ob jemand also über- oder untergewichtig ist: eine andere, gesündere und abgestimmte Ernährung kann immer sinnvoll sein. Oft wird es aber eher als Synonym zur Schlankheitskur verwandt, wenn also durch Reduktionskost eine Gewichtsabnahme erfolgen soll. Eine Diät kann sinnvoll bei Krankheiten sein, wenn also auf die Bedürfnisse explizit ein Ernährungsplan zum Tragen kommt und dieser der Genesung oder auch Vorbeugung dienen soll. Diäten können demnach von Dauer oder auch kurzweilig zur Änderung des  Status-Quo eingesetzt werden. Nachhaltig sollte eine Ernährungsumstellung aber generell von Dauer auf die Bedürfnisse des Menschen abgestimmt sein.

Dabei ist natürlich auch immer der berufliche oder familiäre Alltag mit ausschlaggebend. Ein schwer körperlich tätiger Menschen sollte natürlich andere oder zumindest mehr Nahrungsmittel zu sich nehmen, als eine Bürokraft. Viele falsche Ernährungsweisen haben oft ihre Hintergründe in Situationen der Menschheit oder des eigenen Lebens, die so nicht mehr bestehen. Die Essgewohnheiten wurden aber nicht entsprechend angepasst. Wenn jemand lange Jahre Leistungsport betrieben hat und nun aufgrund seines Alters oder immer wiederkehrender Verletzungen seine sportliche Karriere beendet, muss er auch seine Kalorienzufuhr heruntersetzen, sofern er nicht anderweitig einen immensen Verbrauch hat. Das ist oft die Schwierigkeit.

Diäten dienen immer der Veränderung von Nahrungsbestandteilen wie Fett, Kohlehydrate, Eiweiß sowie Vitamine und Mineralstoffe. Auch einher gehen oft Änderungen bei der Flüssigkeitsaufnahme und Kalorienkalkulation. Insbesondere das Trinken wird oft unterschätzt und viele Menschen essen, obwohl sie eigentlich eher trinken sollten. Von Diäten aus medizinischer Sicht abzugrenzen sind z.B. Fastenkuren aufgrund weltanschaulicher und religiöser Überzeugung.

 

Abnehmtipps

Letztlich kann man nur jedem raten sich ausgiebig mit den unterschiedlichen Diäten und den dahinter stehenden jeweiligen Philosophien auseinanderzusetzen. Die beste Diät für sich selbst sollte man in aller Ruhe auswählen. Auch wenn es verlockend ist, eine radikale Diät und schnelle Gewichtsabnahme sollte nur in Ausnahmefällen Sinn machen. Dies sollte man mit einem Arzt oder Experten durchsprechen.

Natürlich packt einen manchmal regelrechte Wut, wenn man feststellt, dass man schon wieder zugenommen hat oder wenn man alte Fotos- und Videoaufnahmen betrachtet und feststellt, dass man einst deutlich weniger wog und gesünder aussah. Trotzdem tut man sich wahrlich keine Gefallen, wenn man sich dann mit der Brechstange innerhalb kürzester Zeit zum Abnehmen zwingt und damit in seinem Körper vielleicht einen Schaden verursacht.

Abnehmen kann fast jeder, aber nur mit Geduld!

Oft wird überschätzt, dass man mit einer Diät maßgeblich in den Körper und seine Abläufe eingreift. Bei gewissen alltäglichen Aktivitäten kann dies dann zu gefährlichen Problemen führen, angefangen bei leichtem Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit oder noch schlimmerer Auswirkungen. Darum sollte man insbesondere bei vorgenommenen starken Gewichtsreduktionen Experten befragen und ein individuelles Programm erarbeiten. Je nachdem ist auch eine regelmäßig Untersuchung und Check in Abnehmphasen sinnvoll.

Die verschiedenen Diäten haben alle unterschiedliche Ansätze. Generell hat sich gezeigt, dass vielfach insbesondere auch die Getränke unterschätzt werden. Dabei ist ein gesundes Getränk nicht immer automatisch auch ein kalorienarmes – im Gegenteil. Manche Fruchtsäfte haben es durchaus in sich, wobei auch hier gilt – in Maßen sind sie selbst auch beim Abnehmen sinnvoll. Letztlich kommt es immer auf die eigenen Schwerpunkte an. Stark zuckerhaltige Getränke sollten eigentlich generell vermieden werden, aber wenn es denn nicht anders geht, sollte auch hier einmal ein heiß ersehntes Glas genehmigt werden können, sofern gesundheitliche Risiken nicht entgegenstehen. Manche Menschen kommen gut damit zurecht, wenn sie sich selbst einen Bonus pro Tag zugestehen. Manche können es nicht bei einem Bonus belassen und haben Schwierigkeiten damit. Je nach Typ sollte man dies entsprechend einbeziehen.

Viele Menschen rauchen, wenn sie Hunger haben. Sobald sie sich das Rauchen abgewöhnen, werden viele dann zu beleibten Nichtrauchern. Auch hier ist es sicherlich eine Herausforderung und manche werden rückfällig und fangen wieder an zu rauchen. Dabei hätten sie vielleicht besser professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollen und eventuell doch ein schlanker Nichtraucher zu sein. Aber das Rauchen ist generell ein anderes Thema. Genauso wie Alkohol. Auch einige Biersorten sind wahre Kalorienbomben, und Nachtisch ist auch nicht immer notwendig. Zumindest vielleicht keine zwei Stücke Schwarzwälderkirsch, sondern nur eins. Das zweite schmeckt doch auch nicht besser als das erste, oder? Vielleicht reicht ja sogar ein halbes Stück oder ein Apfel? Es gibt viele kalorienarme Nachtische, man braucht manchmal nur die richtige Idee.

Es gibt viele kleine Tipps, mit denen man im Alltag durchaus große Erfolge erzielen kann.

Manche trinken vor dem Essen ein Glas Wasser, um den Hunger etwas abzubremsen. Oft hilft es auch nach dem ersten Teller einfach einige Minuten zu pausieren und zu warten, ob der zweite Teller überhaupt wirklich notwendig ist. Ganz gefährlich ist auch das berühmte Restessen, wenn zum Bespiel der Partner/die Partnerin oder die Kinder mal wieder nicht aufgegessen haben, macht man eben selbst die anderen Teller auch leer. Das ist nicht gut. Vielleicht lieber kleinere Mengen für alle kochen? Oder vielleicht lieber einfrieren?

Hinterfragen Sie einfach einmal Ihren Alltag und Sie werden feststellen, dass es durchaus viel Einsparpotential bei den Kalorien gibt.

 

Einige Beispiele für Diäten

Es gibt verschiedene Arten von Diäten, die alle auf unterschiedlichen Philosophien gründen. Hier gehen wir nur auf die Gewichtsabnahme ein. Die beste Diät für einen selbst herauszufinden ist nicht einfach. Oft sollte man sich besser vorher Rat bei seinem Hausarzt, einen Diätassistenten, Ernährungsberater oder anderen erfahrenen Experten holen. Es gibt allerhand Abnehmprogramme mit unterschiedlichen Ansätzen.

Verschiedene Diäten sehr beliebte vermeiden beispielsweise Kohlehydrate (Low-Carb-Diäten), hierzu zählen z.B. die Atkins-, die Lutz-, die Hollywood- oder die South-Beach-Diät). Andere vertrauen mehr auf gesunde Mittelmeerkost und schwören auf die Kreta-Diät, hier liegt der Schwerpunkt auf Gemüse, Fisch, Olivenöl, Knoblauch und Obst sowie wenig rotem Fleisch. 

Manche machen bei sich eine Gen-Anlayse um dann mit einer Gen-Diät der eigenen genetischen Veranlagung entgegen zu kommen und dabei abzunehmen. Die Blutgruppen-Diät geht dagegen davon aus, dass Menschen mit unterschiedlichen Blutgruppen auch unterschiedliche Lebensmittel besser verarbeiten.

Es gibt auch Crash-Diäten wie z.B. die Kohlsuppendiät, bei der einseitig nur Kohlsuppe verzehrt wird. “Friss die Hälfte” ist ebenfalls eine bekannte und recht einfach umzusetzende, aber auch viel Disziplin erfordernde Ernährungsmethode, die auf Gewichtsreduktion abzielt. Trennkost ist natürlich auch eine beliebte Variante um abzunehmen. Die beliebte Brigitte-Diät der Frauenzeitschrift setzt auf eine ausgewogenen, fettreduzierte Mischkost.

Viele Diäten haben das Problem, dass sie oft einseitig sind und Mangelerscheinungen auftreten können. Manche nehmen wenig Eiweiß auf, so dass Muskelmasse abgebaut wird. Andere sind zu radikal und führen zu gesundheitlichen Risiken, Kreislaufproblemen und Schwindelanfällen. Radikale Ernährungsprogramme haben oft ungewollte Nebenwirken oder führen nach Beendigung der Diät zum Jo-Jo-Effekt, der dann wieder zu einer schnellen Gewichtszunahme führt. Unter Umständen ist das neue Gewicht dann sogar höher, als das vor der Abnehmphase.

Um dies zu vermeiden sollte der Körper nicht auf Hungerstoffwechsel umstellen, die Abnehmphase also nicht zu radikal sein. Die Ernährungsumstellung sollte besser dauerhaft geschehen und kontinuierlich Übergewicht vermeiden.

Bewegung und Sport unterschützen manche Diäten, andere verzichten ganz darauf und werben mit abnehmen ohne Sport. Wenn man körperliche Beschwerden hat, muss man mit Sport eventuell vorsichtig sein. Auch jeden Fall sollte man sich nicht überfordern, weder beim Abnehmen noch beim Sport treiben. Oft ist es auch schon ausreichend, wenn man 30 Minuten zügig spazieren geht. Man kann auch die Treppen nehmen, statt den Aufzug oder die Brötchen zu Fuß holen, anstatt mit dem Auto. Oft sind es doch die Kleinigkeiten, die in der Summe einen großen Effekt aus machen.

Fazit: Dauerhaftes Umstellen von Ernährungs- und Verhaltensweisen, im Idealfall auf den eigenen Typ abgestimmt ist sicherlich eines der erfolgreichsten Rezept, die eigentlich fast jeder Durchführen kann.

 

Drenthe – viel Wald und beeindruckende Hünengräber

Durch einen Artikel in der Prisma waren wir auf diese Region aufmerksam geworden: Drenthe, eine der wenigen niederländischen Provinzen, die keinen Zugang zur Nordsee haben. Immer wenn wir im Vorfeld Freunden oder Kollegen erzählten, dass wir in die Niederlande bzw. Holland in Urlaub fahren, wünschten sie uns natürlich standesgemäß einige schöne Tage am Meer.

niederlaendische flagge

Flagge der Niederlande

Irgendwann haben wir dann aufgehört, die Binnenlage Drenthes klarzustellen und uns einfach für die schönen Urlaubswünsche bedankt. Die meisten konnten sowieso nicht verstehen, warum man denn nach Holland aber nicht ans Meer fährt. Welchen Sinn sollte das schließlich haben?

Ich kann den Leser/ die Leserin durchaus beruhigen, der Sinn ist wirklich vorhanden, denn Drenthe ist eine landschaftlich reizvolle Provinz. Gerade vielleicht deswegen, weil sie einige typische Holland-Klischees eben nicht erfüllt. Natürlich ist die Landschaft auch hier im Vergleich zur Eifel eher flach, allerdings gibt es hier einige Erhöhungen, wie der Bereich Hondsrug (Hunderücken), eine Erhebung zwischen Emmen und Groningen. Der höchste Punkt liegt allerdings auch nur bei bescheidenen 32 m!

Daneben ist die Provinz ziemlich grün und waldreich, außerdem gibt es einige idyllische kleinere Seen. Wir hatten ein Ferienhaus in einem typischen Ferienpark gebucht. Es gab eine kleine Küche, in der wir uns meist selbst etwas kochen konnte. Wir hatten auch unseren Grill mit und einmal haben wir uns einen Besuch bei einem Chinesen gegönnt. Dies machen wir eigentlich immer im Niederlandeurlaub, da die Chinarestaurants dort unserer Meinung nach meist sehr empfehlenswert sind. Das war auch diesmal übrigens so.

Ein sehr interessanter Ferienpark in dieser Region ist übrigens auch der Hof van Saksen, den wir uns auch auf einer Fahrradtour einmal anschauten. Hier stehen einige sehr schöne und luxuriöse Ferienhäuser, die im typisch sächsischen Bauernstil erbaut sind. Hier findet man auch einen idyllischen, kleinen See, den man kurz umrunden kann.

Von Hollandurlauben sind wir die meist gut befahrenen Autobahnen durch Belgien und dem Süden Hollands gewohnt, so daß wir überrascht waren, wie ruhig die Fahrt in den Norden der Niederlande ablief. Insbesondere die A 31 auf deutscher Seite war sehr angenehm zu fahren und so kamen wir entspannt in unserem Ferienpark bei dem Ort Borger an. Der Park liegt in einem schönen Waldgebiet, wo man wunderbare Radtouren unternehmen kann.

Natürlich kann man auch die Landschaft erwandern, allerdings kommt man doch durch die flache Landschaft mit dem Fahrrad angenehm und zügig voran. Wir waren daher meist mit unseren Fahrrädern unterwegs, die wir auf unseren neu gekauften Fahrradgepäcktrager mitgenommen hatten. Mit einer guten Fahrradkarte durchfuhren wir mit unseren Rädern nicht nur die weitläufigen Wälder und Felder sondern auch durch die typisch niederländischen Dörfer, die dann wiederum doch sehr an die uns bekannten Küstenorte im Süden Holland errinnerten. Die typischen Backsteinhäuser mit den gepflegten Vorgärten und den Provinz- oder der Nationalflagge am Mast.

Wer allerdings glaubt, dass in hier das Wetter besser ist als an der Küste, der irrt. Wirkliche Wetterbarrieren zur Nordsee gibt es nicht und so vermutet man auch hier hinter jedem Waldstück lauert das Meer. In unserer Woche im Juni 2009 war es schon eher windig und auch recht regnerisch. Das tat dem Spaß am Urlaub aber keinen Abbruch, denn wir genossen die satte und grüne Landschaft, die weiten Felder, Heidelandschaften sowie die Ruhe der Provinz Drenthe. Und auch einige Stunden im Ferienhaus konnten wir nach den stressigen Wochen gebrauchen. Einmal waren wir auch im kleinen Schwimmbad des Parks.

Drenthe ist aber besonders bekannt für seine Hünengräber. In der Provinz liegen 52 der 53 Megalithanlagen des Landes. Sie zählen zur nordischen Megaltiharchitektur und errinnern eher an Skandinavien als an Westeuropa. In den Niederlanden nennt man sie Hunebedden. In der Gemeinde Borger-Odoorn liegen einige dieser Großsteingräber, von denen wir einige besichtigten. Ein sehr schönes kann man bei Borger im des Hunebedcenters (Hunebedcentrum) besichtigen. Hier wird auch in der daneben liegenden Ausstellung näher auf die Entstehungsgeschichte eingegangen.

Außerdem versucht man hier auch die zeitgenössische Kultur der Menschen darzustellen. Man erfährt mehr über das Leben der damaligen Bauern, mit interessanten Nachbildungen und Multimediaanwendungen. Auch finden hier regelmäßig Märkte statt.

In einem Waldgebiet in der Nähe bei Assen befindet sich dagegen etwas zur dunklen Geschichte des vorigen Jahrhunderts, nämlich das Errinnerungszentrum Kamp Westerborg. Hier ist die Geschichte des ehemaligen Durchgangslagers dargestellt. Außerdem stehen hier einige Radioteleskope.

Sehr empfehlenswert für einen Besuch ist auch der Dierenpark Emmen, der als einer der schönsten Zoos des Landes gilt. Es ist außerdem ein Zoog, den man auch bei schlechten Wetter besuchen kann, da viele Bereich überdacht sind. Hier die Tierwelt und Natur zu Erleben macht wirklich Spaß und ist unglaublich spannend. Es wird eigentlich alles hier gut erläutert und Zäune und Gitte werden hier durch Gräben ersetzt. Man hat also wirklich das Gefühl bei den Tieren zu sein. Der Park ist gegliedert nach Kontinenten und es gibt viel zusehen. Es gibt eine begehbare Anlage mit Humboldt-Pinguinen, ein tropischen Regenwaldgebäude, einen Streichelzoo sowie ein Schmetterlingshaus. Man fndet Bisons, Elche, Kodiakbären, etliche Affenarten, Zebras, Giraffen, Elefanten, Nashörner, sibirische Tiger, Kängurus und verschiedenen Vogelarten.

Nach einem Tag im Dierenpark Emmen hat man den Eindruck einen Weltreise gemacht zu haben. So wurde aus unserem Drentheurlaub eine Reise nicht nur in den Norden der Niederlande sondern auch ein Aufenthalt mit Blick in die Welt.

Drenthe ist eine tolle Alternative für Hollandfreunde, die einmal etwas anderes sehen möchte als Sandstrand und Meer.

 

Ferien am Luganersee

Der Luganersee (Luganer See) ist eines der beliebtesten Reiseziele der Schweiz. Und das nicht ohne Grund, denn hier kommen eine einmalige Naturlandschaft, Wasser und Berge sowie die Schweiz und Italien zusammen. Seinen Namen verdankt der See auf 271 m Höhe gelegene See der schönen Stadt Lugano am Ufer des See. Die Anreise zum Ferienhaus oder in die Ferienwohnung ist von Deutschland aus überschaubar und in wenigsten Stunden ist man quasi “im Süden” angekommen.

schweizer flagge

Flagge der Schweiz

Lugano ist die größte Stadt des schweizer Kantons Tessin und das Zürich und Genf eines der Hauptfinanzzentren des Landes. Hier kann man durch die Altstadt streifen und einiges entdecken. Das italienische Flair steckt schnell an. Die SeeprommenadeSehenswürdigkeiten gibt es in Lugano hier reichlich: die Kathedrale San Lorenzo, die Basilika Sacro Cuore, das Museum für Kunst, das Museum der Kulturen, das Schweizer Zollmuseum und das Naturhistorische Museum des Tessins. Auch den herrlichen Park (parco civico) der Stadt sollte man besuchen, wo auch die Villa Ciani steht. Besuchen sollte man auch das hübsche Dorf Gandria am Monte Bré.

Der Luganer See ist wie viele oberitalienische Seen durch die Eiszeit entstanden. Zwei aufeinander getroffene Gletscher sind für seine vielen Winkel, Zipfel und Verzweigungen verantwortlich. Dies macht die Landschaft hier besonders reizvoll und einzigartig.

 

Schweiz und Italien treffen sich hier

Der weitaus größte Teil (über 30 qkm von gut 48 qkm) des Sees gehört zur Schweiz, der kleinere zu Italien. Eine Besonderheit bildet die italienische Enklave Campione d´Italia, welche Lugano auf der anderen Seite gegenüber liegt und ein Spielcasino beherbergt. Auch einige Stars und Reiche haben sich aus steuerlichen Gründen hier einen Wohnsitz zugelegt.

Sehenswert und als Weltnaturerbe von internationaler Bedeutung ist der Berg Monte San Giorgio. Der 1.097 m hohe, pyramidenförmige Berg im Tessin ist eine weltbekannte Fundstelle für marine Fossilien aus dem Mitteltrias, außerdem beherbergt er einige Höhlen, ist stark bewaldet und weist eine erstaunliche und seltene Pflanzenwelt auf. Anhand eine Naturlehrpfades kann man die Besonderheiten als Wanderer kennenlernen, auch bei Fahrradfahrern ist der Berg als Ausflugsziel beliebt.

Einige der aufgefundenen Fossilien kann man dagegen im Fossilienmuseum in Meride entdecken. Für Urlauber ergeben sich einige hervorragende Aussichtsmöglichkeiten von den vielen Bergen auf den Luganersee, hier zu nennen sind unter anderem der Monte Salvatore und der Monte Bré (westlich und östlich von Lugano) sowie der Monte Generoso (1.701 m) am Südostufer.

Aufgrund seiner idyllischen Lage, dem angenehmen Klima und trotzdem recht guten Infrastruktur und kulturellen Angebote ist der Luganersee schon seit vielen Jahrzehnten ein beliebtes Touristenziel, aber auch beliebt als Wohnsitz bei Künstlern, Komponisten und Schriftstellern. Beispiele hierfür sind Hermann Hesse und Martin Böttcher.

Wer einmal hier Urlaub im Ferienhaus gemacht hat, weiß warum diese Region so anziehend wirkt. Hier kann man morgens von seiner Ferienwohnung aus kurz flanieren, dann einen caffé macchiato in der Sonne am Seeufer trinken und wenige Stunden später im Schnee wandern oder Skifahren. Das Lebensgefühl hier ist schon stark italienisch geprägt, die Berge, Wälder und der blaue See lassen schnell Urlaubsgefühl aufkommen. Die Tessiner sind trotz allem Trubel der touristisch gut besuchten Region entspannt und authentisch geblieben und die Gastfreundschaft der Einheimischen ist immer noch zu spüren.

 

Luganer See – nicht nur für den Urlaub

Wer sich abseits der Touristenpfade bewegt wird schnell die ruhigeren Seiten des Tessins finden, kleine Bergdörfer und viel Natur in einer Landschaft, in der es früher die Menschen schwer hatten. Der Kanton Tessin war lange Zeit, trotz seiner Zugehörigkeit zur schweizer Eidgenossenschaft, verkehrstechnisch besonders im Winterhalbjahr schlecht zu erreichen.

Es wurde viel für die Infrastruktur der Region getan, aber auch heute noch ist das Tessin als einziger rein italienischsprachiger Kanton eine Besonderheit in der Confoederatio Helvetica und eine Brücke zwischen Mittel- und Südeuropa. Wer hier Urlaub macht oder lebt kann die positiven Seiten beider Kulturregionen genießen und ist doch so nah an Metropolen wie Freiburg oder Mailand.

Dabei sollte man natürlich auch die kulinarischen Gebüße nicht vergessen, denn das Tessin bietet herrliche Ausflüge in die mediterrane Küche wie die Gemüsesuppe Minestrone, Polenta, leckere Gnocchi und Risotto sowie Pasta. Dazu ein heimischer Rotwein (zum Beispiel ein tessiner Merlot) und als Nachtisch eine torta die pane. Typische Hausmannskost findet man in den unter freiem Himmel gelegenen Lokalen, den Grotti. Hier sollte man sich eine Tessiner Platte bestellen mit schmackhaften Spezialitäten wie Schinken und Salami.

Wem will man es also verdenken, wer hier länger verweilt als einen Urlaub im Ferienhaus oder zumindest immer mal wieder vorbeischaut?! Manche legen sich auch gleich eine eigene Ferienwohnung hier zu, damit sie die schönste Zeit des Jahres garantiert am Luganer See verbringen können.

 

Klima und Reisezeit

Es gibt nicht nur landschaftliche Argumente das Tessin mit seinen schönen Gebirgstälern und den großen Seen wie dem Luganersee und dem Lago Maggiore zu besuchen. Genauso wie die Lebensart und die Küche ist auch das Klima und die Wetterbedingungen hier mediterran angehaucht. Hier auf der Südseite der Alpen sind die meisten Sonnenstunden der gesamten Schweiz zu finden.

Ist es in den übrigen Kantonen der Schweiz im Winter knackig kalt, so kann man in Lugano, Locarno und Ascona oft noch die Sonne bei milden Temperaturen genießen. Die Vegetation bestätigt dies, denn hier findet man zahlreiche mediterrane Pflanzen der Mittelmeerregion und natürlich Palmen. Berühmt sind auch die ausgedehnten Kastanienwälder des Tessins, die mit den schmackhaften Maronen ein besonders in vergangenen Zeiten wichtiges Lebensmittel der Landbevölkerung lieferten und heute eine Delikatesse sind.

Wer vom Klima des Tessins spricht, muss allerdings auch auf die Unterschiede eingehen, die innerhalb des Kantons bestehen. So sind die nördlichen Gebirgstäler durchaus kontinental-alpin geprägt und erst in Richtung Süden wird das Tessin milder. Die besonderen geografischen Voraussetzungen werden auch deutlich, wenn man das Klima der Regionen um Lago Maggiore, Luganersee und dem Medrisiotto vergleicht mit dem im südlichen Wallis (und dort mit Orten wie dem Wintersportort Zermatt), die ungefähr auf gleicher Breite liegen aber durch den alpineren Charakter kälter sind.

Durch diese besonderen Voraussetzungen ist das Tessin einer der ganz wenigen Orte auf der Welt, in denen man an einem Tag sowohl Sonnenbaden als auch Skifahren kann. Nicht wenige haben erkannt, dass es eigentlich für das südliche Tessin keine beste Reisezeit gibt, denn eigentlich kann man sich das ganze Jahr hier bei milden Temperaturen wohlfühlen.

Allenfalls im Herbst gibt es oft einige Regentage, die aber oft auch nur mit kurzen aber starken Regenfällen schnell wieder die Sonne freigeben. Wenn es einem im Sommer in den Niederungen der Täler zu heiß ist, kann man außerdem die höhren Gebirgsregionen aufsuchen und etwas Sommerfrische genießen. So kann man im Tessin im Sommer immer die Kühle und im Winter immer die Wärme finden. Was will man eigentlich mehr?

Trotzdem sollte man natürlich bei aller Euphorie insbesondere im Herbst und Winter immer warme Kleidung mitführen, denn die Wetterlage kann durchaus auch manchmal selbst im südlichen Tessin kalt sein. Dies sind in der Regel aber eher kurze Phasen und überschaubare Wetterperioden.

Mediterranes Klima und das mitten im Herzen Europas, nicht weit weg von den Metropolen Süddeutschlands, Norditaliens und dem Mittelmeer ganz nah. Es ist sicher kein Zufall, dass Stars und Künstler das Tessin als Wohnsitz gewählt haben!

 

New Mexico – Willkommen im Land der Verzauberung

Im Südwesten der USA findet man den US-Bundesstaat New Mexico (Abkürzung “NM”). Der riesige Staat grenzt an Colorado, Arizona und Texas. Außerdem am Four Corners (dem einzige Vierländer-Bundesstaaten-Eck der USA) an Utah. Im Südwesten grenzt es außerdem an das unabhängige Mexico, mit dem es bis zum mexikanisch-amerikanischen Krieg (1846-1848) eine gemeinsame Geschichte teilte.

amerikanische flagge

Flagge der USA

Das ausgesprochen vielseitige New Mexico (im Deutschen seltener noch als Neumexiko bezeichnet, auf Spanisch Nuevo Mexico) wird nicht ohne Grund auch Land der Verzauberung genannt (Land of Enchantment). Es steht trotzdem immer noch etwas im Schatten seiner Nachbarstaaten, allen voran natürlich vom größten Nachbarn Texas. Allerdings hat New Mexico abwechslungsreiche Landschaften zwischen Wüsten, ausgedehnten Farmen, saftigen Hügeln, Waldgebieten und Skigebieten im Angebot.

Als fünftgrößter Staat der USA mit gerade einmal gut 2 Millionen Einwohnern bleibt hier viel Platz für Freiheit und Entspannung. Ein Urlaub in New Mexico bringt neben Erholung auch aufregende Einblicke in die indianischen Kulturen der USA, die in diesem Teil immerhin fast 10 % der Bevölkerung ausmachen. Dazu kommen über 40 % Hispanics, so dass das die europäischstämmigen Einwohner nur eine knappe Mehrheit der Bevölkerung bilden.

New Mexico hat in den letzten Jahren einen starken Bevölkerungszuwachs erhalten, insbesondere durch Zuwanderer aus Mexiko, aber auch durch Zuzüge aus anderen US-Bundesstaaten. Dies ist der relativ liberalen Haltung zu verdanken, als auch der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Vielfältige Landschaften und Kulturen

Langweilig wird es hier bestimmt nicht, denn interessante Landschaften mit prähistorischen Ruinen treffen hier auf alte Städte und Dörfer. Der Staat liegt komplett auf einer Hochebenen, so dass die durchschnittliche Höhe über 1.700 m beträgt. Selbst der tiefste Punkt liegt noch bei 866 m Höhe (im Red Bluff Reservoir).

New Mexico hat daneben Anteile an den verschiedensten Landschaftstypen. Im Südwesten findet man die Chihuahua-Wüste, die südlichsten Ausläufer der Rocky Mountains (Sangre de Cristo Range) reichen bis in die Hauptstadtregion um Santa Fe. Nördlich der Metropole findet man mit dem Wheeler Peak mit 4.011 m den höchsten Berg des Staates. Es überwiegen insgesamt eher die trockenen Gebiete, aber nördlich von Santa Fe und westlich der Kontinentalscheide besitzt der Bundesstaat größere Waldgebiete.

Nicht nur für die Farmer des Landes ist der wichtigste Fluss, der Rio Grande von besonderer Bedeutung. Er startet in Colorado und durchfließt New Mexico von Norden nach Süden. Angebaut werden im Staat vor allem Mais, Weizen, Baumwolle und Hirse, wichtig für die Farmen und die Wirtschaft ist aber auch die Viehzucht. Ohne das Wasser des Rio Grande wäre die Landwirtschaft kaum möglich.

Für den Südosten ist dagegen auch der Rio Pecos von überregionaler Bedeutung. Seen gibt es dagegen aufgrund des trockenen und ariden Klimas eher wenige. Durch seine Binnenlage besitzt New Mexico auch keinen Zugang zum Meer.

 

Events in New Mexico

Die meisten Menschen sind von den vielen Sehenswürdigkeiten von New Mexico beeindruckt. Eine der beliebtesten und am stärksten wachsenden Metropolen der USA ist Albuquerque, wo man ein sehenswertes historisches Viertel und einige Museen findet. Mehr über Klapperschlagen erfährt man zum Beispiel im Rattle Snake Museum der Stadt. Lateinamerikanische Kultur kann man im National Hispanic Cultural Center entdecken.

Das ganze Jahr über finden interessante Events statt, besonders bekannt ist das größte Heißluftballon-Festival der Welt im Oktober eines jeden Jahres. Nicht weit von der Stadt befindet sich der Rio Grande, an dessem Ufer das Petroglyph National Monument mit den bekannten Felsritzungen beginnt.

Die Hauptstadt Santa Fe beeindruckt durch den beibehaltenen Baustil der Pueblo-Indianer (Adobe). Überhaupt hat sich die Stadt mehr und mehr zum Zentrum der indianischen Kultur- und Kunstszene entwickelt. Wer also auch ein Mitbringsel sucht, sollte in den zahlreichen Galerien und Märkten der Stadt stöbern. Man sollte außerdem das Indian Arts Research Center der Stadt besuchen.

Bekannte Museen sind unter anderem das Georgia O´Keeffe Museum und das Museum of Fine Arts. Beeindruckend ist auch die älteste Kirche des Landes, die San Miguel Chapel von Santa Fe und das State Capitol, das hier so ganz anders aussieht als in den anderen US-Bundesstaaten. Wer im Mai die Stadt besucht, kann eventuell das Spring Festival of the Arts besuchen.

Was viele nicht wissen: New Mexico ist auch für seine Wintersportmöglichkeiten und Skigebiete bekannt. Nicht weit weg daon liegt der Ort Taos, der auch mit der uralten Siedlung Taos Pueblo Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. UFO-Freunde sollten das International UFO Museum & Research Center in Roswell besuchen. Ansonsten gibt es einige National Monuments wie etwa das Aztec Ruins National Monument oder das Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument, in denen man die Natur, Landschaft und Kulturgeschichte der Region bewundern kann. Besuchen sollte man auch die Carlsbad-Caverns, die bekannten Tropfsteinhöhlen im gleichnamigen Nationalpark.

 

Basisdaten zu New Mexico

Name: New Mexico (deutsch auch Neumexiko)

Lage: Südwesten der USA

Nickname: Land of Enchantment (Land der Verzauberung bzw. des Entzückens)

Staatsblume: Yucca

Staatsvogel: Wegekuckuck

Abkürzung: NM

Motto: Crescit Eundo (Es wächst während es voran geht)

Fläche: ca. 315.000 qkm (etwas kleiner als Deutschland)

Einwohner: ca. 2 Millionen (ca. 6,5 / qkm)

Ethn. Abstammung: Europäisch (deutsch, englisch), Hispanics, Indianer (unter anderem Pueblos, Apachen und Navajos)

Religionen: Römisch-Katholisch, Baptisten, Mormonen, Methodisten u.a.

Hauptstadt: Santa Fe (ca. 80.000)

Größte Stadt: Albuquerque (ca. 550.000)

Universitäten: University of New Mexico (Albuquerque), New Mexico State University (Las Cruces)

Höchster Punkt: Wheeler Peak (4.011 m)

Wichtigster Fluß: Rio Grande

Klima: Heiße Sommer und kalte Winter (gemäßigte bis subtropische Zone mit kontinentalen Zügen)

Eigener Staat der USA seit: 6. Januar 1912

 

Klima und Wetter

Das Klima in New Mexico ist im Sommer relativ heiß. Da New Mexico aber auch der windabgewandten Seite (Lee-Seite) des klimatisch stark bestimmenden Gebirges der Rocky Mountains liegt, ist es daneben auch recht trocken. Diese Trockenheit macht in der Regel die höheren Temperaturen erträglicher, als zum Beispiel in den feuchtheißen Tropen.

Insgesamt sind meist die Übergangszeiten im Frühling und Herbst eher mild, Sommer und Winter in ihrer Form ausgeprägt. Somit zeigt sich der Bundesstaat zu jeder Zeit bereisbar, wenn man entsprechende Kleidung mitführt.

Der Bundesstaat liegt insgesamt auf einer riesigen Hochebene und eine eine Durchschnittshöhe von über 1.700 m. Dies bedeutet, dass die Winter recht kalt werden. Nicht ohne Grund befinden sich in den Bergen des Nordens hervorragende Wintersportgebiete und -Orte. Auch die Niederschläge sind in dieser Region meist entsprechend zu dieser Jahreszeit.

Insbesondere nördlich von Santa Fe sind die Wintersportgebiete gefragt und bieten gute Bedingungen für Alpinski aber auch für andere Wintersportarten. Bekannte Skigebiete sind das Taos Ski Valley, Ski Santa Fe Resort, Ski Apache und das Angel Fire Resort.

Somit hat sich New Mexico in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel für Winterurlaub und Skireisen entwickelt, insbesondere natürlich bei US-Amerikanern.

Die USA sind leider auch ein Land, das immer wieder in die Schlagzeilen mit Naturkatastrophen gerät. Hurrikans, Blizzards, Tornados und andere starke Stürme suchen viele Regionen und Bundesstaaten des Landes regelmäßig heim. New Mexico ist in diesem Zusammenhang eher unauffällig und durch seine Binnenlage im Südwesten begünstigt. Es liegt außerhalb des Tornados Alleys (das Gebiet in den USA, wo die meisten und stärksten Tornados vorkommen). Auch die Hurrikans erreichen meist nur die US-Ostküste oder die östlichen und mittleren Südstaaten der USA.

 

Sehenswürdigkeiten des Bundesstaates New Mexico

Sehenswürdigkeiten gibt es massenhaft im flächenmäßig großen Bundesstaat New Mexico zu entdecken. Größte Stadt des Bundesstaats ist Albuquerque, die eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der USA ist. Sehenswert ist hier vor allem das historische Viertel der Stadt. Besuchen sollte man auch das kleine Rattle Snake Museum, das Albuquerque Museum und das National Hispanic Cultural Center of New Mexico. Dort erfährt man mehr über die reichhaltige Geschichte der Lateinamerikaner. Besucht man die Stadt im Oktober wird man vielleicht Zeuge des weltweit größten Heißluftballon-Festivals (Balloon Fiesta).

Unweit der Stadt am Rio Grande befindet sich das Petroglyph National Monument, ein Schutzgebiet für Prähistorische Indianerkulturen und tausenden (!) von Felsritzungen. Die Hauptstadt Santa Fe ist insbesondere bekannt als Zentrum der Kunstszene. Hier findet man hunderte größere und kleinere Galerien mit indianischer Kunst. Natürlich bieten sich auch viele Gelegenheiten zum Erwerb von Kunstwerken und Kleidungsstücken.

Wer sich für Kunst interessiert, sollte auch das Museum of Fine Arts und das Georgia O´Keeffe Museum besuchen. In der St. Francis Cathedral beeindruckt die Marienstatue von 1625 (La Conquistadora). Die älteste Kirche der USA ist die San Miguel Chapel von Santa Fe aus dem Jahre 1610. Über das ganze Jahr über bieten sich im Übrigen sehenswerte Kunstfestivals an, wie etwas das Spring Festival of the Arts im Mai.

Beeindruckend ist auch, wie ebenfalls in Albuquerque, die Bewahrung des Adobe-Baustils der Pueblo-Indianer. Im Vergleich zu anderen US-Städten heben sich die Metropolen New Mexicos in angenehmer Weise architektonisch ab.

Dies bemerkt man auch beim Anblick State Capitols in der Hauptstadt, das ebenfalls im Pueblo-Stil erbaut wurde. Bereits 1610 wurde die Santa Fe Plaza erbaut, der heute mit mit dem Soldiers Monument der Mittelpunkt der City ist. Im Palace of the Governors kann man heute mehr über die Geschichte im Museum of New Mexico erfahren. Unbedingt besuchen sollte man auch das Indian Arts Research Center und das Museum of Indian Arts and Culture, mehr von der Kolonailzeit der Spanier findet man im Museum of Spanish Colonial Art.

Als Soul of the Southwest ist Taos bekannt. Die Künstlerkolonie ist sowohl im Sommer als auch im Winter wegen der nahen Skigebiete aber recht gut besucht. Hier findet man auch eine die alte Siedlung der Taos Indianer, die als Taos Pueblo auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.

Im Süden von New Mexico findet man Roswell, dass durch den Roswell Incident von 1947 weltbekannt wurde. Im International UFO Museum & Research Center wird das ganze dokumentiert. Freunde des Wilden Westens und der Geschichte vom Billy the Kid, sollten das Lincoln State Monument besuchen. Die City Gallup im Nordwesten ist der Einsteig in das Navajo Indian Reservation, besitzt aber mit dem berühmten El Rancho Hotel an der Route 66 ebenfalls mit einer besonderen Sehenswürdigkeit ausgestattet. Die Zimmer des Hotels sind nach berühmten Hotelgästen benannt und man findet viele Autogramme der einst hier zu Gast warenden Politiker und Schauspieler.

Beeindruckend sind die im nahen Red Rock State Park vorhandenen gelbroten Kliffs, wo im August auch ein berühmtes indianisches Festival stattfindet. Bekannte National Monuments sind unter anderem das Aztec Ruins National Mounument, das El Morro National Monument, das Fort Union National Monument, das Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument und das White Sands Monument. Wer sich für Tropfsteinhöhlen interessiert, der sollte den Carlsbad-Caverns einen Besuch abstatten.

 

Shetlandinseln – zwischen Schottland und Skandinavien

Die im Nordatlantik liegenden Shetlandinseln sind hierzulande bekannt für das hierher stammende Shetlandpony. Die kleinen Pferde werden gerne für Kinder als erstes Reitpferd eingesetzt.

shetlandislands flagge

Flagge der Shetlandinseln

Das raue, maritime Klima der Inseln mit milden, aber nebeligen und stürmischen Wintern und kühlen Sommern hat nicht nur eine widerstandsfähige Pferderasse hervorgebracht, sondern den Inseln auch ein besonderes Landschaftsbild.

Hoch oben im Nordwesten Europas findet man keinen Massentourismus. Dafür aber eine Inselwelt mit unberührten, sattgrünen Hügellandschaften sowie wunderschönen Sandstränden. Desweiteren gibt es Moor- und Torflandschaften und bis heute wird auch mit Torf geheizt.

Erreichbar sind die Shetlands entweder per Fähre über Kirkwall (Orkneys) oder Aberdeen in Schottland oder per Flugzeug von den wichtigsten britischen Flughäfen wie Edinburgh, Glasgow und London. Zwischen einzelnen Inseln gibt es Brücken, ansonsten auch Fährverbindungen. Auch werden die Shetlandinseln gerne von Kreuzfahrtschiffen angelaufen, meist in der Routen Shetland, Färöer und Island.

 

Polarlichter und Mittsommer

Das Wetter ist zwar wechselhaft, aber von den Temperaturen her ausgesprochen mild, insbesondere wenn man die Breitenlage betrachtet und diese mit anderen, kontinentaleren Reisezielen vergleicht. Ursächlich hierfür ist wie so oft der Golfstrom, der warmes Wasser aus karibischen Regionen bis hierhin leitet.

Während man in den langen, dunklen Winter Polarlichter entdecken kann sind die langen Mittsommernächte ein ähnliches Highlight wie in den skandinavischen Ländern.

Wer auf den Inseln die besondere Vogelwelt und deren Nistplätze an den Steilklippen besuchen möchte, sollte für jedes Wetter gerüstet sein. Dafür wird man entschädigt mit Ausblicken auf großen Kolonien von Seevögeln wie Möwen, Papageitaucher und Lummen. Ganz zu schweigen von den imposanten Ausblicken auf das Meer.

Eine gute Möglichkeit zu den Brutkolonien über den Wasserweg zu gelangen ist auch eine Bootstour mit den ehemaligen Fischern. Die Fischerei ist heute spezialisiert auf Lachs- und Heringsfang und steht wirtschaftlich zurück gegenüber den Einnahmen aus der Ölförderung, die den Inseln eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung und etwas Wohlstand gebracht haben. Natürlich findet man auch Weidetiere wie Schafe und Galloway-Rinder auf den Wiesen, aber auch diese sind wirtschaftlich heute nicht mehr von großer Bedeutung.

Festgelegte Wanderwege gibt es auf den Inseln kaum, man muss sich also selbst ideale Routen ausgucken. Festes Schuhwerk und andere professionelle Wanderausrüstung ist natürlich Pflicht. Die Straßen sind dagegen meist ganz gut ausgebaut, es gibt auch zahlreiche Tankmöglichkeiten. Zum Teil kann man auch interessante Radtouren unternehmen.

Viele Touristen, die die Shetlandinseln besuchen sind Individualreisende, die gerne in den Bed-and-Breakfast Unterkünften wohnen und dort schnell Kontakt zu den Einheimischen erhalten. Insgesamt leben etwas über 22.000 Menschen auf den Inseln verteilt, die meisten auf der Hauptinsel Mainland und der Hauptstadt Lerwick.

 

Fiddle und Wikinger

Amtssprache ist zwar Englisch, aber die Einwohner der Shetlands sprechenden einen nicht ganz leicht zu verstehenden eigenen Akzent. Wer schon einmal mit Schotten gesprochen hat, weiß um die Problematik. Auf den Shetlands, genauso wie auf den benachbarten Orkneys kommt noch hinzu, dass die Inseln in früheren Zeiten zu Norwegen gehörten. Die Sprache ist daher auch heute noch vom Altnordischen beeinflusst. Bis ins 18. Jahrhundert sprach man hier noch aktiv die Sprache Norn, das eine westskandinavische Sprache war.

Die Menschen auf den Shetlands stammen auch heute noch zu einem nicht geringen Teil von den Wikingern ab, was man sowohl am Aussehen, als auch an den Traditionen erkennt. Das Up Helly Aa- Fest macht dies im Besonderen deutlich: diese Fest ist eine Art Karneval der Wikinger und ist ein ausgelassene Fest am letzten Dienstag im Januar. Bekannt sind die Insulaner aber auch für ihre Fidel- und Folkmusik. Das Shetland Folk Festival findet jedes Jahr im April statt und lockt viele Folkmusikfreunde auf den Archipel.

Wer ansonsten etwas über Inselgruppe erfahren möchte, sollte das Shetland Museum in Lerwick besuchen. Auf einer Fläche von ca. 900 qm erfährt man alles rund um die Inseln aus verschiedenen Aspekten wie Geografie, Umwelt, Walfang und Trachten. Sehenswert sind in Lerwick auch das Fort Charlotte, das alte Fischerhaus Böd of Gremista und der gut erhaltene Broch of Clickhimin.

 

Wales – Urlaub im Land des roten Drachen

Wales ist neben England, Schottland und Nordirland einer der Teilstaaten des Vereinigten Königreichs von Großbritannien. In Deutschland ist Wales als Reiseziel für den Urlaub aber insbesondere durch seine Fußballnationalmannschaft bekannt, die in der Vergangenheit den deutschen (aber auch anderen!) Kickern hin und wieder Probleme bereitet hat.

walisische flagge

Flagge von Wales

Die Waliser sind nicht nur im Fußball oder Rugby für ihren Kampfgeist bekannt. Die Bekanntheit steigern konnte das Land auch mit einigen Filmen, einer der bekanntesten war sicherlich die Komödie “Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg hinunterkam” mit Hugh Grant. In diesem Film sieht man einige Impressionen von der beeindruckenden walisischen Landschaft, erhält aber auch einen Eindruck von der Mentalität der Einheimischen (wenn diese auch sehr überspitzt dargestellt wird). Die Waliser zählen zu den sechs keltischen Nationen, worunter auch die Schotten, Iren, Bretonen und die Menschen in Cornwall und der Isle of Man fallen.

Auf Walisisch (die Sprache ist besonders bekannt durch ihre langen und sehr ausführlich beschreibenden Ortsnamen) nennt man das Land übrigens Cymru, und heute ist diese relativ schwierige keltische Sprache neben Englisch auch weit verbreitet und wird auch im offizellen Bereich ebenfalls genutzt. Die Hauptstadt von Wales ist Cardiff (auf Walisisch: Caerdydd). Mit einer Fläche von ca. 20.760 qkm ist das Land etwas größer als das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz. Mit knapp 3 Mio. Einwohner ist Wales für britische Verhältnisse relativ dünn besiedelt und bieten insbesondere außerhalb der Städte eine erstaunliche Natur mit hügeligen lieblichen Landschaften aber auch Gebirgen, Mooren und weiten Wiesenbereichen. Prägend ist auch das Kambrische Gebirge, dass sich durch das Land zieht.

Die Natur wird geschützt in zahlreichen Landschaftsschutzgebieten und drei bekannten Nationalparks, dem Snowdonia Nationalpark, dem Pembrokeshire-Coast-Nationalpark und dem Brecon Beacons Nationalpark. Der Snowdonia Nationalpark leitet sich ab vom höchsten Gipfel auf walisischem Territorium, dem Snowdon (1.085 m). Der Nationalpark ist einer der ältesten und beliebtesten in Großbritannien und wird auch sehr gerne von Reisenden im Urlaub besucht. Es gibt einige wichtige Flüße im Land, besonders bekannt sind u.a. Conwy, Dee und Clwyd sowie Glaslyn, Wye und Teifi. Die Waliser sind sehr stolz auf ihr Land und auch ihre Flagge, auf der ein roter walisischer Drache zu sehen ist. Das Motto des Landes lautet passend hierzu “Y Ddraig Goch ddyry cychwyn” (zu deutsch: Der rote Drache rückt vor).

Die Geschichte von Wales geht weit zurück. Man findet noch heute einige Überreste der Kelten, später folgten die Römer. Gegen die Angelsachsen hatte sich Wales erfolgreich zur Wehr gesetzt. Das Land wurde bereits vor Schottland und England christianisiert, der Nationalheilige ist Sankt David. Später wurde Wales dann mit England vereinigt und mit den Laws in Wales Acts 1535-1542 oder auch oft kurz als Act of Union in dreizehn Grafschaften gegliedert. Aufgrund seiner reichen Bodenschätze insbesondere Kohle stark vom Bergbau geprägt. Die Arbeitsbedinungen waren hart und Wales galt als eher arme Region. Das Selbstbewusstsein der Waliser wuchs insbesondere im letzten Jahrhundert stetig und 1996 wurde die Nationalversammlung als Parlament neu eröffnet und zog 2006 in ein neues Parlamentsgebäude. Als Nationalhymne fungiert das Lied “Hen Wlad Fy Nhadau”.

Im Urlaub kann man in Wales einiges unternehmen. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, auch die Natur hat besonders für Wanderfreunde einiges zu bieten. Neben Wanderurlaub kann man sich aber auch die Städte (Cardiff, Swansea aber auch kleinere wie Aberystwyth), die vielen Burgen und Nationalparks anschauen, besonders reizvoll sind auch die langen Sandstrände und die Felsküste von Wales sowie Anglesey.

 

Klima – vom Golfstrom abgemildert

Das Klima und Wetter in Wales ist mild aber niederschlagsreich. Es regnet hier aufgrund der Lage am Atlantik und des Reliefs mehr als in den meisten Teilen von England. Entgegen der weitläufigen Meinung regnet es aber meist nicht tagelang, sondern durch die Unbeständigkeit und Winde ändert sich das Wetter oft schnell.

So sollte man auf jeden Fall immer für jeden Wetterwechsel passende Kleidung bereithalten. Lieber zu viel mitnehmen, als zu wenig. Eine Regenjacke, ein dickerer Pullover aber auch Sonnencreme (auch in Wales kann es besonders im Sommer durchaus heiße Tage geben mit viel Sonneneinstrahlung). Optimal sind Trekking-Hosen, die man leicht kurz und lang machen kann.

Auch bei der Auswahl des Schuhwerks sollte das wechselhafte Wetter beachtet werden. Insgesamt ist Wales meistens nicht ganz so feucht wie Irland, aber wie gesagt es regnet in der Regel mehr als z.B. im Süden Englands. Genauso wie die anderen Bereiche der Britischen Insel profitiert Wales auch vom Golfstrom, der das Wetter hier für die Breitenlage stark abmildert. So findet man Palmen aber auch andere subtropische Gewächse, die man hier nicht vermuten würde. Auch die Strände von Wales sind sehr schön und die Wassertemperaturen im Sommer meist angenehm.

Durch den Golfstrom sind auch die Wintertemperaturen besonders an der Küste recht mild.

 

Sehenswürdigkeiten – nicht nur Burgen

Im Reiseland Wales gibt es natürlich auch einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Neben der schönen Landschaft sind natürlich auch die Städte wie Cardiff oder Swansea durchaus einen Besuch wert. In Cardiff sollte man auf jeden Fall das Nationalmuseum besuchen, auch ein Besuch im Freilichtmuseum Museum of Welsh Life ist sehenswert. In der Stadt gibt es außerdem auch ein Museum für Technik, erstaunlich in technischer Sicht ist auch das Millenium Stadium (1999) der Stadt, das über ein verschließbares Dach verfügt. Das Castle ist ebenfalls eine Hauptsehenswürdigkeit.

In Swansea gibt es ebenfalls einiges zu sehen, besonders bekannt sind aber auch die schönen und langen Sandstrände in der Umgebung der City. Bekannt ist Wales allerdings auch für seine zahlreichen Burgen, erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang u.a. auch Caernarfon, Caerphilly (die größte Burg von Wales) und Castell-y-Bere.

Wales ist auch bekannt für seine neolithischen Gräber wie Pentre Ifan, ganz in der Nähe von Fishguard oder auf der Halbinsel The Gower auch Parc le Breos und King Arthur´s Stone. Auch alte Menhire findet man überall im Land u.a. einen südlich von Holyhead. Ein bekanntes Fort aus der Eisenzeit des Landes ist Tre’r Ceyri auf der Halbinsel Llyn.

Auch die Römer hinterließen ihre Spuren in Wales. Sehr bekannt und einen Ausflug wert ist Caerleon, nördlich von Newport. Hier gibt es ein Museum zu den Ausgrabungen und ein Amphietheater zu besichtigen. Auch sind an der Stätte sogar noch die Legionärsbaracken erkennbar.

Die größte Kathedrale von Wales findet man in St. Davids, hier wurde der Nationalheilige des Landes der Heilige David geboren. Gegenüber findet man ebenfalls noch die Ruinen des Bischofspalastes und kann diese besichtigen. Als wichtige Ortschaft im Bereich Literatur ist sicherlich Hay-on-Wye ein Kuriosum und natürlich erwähnenswert. In dem kleinen Ort gibt es nämlich bezogen auf seine Bevölkerung unglaubliche viele Antiquariate und Buchläden – das sollte man sich nicht entgehen lassen.

So hat Wales nicht nur viel Natur zum Wandern und Radfahren zu bieten, sondern auch einige Sehenswürdigkeiten an keltischer, römischer und mittelalterlicher Geschichte zu bieten! Um diese zu erkunden bietet sich auch ein Caravanurlaub in Wales an.

 

Aktivitäten – mit richtiger Kleidung durch drei Nationalparks

Wales ist ein attraktives Urlaubsland und man kann hier einiges an Aktivitäten unternehmen. Besonders reizvoll sind natürlich die drei bekannten Nationalparks mit ihrer beeindruckenden Landschaften sowie Tier & Pflanzenwelt. Die Nationalparks heißen Brecon Beacons, Pembrokeshire Coast, Snowdonia und sind alle einen Besuch wert.

Hier kann man herrliche und ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Besonders beliebt ist auch eine Wanderung und das Bergsteigen zum Mount Snowdon, wobei diese schon anspruchsvoll ist. Es gibt allerdings unterschiedliche Strecken, wobei auch Busse genutzt werden können. Außerdem gibt es die Mount Snowdon Railway, die jedoch wetterabhängig ist.

Etwas Besonderes ist auch ein Ausflug zum Flugplatz nahe Caernarfon, von wo man aus auch Flugtouren unternehmen kann und Wales und seine Landschaft aus der Luft betrachten kann. sicher ein einmaliges Erlebnis. Ansonsten gibt es natürlich auch in Wales die unterschiedlichsten Aktivitäten wie an anderen Urlaubsorten auch. Dazu gehören Baden, Schwimmen, Kayak- und Kanutouren, anderer Wassersport wie Segeln, Trekking, Klettern und Höhlenwanderungen.

So wird es in Wales nie langweilig, denn man kann auch bei schlechten Wetter etwas unternehmen – man benötigt nur die richtige Kleidung. Und das Wetter kann sich oft schnell wieder zum besseren wenden. Natürlich kann man in den Städten auch die größeren Museen besuchen (wie z.B. das Nationalmuseum in Cardiff) oder aber auch die kulinarischen Spezialitäten der einzelnen Regionen kosten. Eine besondere Spezialität die man einmal probieren sollte ist Lamm mit Minzsoße, bekannt ist auch eine Suppe namens Cawl Mamgu. Auch ein Besuch in einem der vielen Pubs wo man die leckeren Biere probieren kann und mit den Einheimischen ins Gespräch kommt ist immer lohnenswert. In Wales wird übrigens auch Wein angebaut (das milde Klima macht es möglich), auch diesen sollte man wenn sich die Möglichkeit ergibt probieren.