Positives Denken

Nahezu jeder möchte glücklich sein. Der perfekte Zustand von innerer und äußerer Harmonie ist allerdings selten erreichbar.

Daher ist es immer ein Gewinn, wenn wir das Leben mit Positivem Denken angehen. Egal was wir anpacken, eine positive Grundeinstellung ist immer hilfreich. Ganz gleich ob wir eine Aufgabe lösen wollen, uns ein bestimmtes Ziel gesetzt haben oder mit netten oder schwierigen Menschen umgehen.

Gehen wir mit einer negativen Grundhaltung an eine Aufgabe heran, zeigen wir wenig Begeisterung und werden letztlich scheitern. Sehen wir an einer Situation oder an einem Menschen nur das Negative, werden wir uns in unsere Ablehnung mehr und mehr hineinsteigern. Dies trägt oft unnötig zur Eskalation und zum Misserfolg bei.

Wer davon überzeugt ist, irgendwann sein Ziel zu erreichen, wird motiviert und kreativ seine Energie in die Umwelt einbringen.

positives denken im alltag

Positives Denken ermöglicht Erfolg und Zufriedenheit.

Kritiker des Positiven Denkens halten allerdings dagegen, dass dieses letztlich eine Motivation eher ausbremst, da man sich selbst betrügt und noch nicht erreichbare Ziele schon herbeiredet. Manche kritisieren auch, dass Positives Denken leichtsinnig macht oder Enttäuschungen fördert.

Mit dieser Kritik muss man sich durchaus auseinandersetzen. Diese Argumente greifen aber nicht, sofern man das Positive Denken entsprechend gemäßigt auslebt. Man darf nicht euphorisch-unrealistisch werden, zur realitätsfernen Selbstüberschätzung übergehen oder sich alles gnadenlos schön reden.

Wenn man aber eine optimistische Grundhaltung mit Realitätsbezug einnimmt, sollte dies im Normalfall immer positiv-motivierende Auswirkungen haben!

Menschen die immer nur mit dem Schlimmsten rechnen, leiden in der Regel jedenfalls selbst am meisten unter ihrer Einstellung.

Dabei ist es einfacher als man glaubt positiv zu denken. Denn es ist eine einfache Regel, die immer Hoffnung spendet: die ausgleichenden Kräfte von Yin und Yang lassen auf eine schlechte Phase unweigerlich früher oder später wieder eine gute Phase folgen.

Und eine gute Phase kommt umso schneller, je öfter wir positiv denken.

In nahezu allen Lebensbereichen profitiert man vom Positiven Denken. Egal ob im privaten Leben oder im Beruf – positiv denkende Menschen gelten als energiereich, dynamisch, lebensfroh und mitreißend.

Mit ihrer Ausstrahlung und ihren Aussagen schaffen sie es nicht selten andere mitzuziehen. Eine positiv eingestellte Partnerin oder ein positiv eingestellter Kollege wirken sich auch positiv auf die gemeinsame Beziehung und den Arbeitsplatz aus.

Im Vital-Dreieck kommt dem Positiven Denken eine wichtige Rolle zu, denn es bewirkt eine Potenzierung der Kraft. Gehen wir mit positivem Denken an unser Leben heran, gewinnen wir Energie. Diese Energie können wir zur Steigerung der Gesundheit einsetzen. Wir erhalten einen Motivationsschub, den wir z.B. für einen gesunden Sport, zur Pflege von sozialen Beziehungen oder für eine gesündere Ernährung einsetzen können.

Dies alles wird wiederum positive Auswirkungen haben. Auch im Beruf sind wir dann erfolgreicher, sofern die Rahmenbedingungen passend und fair sind.

 

Multiplikator – positiv wie negativ

Leider gibt es auch das Gegenteil. Ein pessimistischer Mensch wirkt oft ebenso ansteckend auf seine Umgebung und schafft es diese negativ zu beeinflussen.

Besonders gut zu beobachten ist diese Beeinflussung oft am Arbeitsplatz. Jeder kennt bestimmt die Situation: ein neuer und motivierter Kollege beginnt sein neuen Job und sitzt zusammen mit einem „alten Hasen“ im Büro. Nach ein paar Tagen schimpft der Frischling genauso auf den „Laden“ wie der Hase. Leider steckt meckern an.

Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass wir jeden Tag mit unserem Handeln, Reden und Denken diese Welt beeinflussen. Wir sind ein Teil der Gesellschaft, des Unternehmens oder der Familie. Unsere Möglichkeiten erscheinen uns oft gering, aber wer es schafft seine Umgebung mit positiven Impulsen zu beeinflussen, wird letztlich eine Dynamik starten, von der er direkt profitiert.

Wer meckert und unkt, der schadet sich letztlich durch Freisetzung negativer Energie in seine Umwelt selbst.

Wer aber motiviert, aufheitert und tröstet, der gibt positive Energie frei. Sein positiver Impuls erreicht andere, die diese positive Energie weitergeben und letztlich der gesamten Gruppe weiterhelfen.

Es gilt wie überall der Grundsatz, dass ich nur erhalte, was ich auch anderen gebe. Lobe ich meine Partner, so wird sich auch deren Bereitschaft steigern, Lob zu verteilen. Unsere Chancen auf Anerkennung unserer Leistungen werden sich erhöhen.

So erhält man selbst deutlich mehr Positives zurück. Der multiplikatorische Effekt ist immens und sollte nicht unterschätzt werden. Probieren Sie es aus!

 

Leichter gesagt, als getan – aber es lohnt sich

Natürlich ist dies meist leichter gesagt, als getan. Es gehört schon ein gutes Stück Konsequenz und Disziplin zum Positivem Denken. Und so manches Mal wird man in negative Denkstrukturen verfallen oder sich von Unken anstecken lassen. Gestehen Sie sich dies durchaus zu. Das gehört zum Leben dazu und aus einem über Jahrzehnte frustrierten Menschen wird nicht von heute auf morgen ein kraftvoller Optimist.

Positives Denken auch im Winter

Kinkaku-Tempel im Kyoto: Positive Erscheinungen überstehen Kälte und Hitze, Winter und Sommer.

Diese Entwicklung benötigt ebenso wie das Abnehmen von Übergewicht und das Entrümpeln einer Wohnung einen angemessenen Zeitrahmen.

Aber man merkt es oft schon nach den ersten Tagen. Schwere Aufgaben erscheinen auf einmal lösbar und der triste Alltag zeigt plötzlich doch wunderschöne Details in bunten Farben. Positives Denken ist natürlich kein Allheilmittel. Wichtig ist auch, dass man sich realistische Ziele mit Zwischenetappen setzt.

Wer eine große Aufgabe vor sich hat, der wird sich schnell in der Weite verlieren und frustriert aufgeben. Wer die große Aufgabe in erreichbare Etappen gliedert, der wird von Etappe zu Etappe motivierter vorankommen.

 

Erreichbare Etappen motiviert ansteuern

Wenn wir uns vornehmen ganze 20 Kilo abzunehmen, werden wir vermutlich ziemlich schnell scheitern. Es bestehen gute Chancen, dass die Diät nach den ersten zwei Tagen abgebrochen wird. Im schlimmsten Fall mit einer Fressattacke der besonderen Sorte.

Wenn wir aber unsere Ernährung gesünder und auf unseren Typ angepasst gestalten, werden wir vermutlich langsam aber auf Dauer unser Idealgewicht erreichen. Wenn wir uns keine konkrete Zahl setzen, sondern unser Leben und Umfeld als etwas Positives begreifen, dass wir mehr genießen möchten als vorher, dann wird uns das Abnehmen eher gelingen.

Das Abnehmen ist dann ein positiver und gewollter Begleiteffekt unserer neuen Lebenseinstellung.

Mit Geduld und ohne Selbstüberschätzung lassen sich positive Erfahrungen sammeln, die uns zu Optimisten machen!

Viele Pessimisten sagen, dass sie früher einmal Optimisten waren und zu oft enttäuscht wurden. Diese Menschen sollten sich fragen, warum sie enttäuscht wurden. Vermutlich haben sie zu viel von sich oder anderen erwartet. Geht man mit bescheidenen Zielen und Forderungen in sein Leben, stehen die Chancen deutlich besser nicht enttäuscht zu werden. Egal ob von sich selber oder von anderen!

Wenn wir kontinuierlich unsere realistischen (Etappen-)Ziele verfolgen, ist der Optimismus die logische Konsequenz. Wir leben dann gesünder und werden unseren gesundheitlichen Zustand stärken.

Geistig, körperlich und seelisch haben wir dann mehr Kraft für die Anforderungen unseres Lebens. Aus dieser Kraft wächst dann nicht nur ein gesunder Optimismus, sondern auch ein glücklicher und zufriedener Alltag!